Marmorkuchen

Zurück aus dem Urlaub. Wir waren 10 Tage unterwegs und sind mit den Rädern von München bis Chioggia (Venedig) gefahren. Es war schön und anstrengend – und teilweise wahnsinnig heiß. Zu Essen gab es vorallem Pizza und Pasta und viel Eiscreme, damit man wenigstens von innen etwas kühlt. Wahrscheinlich habe ich deshalb gerade so unheimlich Lust auf Urdeutsche Küche. 😉 Gestern Abend habe ich mir einen Kartoffelsalat gemacht und heute backe ich mir einen Marmorkuchen – einen echten Klassiker.

Das braucht ihr:

180 g Butter
2 cl Amaretto
3 TL Kakao
220 g Zucker
100 g Zartbitter Schokolade
Prise Salz
1/2 Vanilleschote
5 Eier (L)
3/4 Pck. Backpulver
350 g Mehl

200 g Kuvertüre zartbitter

Und so gehts:

Schmelzt die Butter im Ofen und die Schokolade im Wasserbad (Schokolade in einen Gefrierbeutel und in den Topf) und schlagt die Eier zusammen mit dem Zucker schön schaumig. Das dauert ein paar Minuten, habt Geduld. 😉
Die geschmolzene Butter rührt ihr dann in den Eier-Zucker-Schaum ein.
Dann halbiert ihr eine Vanilleschote und krazt das Mark von einer Hälfte aus. (Ich benutze die ausgekratzten Schoten immer zum Herstellen von Vanillezucker. Dazu gebt ihr einfach die Schoten mit Zucker in ein Glas und verschließt es, nach ein zwei Wochen habt ihr einen tollen Vanillezucker, den ihr auch zum Backen verwenden könnt. Die Schoten aber unbedingt drin lassen.)
Gebt das Mark und eine Prise Salz zu eurem Schaum und rührt nochmal kräftig. In einer anderen Schüssel vermischt ihr das Mehl mit dem Backpulver und gebt auch dieses hinzu. Nun noch 2 cl Amaretto und dann die Hälfte des Teiges in eine 22 cm Kastenform geben. Die andere Hälfte vermischt ihr mit der geschmolzenen Schokolade und 3 TL Kakaopulver. Gebt diesen Teig nun auch in die Form und fahrt mit einer Gabel durch den Teig, damit das typische Marmorkuchen Muster entsteht. Nun bei 180 °C für ca. 70 Minuten backen, Stäbchentest machen und abkühlen lassen.
Nun könnt ihr euren Kuchen entweder mit Puderzucker bestäuben oder mit Kuvertüre verzieren. Ich wähle Letzteres, weil ich Schokoglasur liebe. 😉
Guten Appetit.

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