Freitag, 18. April 2014

Gemüsebrühe

Mögt ihr Geschmacksverstärker im Essen genauso gerne wie ich? Mittlerweile gibt es ja nicht mal mehr Gemüsebrühe ohne Hefeextract, Glutamat oder ähnliche Zusatzstoffe. Deshalb mache ich schon seit einigen Monaten meine Gemüsebrühe selbst und habe dabei einfach ein gutes Gefühl beim Essen.



Das braucht ihr:

2 kg Suppengemüse
oder einfach verschiedenes Gemüse, das ihr verarbeiten möchtet, wie z.B. Karotten, Lauch, Sellerie, Paprika, Zwiebeln, Knoblauch, Rucola, Zucchini etc.

Und so gehts:

Ihr solltet das Gemüse so klein und dünn wie möglich schneiden. Karotten oder Sellerie z.B. reiben oder mit einem Sparschäler in Streifen schneiden.
Lauch oder Zwiebeln könnt ihr hobeln oder in dünne Ringe schneiden. Ihr könnt generell jedes Gemüse verarbeiten, auch wenn es nicht mehr so schön knackig und frisch aussieht, das ist beim Trocknen und dem anschließenden Pulverisieren ja egal.

Verteilt alles auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech und schiebt dieses in den Ofen. Bei ca. 80°C trocknet ihr das Gemüse komplett durch. Ab und an die Ofentür öffnen um die Feuchtigkeit herauszulassen. Je nachdem wie dünn ihr das Gemüse geschnitten habt dauert das Trocknen einige Stunden. Einfach beobachten.
Wenn das Gemüse so aussieht, ist es fertig zum weiterverarbeiten:

 
Das getrocknete Gemüse gebt ihr nun Portionsweise in einen Mixer und zerkleinert es bis ein feines Pulver entsteht. Ihr könnt auch etwas Salz in den Mixer zugeben, dann geht das Pulverisieren manchmal leichter.

Wenn das Pulver fertig ist in ein Luftdichtes Glas füllen. Fertig. Hübsch verpackt auch ein nettes Mitbringsel für Suppenkasper oder Risottoliebhaber.










Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen