Montag, 30. Juni 2014

Mandel-Erdnusbutter-Cookies

Es ist mal wieder Cookies Zeit. Und diesmal wollte ich was mit Nüssen machen. Also hab ich Mandeln und Erdnussbutter kombiniert und noch etwas Schokolade miteingearbeitet. LECKER sag ich euch... und so einfach.


Das braucht ihr:

60 g Butter
40 g Erdnussbutter
100 g Zucker
100 g Mehl
100 g gehobelte Mandeln
1 Pck Vanilinzucker
1/2 Pck Backpulver
1 Ei
50 g Schokolade zartbitter

Und so gehts:

Beginnt damit die Butter, Erdnussbutter, Zucker, Vanillinzucker, die Prise Salz und Ei schaumig zu schlagen. Dann gebt ihr die gehobelten Mandeln und das Mehl mit dem Backpulver dazu. Rührt das alles zu einem glatten Teig. Hackt die Schokolade klein und mischt sie auch noch zusammen. Dann gebt ihr den Teig auf Frischhaltefolie und rollt diese zusammen zu einer Wurst, legt siese nun für mind. 2 Stunden in den Kühlschrank bis sie ganz fest geworden ist. Heizt den Ofen auf 160°C Umluft auf und schneidet währenddessen Scheiben von der Wurst ab. Legt nur 9 (diese Dinger gehen wahnsinnig auf) dieser Scheiben auf ein Backblech und backt die Cookies für ca. 12 Minuten. Auskühlen lassen - verputzen. Ergibt ca. 30 Stück.

Sonntag, 29. Juni 2014

Johannisbeer-Marmelade

Mein Papa hat so viele Johannisbeeren im Garten, dass er gar nicht mehr wusste wohin damit. Also hab ich eine große Schüssel voll damit bekommen, als ich ihn gestern besucht habe. Da ich diese Früchtchen wegen der vielen Kerne so roh nicht mag, hab ich Marmelade draus gekocht. Toll, weil diese ein wenig säuerlich ist.



Das braucht ihr:

750 g frische Johannisbeeren
200 g Gelierzucker 3:1

Und so gehts:

Zuerst müsst ihr die Johannisbeeren von den Rispen zupfen. Ja das dauert... ich hab mich dazu vor den Fernseher gesetzt. Dann vergeht die Zeit wie im Flug. ;-)
Nun ab mit den Beeren in einen Topf. Erst mal ein wenig kochen bis die Beerchen platzen und sich Saft gebildet hat. Nun passiert ihr die Früchte durch ein Sieb um die Kerne zu entfernen. Ich persönlich mag die Kerne nämlich nicht, denn gerade in Johannisbeeren sind so viele Kerne enthalten. Nachdem ich die Johannisbeeren passiert habe hatte ich noch 580 g Johannisbeeren übrig, 170 g waren Kerne und Schale, ganz schön viel. Aber gut. Diese 580 g habe ich mit 200 g Gelierzucker verkocht, da die Masse sehr füssig ist.
Noch 4 Minuten sprudelnd kochen und dann abfüllen in Gläser. Ich hab damit 3 große und 2 kleine Gläser befüllt. Auf den Kopf stellen und nach ca. 15 Minuten umdrehen. Nun müsst ihr nur noch warten bis eure Marmelade komplett durch geliert ist und dann könnt ihr sie auch schon vernaschen. Mhhhmmm...

Freitag, 27. Juni 2014

Mini-Chapati mit Sesam, Schwarzkümmel und Parmesan

Ach da kommen Kindheitserinnerungen hoch. Meine Mum hat diese Chapati immer gebacken als ich noch kleiner war. Statt Chips und Flips gab es bei uns diese leckeren Fladen mit in der eigenen kleinen Mühle gemahlenem Getreibe.



Das braucht ihr:

500 g Dinkelvollkornmehl
2 TL Salz
4 TL Sesam
1/2 TL Chillipulver
1 TL Kardamom
2 EL Olivenöl
300 ml lauwarmes Wasser
350 g Parmesan
Schwarzkümmel zum Bestreuen

Und so gehts:

Vermischt das Dinkelmehl mit Salz, Sesan, Chilli, Sesam und Kardamom in einer große Schüssel und gebt das Olivenöl zu. Dann nach und nach das lauwarme Wasser mit einer Gabel unterheben. Wenn ihr das komplette Wasser hinzugegeben habt schüttet ihr den Teig auf die Arbeitsfläche und knetet ihn richtig durch. Das dauert ein paar Minuten und geht auf die Arme ;-)
Dann wickelt ihr den Teig in Frischhaltefolie und lasst ihn 20 Minuten liegen.
In dieser Zeit könnt ihr den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen und den Parmesan reiben. Kauft euch Parmesanstücke und reibt diese frisch, mit schon geriebenem Parmesan schmeckt das überhaupt nicht.
Wenn die 20 Minuten um sind rollt ihr den Teig portionsweise dünn aus. Er sollte maximal 3 mm dick sein.



Schneidet dann kleine Rechtecke aus und legt diese auf ein Backblech. Ihr müsst kaum Platz zwischen den einzelnen Minichapati lassen, da sie nicht aufgehen. Dann bestreut ihr eure Chapati mit Parmesan und Schwarzkümmel oder Kürbiskernen und gebt sie für ca. 20 Minuten in den Ofen.



Diese Prozedur wiederholt ihr, bis aller Teig aufgebraucht ist. Bei mir waren es 4 Bleche.
Die Minichapati einfach abkühen lassen und in einer Dose wie Plätzchen aufbewahren.

Eurer Kreativität sind bei diesem Rezept keine Grenzen gesetzt: z.B. könnt ihr den Teig statt mit Kardamom mit Kümmel würzen und statt Parmesan Bergkäse vewenden. Oder ihr macht das Ganze italienisch und bestreut eure Parmesanfladen zusätzlich mit Oregano und Rosmarin.

Natürlich könnt ihr euch auch bei der Form austoben. Plätzchenausstecher verwenden oder einfach runde Fladen formen. Viel Spaß beim kreativ sein!

Dienstag, 24. Juni 2014

1. Blogevent: ... gut Kirschen essen

VERLOSUNG


Es ist soweit. Das Büchlein mit euren Rezepten ist fertig. Und an dieser Stelle möchte ich euch nochmal DANKE, DANKE, DANKE sagen. Ich bin immer noch ganz überwältigt, wieviele tolle Rezepte eingereicht wurden. Leider gibt es nur für einen das Überraschungspaket. Dazu gleich mehr. ABER, damit ihr alle nicht leer ausgeht, dachte ich, dass jeder von euch, zumindest das pdf des Booklets mit den Rezepten per E-mail von mir zugeschickt bekommt. So haben wir alle eine schöne Erinnerung und die gesammelten Rezepte beisammen.
Dazu schickt mir doch bitte eine Email, wohin ich das Booklet senden soll.

Und jetzt zum Gewinner. Ich habe für jedes eingereichte Rezept ein Los angefertigt, und dieses in meiner Lostrommel wie wild hin und her gewirbelt.

Troooooommelwiiiiiiiirbel

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

an Nadine von http://schlankmitgenuss.blogspot.de/ mit ihrere Käsigen Kirschtarte


Du bekommst mein kulinarisches Überrschungspaket und das Booklet mit den Rezepten.
Bitte schicke mir eine Email an welche Adresse ich dir dein Paket schicken darf.

 Und nochmals VIELEN DANK an alle, die mitgemacht haben. Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende und freue mich schon auf das nächste Event.

Eure Tina


Hallo meine lieben Blogleser,

es ist soweit: ich starte mein erstes Blogevent: ... gut Kirschen essen

Die Kirsche ist nicht nur Hauptbestandteil meines Logos sondern zudem auch noch meine absolute Lieblingsfrucht. Wusstet ihr, dass die Kirsche schon im 13. Jahrhundert als besondere Frucht galt?! Damals war sie sehr teuer und nur die wohlhabenden Leute konnten sie sich leisten. Man traf sich sogar zum gemeinsamen Kirschenessen und veranstaltete dabei Wettbewerbe wie z.B. das Kirschkernweitspucken. Klar, dass das auch die Ärmeren anlockte die dann versuchten den feinen Herrschaften die Kirschen unterm Hintern wegzuklauen. Und wenn man erwischt wurde, dann wurde man mit Steinen und Stielen beworfen. Daher kommt auch die Redensart: mit dem ist nicht gut Kirschen essen.
Aber zum Glück ist das ja heute nicht mehr so und deshalb beschränken wir uns auf das "... gut Kirschen essen".



Ich rufe euch auf: zeigt mir eure liebsten Kirsch-Rezepte. Ob Marmeladen oder Kuchen, Gebäck oder Nachspeisen, vielleicht habt ihr ja sogar ein herzhaftes Rezept mit den leckeren Früchtchen auf Lager? Einfach her damit. Ich möchte mich von euch inspirieren lassen und mein Repertoire erweitern. Dabei gilt nur eine Regel: da ja momentan Kirschzeit ist, müssen frische Kirschen verwendet werden.

Bis zum 30.08.2014 um 23:00 nehme ich alle Rezepte entgegen und werde dann einen Gewinner durch Losen ermitteln. Teilnehmen können alle Personen ab 18 Jahren - entweder mit oder ohne Blog. Dafür erstellt ihr einen neuen Post (keine Archivbeiträge), bindet das unten aufgeführte Banner mit ein und schreibt mir zusätzlich einen Kommentar unter diesen Post. Jeder darf bis zu drei Rezepte einreichen und bekommt pro Rezept auch ein Los für die Trommel.
Für alle ohne Blog, bitte schickt mir euer Rezept mit Foto an: leckerundco@gmail.com

Wenn Du mitmachst erklärst du dich damt einverstanden, dass ich Name, Bild und Link zum Rezept hier in einer Zusammenfassung veröffentliche.

Unter allen Teilnehmern verlose ich ein leckeres Überraschungspaket aus meiner Küche. Zusätzlich werde ich alle gesammelten Rezepte zu einem kleinen Büchlein binden und dieses dazu legen.

Ich bin jetzt erstmal gespannt, ob überhaupt jemand von euch Lust hat mitzumachen und freue mich auf eure Rezepte und Ideen.


Eure Tina


Hier nochmal das Banner:



und als HTML:

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Veganer Aufstrich: Der Italiener

Habt ihr schon mal Brotaufstriche selbst gemacht? Ich habe damit letzte Woche begonnen und bin ganz begeistert wie einfach das geht und wie lecker es schmeckt. Als Basis benutze ich immer verschiedene Kerne, vorallem Sonnenblumenkerne. Die geben eine tolle Konsistenz und sind aber geschmacklich nicht so dominant, sodass man mit Kräutern und Gewürzen den Geschmack bestimmen kann. Also könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen... hier ist das erste Rezept: meine italienische Variante.


Das braucht ihr:

450 ml Wasser
4 TL Salz
250 g Zucchini
300 g Zwiebeln
6 Knoblauchzehen
275 g gemischte Kerne (Sonnenblumen-, Kürbis- und Pinienkerne)
4 EL Sonnenblumenöl zum Anbraten
3 Chillischoten
200 ml Sonnenblumenöl
1 Hand voll Kräuter (Basilikum, Ostindisches Baumbasilikum, Salbei)
2 TL Pfeffer schwarz
125 g getrocknete Tomaten (NICHT in Öl eingelegt)

Und so gehts:

Gebt die Kerne zusammen mit dem Wasser in einen Mixer und mixt solange bis ein Brei ohne Stückchen entsteht. Dann gebt ihr 200 ml Öl, die Chillischoten und Kräuter dazu und mixt nochmals. Je nachdem wie groß euer Mixer ist, müsst ihr vielleicht einen Teil des Breis herausnehmen, bevor ihr das Öl und die Kräuter zugebt. Ich habe von meinem Balkon normales Basilikum, Ostinidsches Basilikum (das ist etwas schärfer und intensiver im Geschmack) und Salbei verwendet. Ich kann mir das aber auch mit Rosmarin und Thymian echt gut vorstellen.
Schneidet die Zwiebeln, Knoblauchzehen und Zucchini in große Stücke und bratet diese in 4 EL Sonnenblumenöl an. Wenn die Zwiebeln braun anrösten gebt ihr die klein geschnittenen Tomaten dazu und köchelt auf mittlerer Flamme noch ca. 5 Minuten weiter. Gebt Salz und Pfeffer hinzu und zückt entweder euren Pürierstab oder gebt alles in den Mixer. Nochmals alles durchmixen bis ein homogener Brei entsteht. Nun solltet ihr euren Brei nochmals aufkochen bevor ihr ihn in sterilisierte Gläser füllt. Dazu müsst ihr nun unbedingt am Herd stehen bleiben und umrühren, damit nichts anbrennt. Wenn es anfängt langsam zu "ploppen"- blubbern tut es nicht, weil es zu fest ist, rührt ihr noch 5 Minuten und füllt dann ab. Gläser zuschrauben und fertig. Ergibt ca. 7 Gläser mit 100 bis 200 ml Inhalt. Ich schreibe deshalb "ca." weil ich immer verschiedene Größen befülle und deshalb das nicht ganz genau angeben kann.

Dieser Aufstrich passt gut zu Weißbrot oder als Dip zu Grissini o.ä. - auch könnt ihr ihn als Pesto verwenden und zu Nudeln essen. Wer möchte kann dann ja auch noch Parmesan dazu geben.


Montag, 23. Juni 2014

Kirschstreusel Kuchen - hell und dunkel

Jetzt da die Kirschen überall an den Bäumen wachsen musste ich natürlich etwas damit backen. Da ich Streuselkuchen unheimlich gerne esse und ich aber eigentlich nur helle Streuselkuchen kenne, dachte ich ich probiere auch mal einen dunklen aus. Und hier sind sie: zwei Kirschstreusel Kuchen - einer in hell und einer in dunkel mit Kakao.



















Das braucht ihr:

1 Ei
250 g Mehl
50 g Mandeln
80 g Zucker
80 g Marzipan
150 g Butter
Prise Salz
5 TL Kakao

1 EL Sahne
2 EL Amaretto
200 g Frischkäse
1 Pck. Vanillepuddingpulver
50 g Schokolade
2 TL Kakao

1 kg frische Kirschen (entsteint sollten das ca. 800 g ergeben)

Und so gehts:

Die oben angegebene Menge reicht für zwei kleine Springformen mit 17 cm Durchmesser oder einer großen mit 27 cm Druchmesser.
Beginnt mit dem Streuselteig. Dazu vermischt ihr Ei, Zucker, weiche Butter und Salz zu einer homogenen Masse und gebt anschließend Mehl, Mandeln und Marzipan zu, letzteres könnt ihr entweder reiben oder in kleine Stücke reissen. Alles gut verkneten. Dann teilt ihr den Teig in zwei Hälften und färbt den einen Teil mit 5 TL Kakao dunkel ein.
Ab damit in den Kühlschrank für ca. 30 Minuten. Nun vermischt ihr den Frischkäse mit der Sahne und dem Amaretto und gebt das Vanillepuddingpulver dazu. Das führt dann beim Backen dazu, dass die Frischkäsemasse fest wird und nicht den Boden durchweicht. Auch diese Masse teilt ihr in zwei Portionen auf und gebt in die eine Hälfte noch 2 TL Kakao und 50 g klein gehackte Schokolade dazu. Ich habe Zartbitter verwendet. Auch diese Massen könnt ihr erst mal in den Kühlschrank stellen.
Nun müsst ihr noch eure Kirschen entsteinen, ja das ist eine lästige Arbeit, aber es lohnt sich, denn frische Kirschen schmecken soviel besser als die aus dem Glas.
Nun könnt ihr eure Springform vorbereiten. Legt dazu ein Backpapier auf den Boden und klemmt dieses mit dem Rahmen fest. Nun nehmt ihr euch einen Teig und drückt ca. 2/3 davon in die Form um Boden und Rand zu formen. Dann streicht ihr die Frischkäsemasse darauf und verteilt die Hälfte der Kirschen darauf. Den restlichen Teig bröselt ihr als Streusel oben drauf und schiebt den Kuchen dann für ca. 30 Minuten bei 170 °C Umluft in den Ofen.


Wenn dieser fertig ist auskühlen lassen und das gleiche nochmals mit dem anderen Teig, dem Frischkäse und den restlichen Kirschen.


Zum Schluss könnt ihr noch mit Puderzucker bestäuben und gleich vernaschen.

Feigensenf

Ich habe mal wieder in meiner Küche die ominösen Körbe und Schubladen ausgeräumt in denen sich Backzutaten und alles was man sonst noch so "dringend" auf Vorrat braucht sammelt. Dabei ist mir ein Päckchen Feigen in die Hände gefallen. Also habe ich ich überlegt, was ich daraus machen könnte. Mit Rotisseur Senf und ein paar anderen Zutaten, wurde dann ein Feigensenf daraus.



Das braucht ihr:

250 g getrocknete Softfeigen + 250 ml Wasser (oder 500 g frische Feigen )
3 TL Senfsaat
2 TL Salz
1 TL weißer Pfeffer
4 TL Rotisseur Senf
2 EL Himbeerbalsam
100 g Gelierzucker 2:1

Und so gehts:

Zuerst viertelt ihr die Feigen und gebt diese zusammen mit 250 ml Wasser in einen Topf. Lasst diese Mischung nun für 4 Stunden ziehen ohne den Herd anzuschalten. Die Feigen sollten dadurch noch weicher werden und sich später leichter pürieren lassen.
Gebt dann alle restlichen Zutaten hinzu und püriert die Mischung ordentlich durch. Dann schaltet ihr den Herd an und kocht eure Sauce. Ca. 4 Minuten sollte eure Sauce sprudelnd kochen (Achtet auf die Anweisungen auf der Gelierzuckerpackung) und dann könnt ihr sie auch schon in sterilisierte Gläser abfüllen. Diese Feigen-Senf Sauce hält sich mind. ein halbes Jahr und passt sehr gut zu Fleisch-Pasteten, zu meiner leckeren Leberwurst auf's Brot oder auch gebratenem dunklen Fleisch.

Tipp: Wenn ihr Gläser sterilisieren möchtet, könnt ihr das einfach tun, in dem ihr diese für 15 Minuten bei 120 °C in den Ofen legt. Dann am Besten das Füllgut in die noch heißen Gläser füllen und zu schrauben.

Freitag, 20. Juni 2014

Aprikosenmarmelade

Ich liebe Aprikosenmarmelade, doch leider schmeckt die Marmelade aus dem Supermarkt einfach nur nach Zucker und ziemlich wenig nach den fruchtigen frischen Früchtchen. Da es diese aber ja gerade jetzt überall zu kaufen gibt habe ich sie heute selbst gemacht. Das wichtigste für diese Marmelade? Zeit. Denn die aufgeschnittenen Aprikosen müssen erst mal über Nacht (8 Stunden) im Gelierzucker liegen um Saft zu ziehen. Dafür schmeckt sie dann aber super fein und fruchtig. Wie wäre es, diese Marmelade morgen für das Sonntagsfrühstück vorzubereiten?



Das braucht ihr:

900 g Aprikosen
300 g Gelierzucker 3:1
1 Prise Zitronensalz
Viel Zeit

Und so gehts:

Viertelt die Aprikosen und legt diese in einen Topf, gebt dann gleich den Gelierzucker dazu und lasst das Ganze über Nacht oder für 8 Stunden stehen.



Der Zucker zieht Saft aus den Aprikosen, so dass ihr am nächsten Tag eine saftige Marmelade kochen könnt ohne, dass euch die Früchte am Topfboden anbacken. Wenn ihr noch kein Zitronensalz selbst hergestellt habt könnt ihr auch den Abrieb einer 1/4 Zitrone und eine Prise Salz zugeben.



Nun erhitzt ihr die Marmelade und püriert sie kurz bevor sie kocht kräftig durch. Ein paar Fruchstücke lasse ich gerne zurück. Dann noch für 4 Minuten sprudelnd kochen und dabei immer umrühren damit nichts anbrennt. Dann die Marmelade heiß in sterilisierte Gläser füllen, zuschrauben und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Anschließend umdrehen und ganz erkalten lassen.
Die Marmelade hält sich mind. einhalbes Jahr.
Ich habe 4 Gläser gefüllt, die zwischen 150 und 250 ml Marmelade fassen.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Leberwurst mit Portwein und Thymian

Tanja´s Blogevent Ich suche eure liebsten Brotaufstriche hat mich regelrecht angespornt mal was ganz Neues auszuprobieren. Habt ihr schon mal Leberwurst selbst gemacht? Ich jedenfalls noch nicht. Aber eigentlich ist das total einfach, was ich anfangs nicht gedacht hätte. Ich hab mit Portwein und Thymian experimentiert und bin total begeistert. LECKER!!!



Das braucht ihr:

300 g Schweinebauch
400 g Hackfleisch gemischt
3 Gewürznelken
3 TL Szechuan Pfefferkörner
2 TL Pfefferkörner gemischt
2 TL Pökelsalz
3 mittelgroße Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1/2 TL Muskatblüte
6 cl Portwein
4 Zweige Thymian
3 Lorbeerblätter
Salz und Pfeffer

Und so gehts:

Schneidet zuerst den Schweinbauch in kleine Würfel (ca. 2 cm) und legt diese für 30 Minuten in 1 Liter Salzwasser (2 EL Salz in 1 Liter Wasser) ein und köchelt auf niedriger Stufe. Gießt dann den Schweinebauch ab und hebt euch 150 ml des Suds auf. Nun gebt ihr den Schweinebauch nochmal zusammen mit den 150 ml Sud in einen Topf und gebt das Hackfleisch, die groß gewürfelten Zwiebeln, Knoblauchzehen, Portwein und 3 Lorbeerblätter hinzu. Köchelt für weitere 30 Minuten.
Der ein oder andere von euch wundert sich bestimmt, dass keine Leber in der Leberwurst ist. Ich persönlich mag aber Leber nicht so gerne, deshalb hab ich die ersetzt. Wenn ihr aber auf Leber in der Wurst nicht verzichten wollt, könnt ihr einfach die Hälfte vom Hackfleisch durch Leber ersetzen.
Nun könnt ihr auch schon mal eure Gläser sterilisieren, indem ihr diese für mind. 10 Minuten bei 120°C in den Ofen stellt.
Während die Fleischmischung köchelt und die Gläser im Ofen stehen könnt ihr nun auch eure Kräuter-Gewürzmischung vorbereiten. Zupft dazu die Blättchen von den Thymian Zweigen ab und mörsert die Nelken mit dem Pfeffer zusammen. Verwendet frische Pfefferkörner und mörsert diese auch ganz frisch. Das gibt ein tolles Aroma. Gebt dann eure Kräuter und Gewürze zum Fleischsud, holt die Lorbeerblätter heraus und püriert anschließend alles mit einem Pürierstab fein durch. In den meisten Rezepten steht, dass man unbedingt einen Feischwolf braucht - ich hab leider keinen zu Hause, aber auch mit einem Pürierstab funktioniert das einwandfrei. Wenn alles schön fein ist füllt ihr die Masse in die vorbereiteten Gläser und verschließt diese sofort. Nun müsst ihr diese Gläser noch in einen großen Topf mit Wasser geben und darin für 1,5 Stunden köcheln. Dann ist eure Streichwurst fertig und ihr könnt sie abkühlen lassen.
Am Besten schmeckt sie natürlich auf einem schön kräftigen Bauernbrot mit knusprier Kruste.
Lasst es euch schmecken.

Und wie gesagt, auch dieses Rezept reiche ich bei Tanja´s Blogevent ein.

1. Blog-Event im Greenwaycastle - Brotaufstriche

Mittwoch, 18. Juni 2014

Paprika-Ingwer-Chutney

Wow - 36°C am Wochenende. Wenn das kein Grillwetter ist, weiß ich auch nicht. Und genau passend dazu gibt es von mir ein Rezept für eine leckere Soße zu Fleisch, Gemüse oder Tofu.



Das braucht ihr:

100 g Ingwer
2 rote Paprika
2 gelbe Paprika
1/2 Chilli rot
6 Frühlingszwiebeln
2 EL Zucker
3 EL Branntweinessig
Salz

Und so gehts:

Schneidet die Paprika und den Ingwer in kleine Würfelchen und bratet diese in einem Topf in etwas Öl an. Gebt dann die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln dazu. Wenn sich am Boden erste Röststoffe absetzen gebt ihr den Zucker dazu und löscht mit dem Branntweinessig ab. Nun noch die Chilli hinzugeben und mit Salz würzen. Lasst das Ganze noch für ca. 20 Minuten köcheln.



Je nachdem wieviele Gäste ihr zum Grillen erwartet serviert ihr das komplette Chutney oder weckt die Hälfte für das nächste mal ein. Dazu einfach das noch heiße Chutney in saubere Gläser abfüllen und diese sofort verschließen. So ist euer Chutney einige Monate haltbar.
Am Besten passt das Chutney zu Fleisch oder Tofu, das ihr in meine asiatische Curry-Marinade eingelegt habt.

Kartoffelsalat Blogevent

Vor zwei Wochen habe ich ja schon das Rezept zu meinem Lieblingskartoffelsalat gebloggt.  Diesen Kartoffelsalat habe ich immer in einer Gaststätte, die seit 400 Jahren in Familienbesitz ist gegessen. Die Köchin hat mir natürlich das Rezept nicht genau verraten - großes Geheimnis. Aber mit immer wieder probieren und in den Topf gucken, ich hab neben Schule und Studium nämlich dort bedeitn, bin ich nach einigen Jahren schon ganz nah dran! ;-)

Einen besseren Fränkischen Kartoffelsalat gibt es (für mich) nicht.




Zum Rezept geht es hier lang: Fränkischer Kartoffelsalat

Warum ich den Beitrag nochmals blogge? Weil ich damit bei Julia's Blogevent Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen mitmachen möchte.


Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen

Sonntag, 15. Juni 2014

Holunderblütengelee

Gerade blüht er überall. Holunder. In diesen weißen Blüten steckt allerhand: vorallem Geschmack. Deshalb war ich letze Woche mit meiner Mum Holunder sammeln und habe nun einige Dinge daraus gemacht. Z.B. auch dieses Holundergelee.



Das braucht ihr:

20 Holunderblütendolden
2 unbehandelte Bio Zitronen
2 Liter Wasser
Gelierzucker 3:1


Und so gehts:

Zunächste zupft ihr von den Blütendolden die Blüten ab und gebt diese in einen 4 Liter Topf. Schneidet dann die zwei Zitronen in Scheiben und legt diese zu den Blüten in den Topf. Gebt dann 2 Liter kaltes Wasser darauf und stellt den Topf mit Deckel für 24 h in den Kühlschrank.



Danach seiht ihr die Blüten und die Zitronen ab und kocht die Flüssigkeit mit Gelierzucker ein. Achtet auf die Anweisungen auf dem Gelierzucker. Ich habe den 3:1 Gelierzucker verwendet, weil der nicht ganz so süß wird. Ihr könnt aber natürlich auch 2:1 Zucker benutzen. Ich habe deswegen keine genaue Mengenangabge des Gelierzucker angegeben, weil dies natürlcih davon abhängt wieviel Gelee ihr mit Apfelsaft machen möchtet oder wieviel Flüssigkeit ihr überhaupt erhaltet. Beim Abseihen geht ja doch immermal etwas verloren. Deshalb wiegt einfach ab, wieviel Flüssigkeit ihr noch habt und rechnet danach euren Gelierzucker bedarf aus. Ich habe insgesamt 2 Päckchen Gelierzucker gebraucht, weil ich aber auch noch eine Variante mit Apfelsaft ausprobiert (das ist das linke Glas im Bild) habe. Dazu hab ich 750 ml Apfelsaft und 500 ml Holunderauszug gemischt und dann mit einer Packung Gelierzucker 3:1 aufgekocht. Das gibt nochmal eine fruchtige Note, die mir persönlich auch sehr gut schmeckt.

Ich habe ausserdem noch einen Holunderblütensirup und einen Holunderblütenlikör gemacht.



Mit diesem leckeren Brotaufstrich mache ich ausserdem noch bei Tanja's Blogevent Ich suche euren liebsten Brotaufstrich mit.



Holunderblütenlikör

Ein Sonntag der nicht zu heiß ist und sich doch wunderbar zu einem Spaziergang im Wald eignet, oder? Deshalb bekommt ihr heute von mir ein Holunderblüten-Rezept. Diesmal ein Likör. Ich mach gerne und viele Liköre und Holunder schmeckt ja nicht nur als Sirup im Wasser total lecker. Hier mein Rezept für einen leckeren Holunderblütenlikör.



Das braucht ihr:

0,7 l Korn
0,7 l Holunderblütensirup

Und so gehts:

Super easy geht dieser Likör. Da ihr hierfür eh einen Sirup ansetzen müsst, geht dieser hier praktische einfach nebenbei. Bereitet den Holunderblütensirup nach Anleitung zu und vermischt diesen dann 1:1 mit Korn. Dann einfach in eine saubere Flasche abfüllen und schon ist er fertig zumverschenken oder genießen.

Tipp: Wenn ihr Flaschen sterilisieren möchtet, könnt ihr das einfach tun, in dem ihr die Glasflaschen für 15 Minuten bei 120 °C in den Ofen legt. Dann am Besten das Füllgut in die noch heißen Flaschen füllen und zu schrauben.

Freitag, 13. Juni 2014

Asia Grillmarinade für Fisch, Fleisch und Tofu

Seid ihr es auch leid immer und immer wieder schon fertig mariniertes Fleisch aus dem Supermarkt zu essen das auch immer gleich schmeckt? Dann hab ich hier ein tolles Rezept für eine Grillmarinade für euch. Einfach mal was anderes.



Das braucht ihr:
3 TL Tomatenmark
1 TL rote Thaicurry-Paste
40 ml Sojasoße


Und so gehts:


Vermischt die oben genannten Zutaten miteinander, am Besten in einem Gefrierbeutel und legt dann euer Fleisch, Fisch oder Tofu darin ein. Im Beutel könnt ihr die Marinade gut an alle Stellen verteilen indem ihr ein bisschen knetet. Lasst die Marinade mind. 1 Stunde ziehen und dann ab auf den Grill oder in die Pfanne.
Lasst's euch schmecken ;-)

Erdbeerjoghurt

Es ist Erdbeerzeit. Endlich. Ich liebe diese roten Früchtchen. Vorallem zum Frühstück, deshalb hab ich hier ein ratzfatz Rezept für ein Frühstücks- ,Mittags- oder Zwischendurch-Erdbeerjoghurt.



Das braucht ihr:

150 g Joghurt 3,5 %
150 g Magerquark
2 TL Agavendicksaft oder Zucker
1/2 TL Bourbon Vanille
200 g Erdbeeren

Und so gehts:

Vermischt den Joghurt mit dem Quark und dem Zucker und schneidet 150 g der Erbeeren in kleine Stückchen. Die restlichen 50 g der Erdbeeren zerdrückt ihr mit einer Gabel zu Mus und rührt diese unter die Joghurt-Quark Masse. Das gibt dem Joghurt die schöne rosa Farbe. Dann noch die Stückchen unterheben und verputzen.


Zitrone -Thymian Kalbsmedallions mit Aprikosen und Salat

Wie wäre es mit einem leichten sommerlichen Salat mit zartem Kalbfleisch und fruchtigen gebratenen Aprikosen? Gestern Abend habe ich mir diesen Salat gemacht, endlich ist es ja nicht mehr so heiß und man kann auch Gebratenes wieder essen. Denkt daran, das Fleisch frühzeitig zu marinieren. Am Besten am Abend vorher oder in der früh, wenn ihr den Salat am Abend essen wollt.


Das braucht ihr:

Dressing:
2 EL Distelöl
1 EL Balsamico bianco
2 TL Apfelmus
3 TL Joghurt
1/2 TL Salz
Pfeffer weiß
1 TL Agavendicksaft
1 Zweig Thymian

Für das marinierte Fleisch:
1TL Zitronensalz
3 EL Olivenöl Limone
3 Zweige Thymian
400 g Kalbmedallions


10 Cherrytomaten
150 g Pflücksalat
4 Aprikosen

Und so gehts:

Zuerst bereitet ihr das Fleisch vor. Dazu vermischt ihr Zitronensalz, Limonen-Olivenöl (wer das nicht zu Hause hat, kann auch normales Olivenöl und den Abrieb einer halben Zitrone verwenden) und die abgezupften Thymianblättchen in einem Gefrierbeutel und legt das Fleisch darin ein. Schön "durchkneten" und dann erst mal für ein paar Stunden (mind. 2) in den Kühlschrank.
Für das Dressing vermischt ihr einfach alle Zutaten. Ich habe das Distelöl und den Balsamico bianco von ALDI benutzt. Das verwendete Apfelmus hab ich selbst gemacht und nur mit ein bisschen Honig gesüßt, d.h. wenn ihr gezuckertes Apfelmus verwendet, dann probiert euer Dressing bevor ich noch Agavendicksaft hinzufügt.
Wascht den Pflücksalat und halbiert die Cherrytomaten.
In einer Pfanne bratet ihr dann die Kalbsmedallions und die halbierten Aprikosen an. Letztere erst auf der Hautseite und dann umdrehen. Bratet sie solange, bis sie schön weich sind und das Fruchtfleisch braun geröstet ist.
Dann einfach alles auf zwei Teller verteilen und genießen.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Zucchini Brötchen

Ein Grill- oder Partyabend steht an und ihr wollt ausser dem gewöhnlichen Baguette vom Bäcker mal was anderes als Beilage servieren? Dann backt doch mal diese leckeren Zucchini Brötchen. Sie sind luftig und würzig und passen zu allen mediterranen Gerichten als Beilage.



Das braucht ihr:

1 Ei
1 TL Salz
40 g Butter
100 g Frischkäse Dopllerahmstufe
1/2 Pck. Backpulver
1/2 TL Pfeffer
1 TL Zitronensaft
130 g Mehl
2 EL Olivenöl
50 g Zucchini
2 gehäufte EL Parmesan
4 Tontöpfe mit Durchmesser 6cm und Backpapier oder 8 Standard Muffinförmchen


Und so gehts:

Heizt zunächst den Ofen auf 180°C Umluft vor und verrührt Ei, Butter, Olivenöl, Frischkäse und Zitronensaft bis eine homogene Masse entsteht. Schaumig schlagen müsst ihr die Masse allerdings nicht. Nun gebt ihr Mehl, Backpulver, Salz und Pfeffer in eine Schüssel und vermischt diese erstmal trocken, dann gebt ihr die Mischung zum flüssigen Teil und rührt alles schön glatt. Zum Schluss hebt ihr noch die geriebenen Zucchini und den geriebenen Parmesan unter. Teilt die Masse dann entweder auf 4 Tontöpfe auf, die ihr mit Backpapier auskleidet oder auf 8 normale Muffinförmchen (keien Tulpenformen). In den Ofen damit und ca. 25 Minuten backen. Macht den Stäbchentest bevor ihr die Brötchen herausholt.
Natürlich schmecken die Brötchen besonders lecker, wenn ihr sie noch warm mit Kräuterbutter serviert. ;-)

Dienstag, 10. Juni 2014

Käse-Mohn-Kuchen

Ihr habt es sicherlich schon gemerkt, ich stehe total aus Käsekuchen. Der ist so saftig und frisch... und mit Mohn... ich könnt mich reinsetzen. Gerade weil es auch momentan so heiß ist, ist doch ein Käsekuchen aus dem Kühlschrank eine leckere Erfrischung. Hier mein Lieblingsrezept:



Das braucht ihr:

180 g Vollkornbutterkekse
90 g Butter
2 EL Zucker
1 Prise Salz

500 g Quark 20%
500 g Magerquark
400 g Frischkäse
2 Zitronenschalen Abrieb
200 g Puderzucker
5 Eier
1 Prise Salz

2 Pck Mohnback
2 Eier
2 EL Milch


Und so gehts:

Diese Menge ist für eine 27 cm Springform mit hohem Rand ausgelegt, wenn euer Rand niedrig ist, macht einfach 1/5 weniger von der Füllung oder backt noch einen zweiten kleinen Kuchen von ca. 17 cm Durchmesser.
Heizt den Ofen auf 180 °C Umluft vor. Dann startet mit dem Boden. Dazu zerkrümelt ihr die Butterkekse in einem Gefrierbeutel indem ihr mit einem Nudelholz darüber walzt bis alles schön klein ist. Die Butter schmelzt ihr und vermischt sie zusammen mit den trockenen Zutaten für den Boden. Nun legt ihr die Springfrom mit den Krümeln aus und drückt sie fest. Backt den Boden nun für 10 Minuten und lasst ihn dann wieder etwas abkühlen. Den Ofen stellt ihr herunter auf 160°C.
In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung anrühren. Eier, Salz und Puderzucker rührt ihr schaumig und gebt dann Quark, Magerquark, Frischkäse und Zitronenabrieb dazu. Rührt alles zu einer homogenen Masse. Prbiert mal wie lecker, eure Füllung jetzt schon schmeckt.
Für die Mohnfüllung rührt ihr 2 Packungen Mohnback zusammen mit 2 Eiern und 2EL Milch zu einer glatten Masse und füllt diese in einen Gefrierbeutel. Den verwenden wir dann als Spritztülle zum Auftragen der Mohnfüllung.
Gebt nun ca. 2/3 eurer Käsemasse auf den Boden und streicht diese glatt. Euren Gefrierbeutel schneidet ihr nun an einer Ecke auf und spritzt die Mohnfüllung in Kreisen auf die Käsemasse, so verteilt ihr die Masse gleichmäßig und jeder bekommt später gleich viel Mohnfüllung in seinem Stück. Ihr könnt euch auch noch etwas Füllung zurückbehalten um z.B. eine Spirale auf den Kuchen zu spritzen o.ä..
Nun den Rest der Masse darauf geben und glatt streichen. Auch hier müsst ihr nun etwas behutsam vorgehen, damit sich nichts mit dem Mohn vermischt. Die Gefrierbeuteltaktik könnt ihr auch hier wieder anwenden.
Nun kommt alles bei 160°C Umluft für ca. 80 Minuten in den Ofen, schaut hin und wieder ob euer Kuchen regelmäßig bräunt oder ob ihr ihn im Ofen mal drehen müsst. Bei manchen Öfen ist die Hitzeverteilung nämlich nicht ganz ideal und dann sieht euer Kuchen fleckig aus.



Wenn euer Kuchen fertig ist herausholen und abkühlen lassen. Lecker!

Freitag, 6. Juni 2014

Grillmenü: Hähnchenbrust mit Paprika-Ingwer Chutney und Zucchini Brötchen

Juhu der Sommer ist da! Auch wenn Sonnenbrand und zu warme Büros ein Wehrmutstropfen sind können wir nun endlich draussen im Garten oder auf dem Balkon grillen!!! ;-)
Und genau deshalb blogge ich euch hier mein allerliebstes Grillmarinaden Rezept. Jeder, der davon isst ist begeistert, weil es doch so ungewöhnlich ist aber trotzdem zu allen Arten von Fleisch oder auch zu Tofu passt. Und weil man dazu ja auch noch leckere Beilagen braucht gibt es gleich noch mein Paprika-Ingwer Chutney, das perfekt zu der Thai Marinade passt und ein Rezept für leckere Zucchini-Brötchen, die man, ausser zum Hähnchen und Chutney, auch toll mit gegrilltem Käse oder Gemüse essen kann.



Das braucht ihr:

Für das Grillhähnchen:
400 g Hähnchenbrust
1 EL Tomatenmark
1 TL roteThaicurrypaste
4 EL Sojasoße

Für 4 Zucchinibrötchen:
1 Ei
1 TL Salz
40 g Butter
100 g Frischkäse Doppelrahmstufe
1/2 TL Pfeffer
1/2 Pck. Backpulver
1 TL Zitronensaft
130 g Mehl
2 EL Olivenöl
50 g Zucchini
2 gehäufte EL Parmesan
4 Tontöpfe mit Durchmesser 6cm und Backpapier oder 8 Standard Muffinförmchen

Für das Paprika-Ingwer Cutney:
100 g Ingwer
2 rote Paprika
2 gelbe Paprika
1/2 Chilli rot
6 Frühlingszwiebeln
2 EL Zucker
3 EL Branntweinessig
Salz

Und so gehts:


Am besten beginnt ihr mit der Marinade, denn das Fleisch sollte solange wie möglich, mind. 1 Stunde, in der Marinade liegen.Vermischt dazu die Zutaten in einem Gefrierbeutel, und legt das Fleisch darin ein. In dem Beutel, könnt ihr das Fleisch schön kneten und so die Marinade eimassieren.
Dann kommen wir zu den Brötchen. Heizt den Ofen auf 180°C Umluft vor und verrührt Ei, Butter, Olivenöl, Frischkäse und Zitronensaft bis eine homogene Masse entsteht. Nun gebt ihr Mehl, Backpulver, Salz und Pfeffer dazu und rührt alles schön glatt. Zum Schluss hebt ihr noch die geriebenen Zucchini und den geriebenen Parmesan unter. Einige von euch werden sich jetzt vielleicht wundern: Parmesan und asiatisch mariniertes Fleisch? Ja, wirklich! Schmeckt total lecker zusammen! Teilt die Masse dann entweder auf 4 Tontöpfe auf, die ihr mit Backpapier auskleidet oder auf 8 Muffinförmchen. In den Ofen und ca. 25 Minuten backen. Macht den Stäbchentest bevor ihr die Brötchen herausholt.
Während eure Brötchen backen könnt ihr mit dem Chutney beginnen. Dazu schneidet ihr die Paprika und den Ingwer in kleine Würfelchen und bratet diese in Öl an. Gebt dann die in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln dazu. Wenn sich am Boden erste Röststoffe absetzen gebt ihr den Zucker dazu und löscht mit dem Branntweinessig ab. Nun noch die Chilli hinzugeben und mit Salz würzen. Lasst noch für ca. 20 Minuten köcheln. Ich habe die Hälfte vom Chutney gleich eingeweckt, damit ich es das nächste mal gleich parat habe. ;-)
Jetzt müsst ihr eigentlich nur noch den Grill anwerfen und euer Fleisch braten. Guten Appetit.

Ich nehme mit diesem Rezept ausserdem an Bettinas Blogevent Auf den Grill gekommen teil.


Donnerstag, 5. Juni 2014

Schoko-Bananen Cupcakes

Banane und Schokolade ist ja schon immer eine göttliche Kombination. Deshalb dachte ich, probiere doch mal Cupcakes mit Schokolade und Banane aus. Durch die Banane im Teig ist dieser saftig und erinnert fast ein wenig an Bananensplit.

 

Das braucht ihr:

100 g Butter
80 g Zucker
60 g Mehl
140 g Mandeln
Prise Salz
1/2 TL Vanille
2 Eier
1/2 Pck Backpulver
200 g Vollmilchschokolade
2 Bananen
evtl. 6 Tontöpfe mit Durchmesser 6 cm

Und so gehts:

Heizt den Ofen auf 160 °C Umluft vor und schmelzt gleich die Butter darin. Zucker, Eier und die geschmolzene Butter schlagt ihr zusamen schaumig. Dann vermischt ihr Mandeln, Mehl, Salz, Vanille und Backpulver und gebt diese dazu. Nun hackt ihr die Schokolade klein und zermatscht die Banane mit einer Gabel. Hebt die Schokolade und die Banane unter und teilt den Teig auf 6 Tulpenförmchen auf. Ab in den Ofen damit und dann für ca. 25-30 Minuten backen. Macht den Schaschlik-Spieß Test bevor ihr die Cupcakes aus dem Ofen holt. Wenn ihr keine Tontöpfe verwendet brauchen eure Cupcakes vermutlich nicht so lange.
Ergibt 6 Stück.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Rosen-Cupcakes mit Aprikosen und Frischkäse Topping

Der Sommer steht vor der Tür, die Blumen fangen an zu blühen und es gibt frisches süßes Obst. Deshalb habe ich heute mal Rosen-Cupcakes mit Aprikosen ausprobiert und was soll ich sagen? Schmeckt nach Sommer, Sonne und guter Laune. Und das Beste daran? Sie sind auch noch pink!!! ;-)





Das braucht ihr:


130 g Mehl
110 g Zucker
60 g Butter
1/2 Pck Backpulver
1 Pck Vanillin Zucker
5 TL kandierte Rosenblätter oder ? TL Rosensirup
3 Eier
2 cl Rosenlikör
1/2 TL Wilton Icing Farbe pink
6 frische Aprikosen

600 g Frischkäse Doppelrahmstufe
Saft einer 1/2 Zitrone
80 g Puderzucker

Und so gehts:

Heizt den Ofen auf 180 °C Umluft vor und schmilzt die Butter darin. Die 3 Eier schlagt ihr dann zusammen mit dem Zucker und der Butter schaumig. Gebt auch gleich eine Prise Salz und die Icingfarbe dazu. Die kandierten Rosenblätter solltet ihr zu feinem Pulver mahlen, das geht z.B. in einem Gefrierbeutel, über den ihr mit einem Nudelholz rollt bis alles schön klein ist. Falls ihr keine Rosenblüten habt, könnt ihr auch Rosensirup verwenden,wieviel davon müsst ihr dann allerdings selbst testen - einfach abschmecken. Anschließend gebt ihr Mehl, Vanillinzucker, Backpulver, Rosenblätter und 2 cl Rosenlikör dazu und rührt weiter bis sich eine homogene Masse ergibt. Verteilt dann den Teig auf 12 Förmchen, halbiert die Aprikosen und legt eine Hälfte auf jeden Muffin. Nun für ca. 20 Minuten in den Ofen bei 180 °C Umluft. Beim Backen versinken die Aprikosen im Teig und machen diesen dadurch fruchtig und saftig.



Für das Topping rührt ihr den Frischkäse mit Zucker und Zitronensaft zusammen. Auch hier könnt ihr noch ein paar gemahlene Rosenblätter hineingeben, wenn ihr möchtet. Das Topping spritzt ihr dann mit einem Spritzbeutel mit Sterntülle auf die Cupcakes und dekoriert mit ein paar Rosenblüten.



Fertig, und dann könnt ihr eure Cupcakes auch schon genießen. Guten Appetit! :-)

Dienstag, 3. Juni 2014

Schnelles Kokoseis mit Mango

Habt ihr auch manchmal nach dem Kochen noch etwas Kokosmilch übrig und wisst nicht so recht was ich damit machen sollt? Gerade wenn man asiatisch kocht ist ja auch die Desserfrage immer etwas schwierig... ein Kokoseis mit frischer Mango passt aber immer gut und geht ganz schnell.


 
Das braucht ihr:

50 ml Kokosmilch
2 Kugeln Vanille Eis
1 Mango
Kokosraspeln und/oder Krokant zum Dekorieren

Und so gehts:

Das Vanilleeis vermischt ihr zusammen mit der Kokosmilch zu einer homogenen Masse und gebt diese in z.b. Silikon Muffinförmchen und stellt sie für ca. 2 Stunden in den Gefrierschrank. Die angegebene Menge ergibt ca. 2 Förmchen. Grundsätzlich solltet ihr immer doppelt soviel Vanilleeis wie Kokosmilch vermischen.
Die Mango schneidet ihr in kleine Würfel und gebt diese in ein Schälchen, stürzt das Eis darauf und garniert entweder mit Kokosraspeln oder Krokant - dazu könnt ihr einfach dieses Nuss-Vitalgebäck zerbröseln, das man im Supermarkt in verschiedenen Sorten kaufen kann. Ich habe das mit Cashewkernen verwendet.
Guten Appetit.



Montag, 2. Juni 2014

Fränkischer Abend: Putenschnitzel mit Kartoffel- und Spargelsalat

Wie wäre es denn mal mit einem Abendessenmit den Top 3 der fränkischen Küche? Am Freitag Abend habe ich für meinen Freund ein fränkischen Menü gekocht, mit Schnitzel, Kartoffel- und Spargelsalat. Uns hat's gut geschmeckt, also gibt es hier für euch die Rezepte.



Das braucht ihr:

400 g Putenschnitzel (4 Stück zu je 100 g)
1 Ei
4 EL Sahne
Salz und Pfeffer
Paniermehl

Kartoffelsalat

Spargelsalat

1 Zitrone


Und so gehts:

Beginnt mit den Salaten, denn diese benötigen die meiste Zeit. Allein für diese solltet ihr zwei Stunden einplanen, weil sie ziehen müssen. Klickt einfach auf die Links, dann kommt ihr zum Rezept.
Die Zitrone vierteln und mit auf den Tisch stellen.
Die Putenschnitzel solltet ihr erst mal flach klopfen bis sie eine Stärke von ca. 5 mm haben. Auf einem großen Teller rührt ihr dann das Ei mit der Sahne an und würzt kräftig mit Salz und Pfeffer, sonst schmeckt euer Schnitzel nachher nach nichts. Die Schnitzel von beiden Seiten durch die Sahne-Ei Mischung ziehen und dann ins Paniermehl drücken, das ihr auf einem anderen großen Teller bereitstellt. Stellt dann eine große Pfanne auf den Herd und gebt Öl hinein, damit solltet ihr auch nicht sparsam sein, die Schnitzel sollten fast "schwimmen" können. Bratet sie nun von beiden Seiten bis sie schön goldbraun sind. Und dann? Natürlich gleich auf den Teller und mit Zitrone beträufeln, wenn ihr mögt.



Mit den Salaten zusammen eine echte Leckerei. Guten Appetit ihr Lieben.

Fränkischer Kartoffelsalat

Jetzt da die Tage länger und wärmer werden steht Grillen doch hoch im Kurs. Und was braucht man dazu immer? Richtig, Kartoffelsalat. Den typisch Fränkischen macht man mit Essig und Öl - und so passt er zu Schnitzel genauso gut wie zur Bratwurst oder einem gegrillten Steak.

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Fränkischer Spargelsalat

Jetzt gibt es ihn wieder. Spargel. Klassisch isst man ihn mit Sauce Hollandaise oder geschmolzener Butter. Hier in Franken ist aber auch der Spargelsalat sehr populär.



Das braucht ihr:

250 g Spargel
1 Scheibe Zitrone
1 EL Zucker
1/2 EL Salz

6 EL Essig
4 EL Öl
4 EL Wasser
Pfeffer schwarz
Salz
2 TL Zucker oder Agavendicksaft
ein paar Halme Schnittlauch

Und so gehts:

Los gehts mit dem Spargel schälen. Dabei solltet ihr sehr gründlich sein. Gebt nun Wasser in einen Topf und 1EL Zucker, 1/2 EL Salz und eine Scheibe Zitrone dazu, sobald das Wasser kocht legt ihr den Spargel hinein und kocht diesen bis er weich aber noch bissfest ist. Am Besten testet ihr das, indem ihr eine Spargelstange mit einer Gabel hochhebt, wenn sich der Spargel dann etwas verbiegt ist er fertig.
Während der Spargel kocht rührt ihr das Dressing an. Vermischt dazu alle Zutaten und gebt soviel klein geschnittenen Schnittlauch dazu, wie ihr möchtet. Wenn der Spargel fertig gekocht ist, gießt ihr diesen ab und legt ihn noch heiß in das Dressing ein. Lasst den Salat nun für mind. eine Stunde ziehen und dann nichts wie ab in den Mund damit.



Lasst's euch schmecken.