Sonntag, 13. Juli 2014

Hokkaido-Kürbissuppe Thai-Art mit pikanten Tofu-Würfeln

Ja stimmt, momentan ist nicht gerade Kürbissaison, zumindest nicht bei uns. Den Hokkaidokürbis bekommt man aber ja mittlerweile zum Glück das ganze Jahr und meiner Meinung nach ist das hier mein ALLERBESTES Rezept. Bis Ende Juli wird der AMA Food Blog Award vergeben, deshalb möchte ich dieses Rezept auch jetzt posten. Ich will es nämlich für die Kategorie "Rezepte Vegetarisch/Vegan" einreichen.
Ich habe schon sehr viele Komplimente für diese Suppe bekommen. Sie ist komplett vegan und scharf-würzig. Auch Kritiker a`la "Vegan? Des ist doch nix für echte Männer!" mussten sich schon beugen und eingestehen, dass diese Suppe auch ohne Fleisch oder Fisch der absolute Hammer ist. Ich hoffe ihr traut euch ran, ich bin auf eure Meinungen wirklich gespannt.



Das braucht ihr:

1 Hokkaido-Kürbis
1 Bund Suppengrün
1 Zwiebel
2 TL schwarze Pfefferkörner
Salz

800 ml Kokosmilch
3 - 6 TL rote Thai Currypaste

200 g Tofu natur
3 TL Tomatenmark
1 TL rote Thaicurry-Paste
40 ml Sojasoße

Und so gehts:

Zuerst müsst ihr eine Gemüsebrühe kochen. Dazu schneidet ihr das Suppengemüse und eine Zwiebel in grobe Würfel und bratet dieses mit 2 TL ganzen schwarzen Pfefferkörnern in etwas Öl in einem großen Topf an. Wenn sich am Boden Röststoffe absetzten, also der Boden des Topfen langsam braun wird löscht ihr mit 2 Litern Wasser ab und köchelt für 1 Stunde. In dieser Zeit könnt ihr schon mal den Kürbis bearbeiten. Den Hokkaido Kürbis müsst ihr dazu halbieren und die Kerne entfernen, das geht am besten mit einem Löffel. Das Fruchfleisch schneidet ihr dann in grobe Würfel. Die Schale könnt ihr dran lassen, denn auch diese kocht sich weich. Dann könnt ihr ausserdem schon mal die Tofuwürfel vorbereiten. Dazu würfelt ihr euren Tofu und mischt ihr eine Marinade aus Tomatenmark, Sojasoße und Currypaste. Legt die Würfel darin ein, solange, bis eure Suppe fertig gekocht ist.
Seiht nun die Brühe ab und bratet den Kürbis im Topf an. Ihr solltet solange braten, bis nahezu alle Kürbisstückchen etwas angebräunt sind. Dann gebt ihr soviel Gemüsebrühe dazu, dassvon oben ca. 1 cm der Kürbisstückchen gerade nicht mehr mit Brühe bedeckt sind, köchelt für weitere 2 Stunden. (Wenn ihr noch Gemüsebrühe übrig habt könnt ihr diese einfach in sterilisierte Gläser abfüllen und das nächste Mal verwenden.) Der Kürbis sollte dann weich sein und ihr könnt ihn mit dem Pürierstab bearbeiten. Je nachdem ob ihr noch Stückchen in der Suppe haben wollt oder nicht müsst ihr mehr oder weniger gründlich pürieren. Ihr solltet nun ein cremiges Pürree erhalten, dass eine ähnliche Konsistenz wie Kartoffelbrei hat.
Das Pürree vermischt ihr nun mit der Kokosmilch und gebt je nachdem wie scharf ihr es mögt 3 bis 6 TL Currypaste dazu. Tut das auf jedenfall Löffelweise und probiert zwischendurch, man verschätzt sich nämlich leicht mit dieser Paste, die hat es wirklich in sich! Salzen solltet ihr am Ende auch noch etwas, ich gebe ca. 1 TL Salz hinzu.
Jetzt müsst ihr nur noch die Tofuwürfel anbraten, dazu mit etwas Öl in die Pfanne geben und scharf anbraten. Die Würfel dürfen ruhig richtig kross werden, dann erinnern sie ein wenig an Croutons. 

Nun füllt ihr die Suppe in Teller und teilt die Tofuwürfel auf. Reicht dazu noch etwas frisches Baguette und lasst es euch schmecken. Diese Menge reicht als Hauptmahleit für 4 Personen.



Wenn ihr die Suppe als Vorspeise servieren wollt, füllt einfach die Hälfte des Kürbispürrees in sterilisierte Gläser bevor ihr die Kokosmilch zugebt. Dieses hält sich locker ein halbes Jahr und in dieser Zeit könnt ihr die Suppe ja nochmal machen. ;-)




1 Kommentar:

  1. Aber Suppenwetter war es allemal letzte Woche :-) Deine Suppe tönt auf jeden Fall nach Seelenwärmer!
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

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