Kürbisrisotto mit Entenbrust

Dieser Beitrag enthält Werbung. Letzte Woche habe ich schon mal ein Rezept mit einem Produkt der Spielberger Mühle* vorgestellt. Kamutkekse mit Pistazien habe ich gebacken. Bei der Mühle in Baden-Württemberg habe ich nämlich mal angefragt, ob sie mir ein Testpaket mit ein paar Ihrer Produkte zuschicken würden, aus denen ich dann ein paar leckere Rezepte koche. Sie haben mir sofort zugesagt, und zwei Tage später war das Testpaket mit u.a. dem tollen Arborio Risotto Reis bei mir, aus dem ich ein herbstliches Kürbisrisotto gekocht habe. Ich bin total begeistert von diesem Reis, weil er Geschmack und eine tolle Konsistenz hat – etwas Biss aber trotzdem zu einem fein-schlonzigen Risotto verarbeitet werden kann.

Das braucht ihr:

200 g Risottoreis
3 Schalotten
3 EL Öl zum Anbraten
200 ml trockenen Weißwein
2 Knoblauchzehen
1/2 Hokkaido Kürbis
2 TL Gemüsebrühe
5 Zweige Rosmarin
100 g Parmesan
3 TL Salz
2 Barbarie Entenbrüste (je ca. 400 g)

100 ml Merlot
1 TL schwarzer Pfeffer
1 TL Stärke

Und so gehts:

Die angegebene Menge reicht für 4 Personen. Ihr könnt aber einfach die Mengenangaben halbieren, wenn ihr zu zweit esst.
Beginnt damit einen halben Hokkaido Kürbis groß zu reiben/raspeln. Dieser kommt kurz vor Schluss ins Risotto und macht es so schön orange. Reibt am Besten auch gleich den Parmesan, aber mit einer feinen Reibe. Bitte, bitte verwendet keinen schon geriebenen Parmesan. Das verdirbt euch das Ganze Risotto.
Für das Risotto würfelt ihr zuerst die Schalotten und bratet sie zusammen mit dem Reis und etwas Öl in einem für ca. 5 minuten Topf an – gut Rühren damit nichts anbrennt. Dann löscht ihr mit Weißwein ab. Werft dann noch die Thymianzweige im Ganzen und die zwei Knoblauchzehen mit hinein, letztere müsst ihr lediglich schälen und mit der Messerschneide zerdrücken. Die Thymianzweige holen wir am Ende wieder heraus. Rührt euch nun die Gemüsebrühe mit 200 ml heißem (!) Wasser an und gebt diese in 100 ml Portionen dazu. Warum eigentlich heißes Wasser? Damit der Garvorgang beim immer wieder Zugeben von Wasser nicht unterbrochen wird. Der Reis sollte von Flüssigkeit umgeben sein aber nicht richtig darin schwimmen. Durch das Ständige Rühren und die Reibung der Körner aneinander entsteht die sämige Konsistenz, die wir für ein Risotto brauchen.Gebt solang immer wieder Wasser dazu, bis der Reis die für euren Geschmack richtige Konsistenz hat. Nachdem ihr ca. 500 ml Flüssigkeit zugegeben habt gebt ihr den geriebenen Kürbis dazu. Dieser kocht nun mit und färbt das Risotto so schön herbstlich orange.
Jetzt ist auch der Zeitpunkt, an dem ihr die Entenbrust in die Pfanne geben könnt. Dazu schneidet ihr die Haut kreuzförmig ein und reibt die Fettschicht mit Salz und Pfeffer ein. Legt die Entenbrust auf die Hautseite in die heiße Pfanne und schaltet auf eine mittlere Stufe. Öl braucht ihr nicht, denn die Entenhaut verliert sehr viel Fett. Ich gieße das nach 5 Minuten immer ab, es kommt nämlich noch genug nach. Vergesst vor lauter Ente aber euer Risotto nicht, immer wieder Umrühren. Nach ca. 7 Minuten, wenn die Haut schon schön braun und knusprig aussieht solltet ihr Eure Entenbrust umdrehen. Ab diesem Zeitpunkt braucht sie noch ca. 10 Minuten.
Wenn ihr dann irgendwann mit der Konsistenz eures Risottos zufrieden seid, gebt ihr noch den Parmesan dazu und schmeckt ggfs. noch mit Salz und etwas weißem Pfeffer ab.
Lasst das Risotto dann für mind. 5 Minuten ruhen, nachdem ihr die Thymianzweige heruasgefischt habt. Holt es dazu von der Platte und macht den Deckel auf den Topf.
Solange das Risotto ruht könnt ihr euch nochmal die Entenbrust vornehmen. Wenn diese fertig ist, nehmt ihr sie aus der Pfanne, schaltet den Herd wieder auf die höchste Stufe. Löscht den Bratensaft in der Pfanne mit 100 ml Rotwein ab, salzt und pfeffert nach Geschmack und bindet die Soße mit 1 TL Stärke.
Nun schneidet ihr die Entenbrust in Tranchen und verteilt diese zusammen mit dem Risotto auf Tellern. Ich habe dann noch ein paar Thymianblättchen darüber gestreut und die Soße darüber geträufelt.
Ich wünsch euch einen guten Appetit.

 

 

Tipps zur Entenbrust: Natürlich kommt es etwas auf die Dicke/Größe der Entenbrust an, wie lange sie braten muss. Ich prüfe den Garpunkt indem ich mit dem Finger auf das Fleisch drücke. Probiert es einfach aus, im rohen und gegarten Zustand. Ich persönlich finde den Vergleich mit den verschiedenen Hautstellen der eigenen Hand etwas vage und meiner Meinung hilft auch nur Erfahrung. Wenn ihr euch nicht ganz sicher seid, schneidet die Entenbrust doch einfach mal mittig auf und schaut hinein, ist sie noch nicht durch – gut dann einfach noch für ein paar Minuten in die Pfanne.

Für alle die jetzt auch Lust bekommen haben mit den tollen Produkten aus der Mühle zu backen und zu kochen geht’s mit klick aufs Bild direkt zur Homepage.

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