Samstag, 30. August 2014

Kalter Hund im Petticoat


Ein Gericht aus dem 50ern wünschen sich Conny und Mitzia bei ihrem Blogevent We love the 50´s. Meine erste Anlaufstelle war meine Mutter: "Kennst du essbare Klassiker aus den 50ern?" Sie hat mir dann den Toast Hawai und den Käseigel aufgezählt. Nicht wirklich spannende Speisen fand ich - bei denen ich auch überhaupt keine Idee hatte, wie ich sie hübsch gestalten könnte. Dann hab ich im Internet recherchiert und bin auf ein Kochbuch mit den bekanntesten Speisen aus den 50ern gekommen. Dort war dann u.a. auch der kalte Hund als Dessert aufgeführt. Ok, zumindest mal eine Süßspeise, die ich eh schon mal ausprobieren wollte. Als ich dann noch nach Bildern aus den 50ern gesucht habe fiel mir eines auf: der Petticoat und die hübschen Pünktchenmuster. Warum nicht diese Elemente miteinandern verbinden? Voile: ich präsentiere euch meinen neu interpretierten Kalten Hund im Petticoat.



Das braucht ihr:

200 g Vollmilch Schokolade
12 Butterkekse
3 TL Haselnussmus
3 TL Kokosfett
3 TL Kakaopulver

2 Stück weiße Schokolade
50 g Marzipan
Wilton Icing Farbe rot

4 Silikon Muffinförmchen

Und so gehts:

Schmelzt die Schokolade und vermischt sie mit dem Haselnussmus (ihr könnt auch Cashewmus benutzen, das ist auch wirklich fein), Kokosfett und Kakaopulver. Aus den Butterkeksen hab ich mit Hilfe eines Plätzchenausstechers runde Kreise ausgestochen bzw. mit einem Messer ausgesägt. Pro Muffinförmchen habe ich drei Kekskreise verwendet. Füllt nun etwas von der Schokoladenmasse in die Förmchen, legt einen Keks darauf und wieder etwas Schokomasse. Das macht ihr dreimal. Achtet darauf, dass der Keks nicht am Rand herausguckt. Nun stellt ihr eure Förmchen in den Kühlschrank und wartet ca. 2 Stunden bis die Masse durchgehärtet ist. Nun könnt ihr euer Marzipan rot färben. Wenn ihr eine intensive Farbe wollt braucht ihr ca. 4 Messerspitzen von der Icing Farbe. Formt daraus nun die 4 Schleifchen. Schmelzt noch in einem Gefrierbeutel die weiße Schokolade, schneidet eine kleine Ecke ab und malt damit kleine Pünktchen auf die gestürzten Muffins. Dann noch am unteren Rand die Rüschen mit weißer Schokolade malen und nochmals im Kühlschrank aushärten lassen. Vor dem Servieren dann noch die Marzipanschleife drauflegen und vernaschen.


 In dieser Portionsgröße passen die 4 Kalter-Hund-Törtchen gut als Dessert für 4 Personen. Lasst es euch schmecken. Übrigens hält sich der Kalte Hund locker 2 Wochen im Kühlschrank.



 
Hier noch einmal das hübsch pinke Banner zum tollen Blogevent - vielleicht fällts euch auf: ich habe passend zu dem schönen pink den Hintergrund in meinen Bildern auch pink gewählt.




Kommentare:

  1. Liebe Tina,
    das sind Kunstwerke! Deine Kalter-Hund-Petticoats sehen aus wie Pralinen! Hmmm... ich kann mir richtig vorstellen, wie sie auf der Zunge zergehen!

    Schön, dass du auf den Käseigel verzichtet hast - zugunsten dieses tollen Rezepts!

    Alles Liebe aus Salzburg,
    Conny

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    1. Vielen Dank für das Kompliment :-)

      Es freut mich, dass dir meine Kreation gefällt.

      Liebe Grüße Tina

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  2. Absolut toll die Idee.
    Ich bin begeistert!

    Ganz liebe Grüße Stephie

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    1. Danke Stephie,
      und da fällt mir ein, ich muss gleich noch für mein eFavoriten bei deinem Event voten.

      Liebe Grüße Tina

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  3. Von Roxana:

    Puh, Lecker hätte fast in meinen Bildschirm gebissen, sobald ich endlich meinen neuen Herd habe versuche ich das nachzumachen ...
    Vielleicht hab ich es überlesen, aber warum eigentlich kalter Hund

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  4. Warum heißt der Kalte Hund so? Auf wikipedia habe ich dazu das hier gefunden:
    Der Name Kalter Hund leitet sich einerseits von den Grubenhunten im Bergbau ab, deren Kastenform an eine Backform erinnert, und andererseits von dem Abkühlen im Kühlschrank; die Variante Kalte Schnauze verweist darauf, dass die Oberfläche an die feuchte Schnauze eines Hundes erinnert.[1] Kalter Igel ist eine Variante, bei der die Oberfläche durch hineingesteckte Mandelblättchen (oder -stifte) verziert wird. Demgegenüber sind Kekstorte und Kalte Torte eher Euphemismen für diesen vergleichsweise einfachen Kuchen.

    Die Bezeichnung Kellerkuchen entstand, da bis in die 1960er Jahre der Kuchen über Nacht zum Abkühlen in den Keller gestellt wurde.

    Synonym wird auch der Begriff Schwarzer Keksbass verwendet. Dieser wird aufgrund des kompakten schwarzen Aussehens dieses Kuchens vornehmlich in ländlichen Gegenden verwendet.

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