Mandel-Himbeer-Marmor-Gugelhupf

„Juhuu, yippie, sie sind da!“ In etwa so hat es sich angehört, als das riesen Paket von Birkmann bei mir eingetroffen ist. Vor ein paar Wochen hatte ich bei denen nämlich angefragt, ob sie an einer Kooperation mit mir interessiert wären. Ich würde gerne ein paar ihrer Backformen testen und dafür dann leckere Rezepte kreieren und diese zusammen mit ihren Produkten auf meinem Blog vorstellen. Birkmann* hat gleich ja gesagt und mir angeboten mir ein paar Produkte aus ihrem Katalog auszusuchen. Ich hab mich riesig gefreut und mir u.a. diese schöne Gugelhupfform ausgesucht. Eine Woche später kam dann schon das Paket bei mir an. Ich hatte schon seit vielen Wochen die Idee einen Marmorkuchen nicht in schwarz-weiß sondern pink-weiß zu backen, aber ohne Lebensmittelfarben sondern mit Himbeeren. Genau dieses Rezept wollte ich als Gugelhupf backen und habe es nun zum Anlass genommen die Novel Form von Birkmann* zu testen (mein Urteil zur Form findet ihr ganz unten am Ende des Posts) und euch dieses leckere Rezept vorzustellen.

Das braucht ihr:

200 g Himbeeren
70 g Gelierzucker 2:1
200 g Zucker
5 Eier (M)
1 Päckchen Vanillinzucker
200 g Mehl
200 g Mandeln
150 g Butter
Prise Salz
1 Pck. Backpulver

Und so gehts:

Dieses Rezept ist für eine Gugelhupfform mit dem Durchmesser 27 cm ausgelegt. Heizt euren Backofen auf 150 °C Umluft vor und stellt die 150 g Butter zum Schmelzen mit hinein. Dann beginnt ihr mit dem Fruchtmus. Dazu püriert ihr die Himbeeren und passiert sie anschließend durch ein Sieb um die Kerne zu entfernen, das sollte dann ca. 150 g Fruchtpürree ergeben. Gebt gleich den Gelierzucker dazu und verrührt beides miteinander. Nun trennt ihr die Eier und schlagt die Eiweiße zu festem Schnee auf, stellt diesen dann in den Kühlschrank. Die Eigelbe schlagt ihr zusammen mit dem Zucker schaumig und gebt dann noch die flüssige Butter hinzu und schlagt auch diese schaumig mit auf. Bevor ihr die Mandeln zum Teig gebt fettet ihr noch eure Form ein, auch falls ihr eine Silikonform benutzt, und streut statt Semmelbröseln Mandeln hinein. Diese verhindern, dass der Teig anbackt aber man schmeckt es nicht heraus, weil ja eh Mandeln im Teig sind. Nun gebt ihr die restlichen Zutaten zum Teig, auch die Mandeln, und hebt zuletzt noch den Eischnee unter. Vom fertigen Teig wiegt ihr nun 200 g ab und vermischt diesen mit dem Himbeerfruchpürree. Jetzt verteilt ihr den Teig in eure Form wie einen Marmorteig, aber beginnt unbedingt mit dem weißen Teig, der Himbeerteil ist sehr feucht und sollte nicht direkt an der Form anliegen. Ich habe einzelne Klekse vom pinken Teig im weißen verteilt, dadurch, dass der Teig später aufgeht muss man auch gar nicht mehr mit einer Gabel umrühren.

Ein schönes Muster entsteht sowieso. Zuletzt noch den Kuchen in den Ofen stellen und bei 150°C für ca. 60 Minuten backen. Falls ihr den Kuchen nich in einer Gugelhupfform backen wollt verändert sich die Backzeit natürlich, in jedem Fall solltet ihr den Stäbchentest machen, bevor ihr den Kuchen herausholt. Durch das Himbeerpürree wird der Kuchen auch nicht trocken, falls er 5 oder 10 Minuten zu lange im Ofen bleibt. Wenn er fertig ist noch mit Puderzucker bestreuen und vernaschen. Ich wünsch euch guten Appetit.

Die Form die ich für diesen Kuchen benutzt habe ist die Silikon Gugelhupfform Novel*, die mir von Birkmann kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt wurde. Vielen vielen Dank nochmals dafür. Ich bin total begeistert von diesem tollen Design. Mit Klick aufs Bild kommt ihr direkt zum Shop, wo es noch viele andere tolle Backformen und Zubehör zu kaufen gibt.

 

Testbericht:

Die Form ist toll, ein wunderschönes und aussergewöhnliches Design. Das Rezept für diesen Kuchen habe ich letzte Woche schon einmal gebacken – da ist aber leider die Hälfte in der Form kleben geblieben, offensichtlich weil ich sie nicht eingefettet hatte. Aber genau das sollte doch der Vorteil von Silikonformen sein, oder nicht? Mit Kastenformen hatte ich da noch nie ein Problem, aber klar, das hier ist ja auch ein sehr viel filigraneres Muster und deshalb ist wohl auch der Vergleich etwas unfair. Mit Einfetten und mit Mandeln bestreuen kam der Kuchen aber ganz einfach aus der Form gerutscht. Ein Topergebnis, was ihr ja auch auf den Bildern sehen könnt. Was ich besonders toll finde, ist dass die Spitzen der Form wunderbar geworden sind. Der Teig ist natürlich durch das Himbeerpürree sehr feucht und zusätzlich ist noch relativ wenig Butter im Teig, deshalb war dieser Test wohl auch gleich ein Härtefall. 🙂 Ich möchte auf jeden Fall nicht behaupten, dass es alleine an der Form lag, dass der Teig kleben geblieben ist. Auch in der Beschreibung für die Form steht, dass man mit Backspray einfetten kann aber nicht unbedingt muss. Bei meinem Teig muss man das auf jeden Fall.

Mein Fazit:

Ein tolles Produkt, Design und Handhabung überzeugen. Den Härtetest mit feuchtem und „fettarmem“ Teig hat die Form bestanden. Das Silikon ist flexibal aber durchaus stabil, wodurch sich die Form schon sehr wertig anfühlt. Von mir daher auf jeden Fall eine Kaufempfehlung.

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One Comment

  1. Karin

    Ich hab die Kuchenform Novel auch und hatte auch schon öfter Schwierigkeiten den Kuchen heil aus selbiger heraus zu bekommen. Also ich glaube ehrlich gesagt mittlerweile schon, dass es an der Form liegt… mit der Zeit kriegt man den Dreh ein bisschen raus, wie man den Kuchen unfallfrei rauskriegt, aber so richtig optimal finde ich es nicht.

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