Donnerstag, 31. Juli 2014

Haselnuss Mus

Gestern war ich bei meiner Mum zu Besuch und hab in ihrem Bücherregal das "VEGAN for FIT" Buch von Attila Hildmann entdeckt, klar musste ich mir das unbedingt ausleihen. Die Rezepte darin sehen aber auch wirklich köstlich aus und ganz viel, vorallem die süßen Sachen werden mit Nussmusen hergestellt. Da hab ich dann gleich mal ein wenig im Internet recherchiert und mich hat fast der Schlag getroffen, als ich gesehen habe, wieviel so ein Glas Haselnussmus ( ca. 7€ für 250 g) kostet - Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass 200 g Haselnüsse für unter 2 Euro zu bekommen sind. Und dann hält ein solches Glas ja nicht mal zwei Wochen, wenn man es zum Kochen und Backen verwendet. Also hab ich mich mal ein bisschen umgesehen und nach Anleitungen zum selbst herstellen geschaut. Und siehe da, es ist gar nicht schwer, braucht nur Zeit. Besonders gut kann man so ein Mus nebenbei machen, wenn man z.B. gerade am Lernen/Lesen ist oder der Frühjahrsputz ansteht etc. Denn eigentlich muss man nur alle 20 Minuten den Mixer für einige Sekunden anstellen.


Dienstag, 29. Juli 2014

Nougat-Muffins

Gestern Abend hatte ich solchen Appetit auf Kuchen, aber keinen zu Hause. Deshalb habe ich meine Küchenschränke durchwühlt und auch noch Nougat gefunden. Und dann habe ich ganz ratz fatz einen leckeren Nuss-Nougat Teig angerührt und noch etwas gepufften Amaranth mit hinzugegeben. Fein und superschnell. In nur 25 Minuten sind die kleinen Küchlein angerührt und fertig gebacken. Super easy!


Das braucht ihr:

2 Eier
100 g Butter
50 g Zucker
Prise Salz
50 g Mandeln
100 g Mehl
100 g Nussnougat
10 g Amaranth gepufft
1/2 Pck. Backpulver
6 cl Amaretto

Kuvertüre zum Verzieren

Und so gehts:

Heizt den Ofen auf 170°C Umluft vor und rührt Eier mit Zucker und Butter schaumig. Gebt dann die Nougatmasse hinzu (Nutella würde auch gehen) und rührt alles glatt. Zum Schluss noch Mandeln, Mehl, Backpulver, Amaranth, Salz und Amaretto zugeben. Dann auf 12 bis 14 Muffinförmchen verteilen, ein paar Preiselbeeren oben auflegen und für 12 bis 15 Minuten backen. Macht aber den Stäbchentest bevor ihr sie aus dem Ofen holt.
Nachdem dann mein akuter Kuchenhunger gestillt war, habe ich noch Kuvertüre geschmolzen und die übriggebliebenen ;-) Muffins mit dieser "beträufelt".
Lasst's euch schmecken.

Montag, 28. Juli 2014

Aprikosen mit Lavendel-Streuseln (für den Grill)

Letzten Freitag war ja bombastisches Wetter bei uns in Franken, was lag da also näher als eine Grillfeier? Jeder sollte was fürs gemeinsame Büffett beisteuern. Nun ja, Salate und Gemüse gibt es ja immer, also hab ich mir überlegt, was man als gegrilltes Dessert servieren könnte. Ananas und Bananen kennt man - klar. Aber auch Aprikosen schmecken doch lecker. Mit Streuseln darauf und mit meinem leckeren Lavendelessig aromatisiert wurde es dann doch etwas, das noch niemand vorher kannte.


Das braucht ihr:

250 g Mehl
80 g Zucker
120 g Butter
Prise Salz
5 TL Lavendelessig
150 g gemahlene Mandeln
1 Ei (L)

1 kg Aprikosen
evtl. etwas Zucker für die Aprikosen

Alufolie

Und so gehts:

Schmelzt gleich die Butter und vermischt währenddessen in einer Schüssel alle trockenen Zutaten miteinander und gebt das Ei und den Lavendelessig dazu, ja richtig: Essig. Man hat schon früher aus Essig und Früchten Sirups und Fruchtauszüge hergestellt, die man dann mit Wasser aufgefüllt hat. Das Sauere vom Essig schmeckt man dann auch nicht mehr heraus. Zum Schluss verknetet ihr noch die Butter mit dem Rest, solange bis eine homogene Masse entsteht. Dann in Frischhaltefolie einwickeln und für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank legen. 
Nun kümmert ihr euch um die Aprikosen. Halbiert jede einzelne und drückt in jede Mulde eines Muffin Blechs ein Stück Alufolie in das ihr dann jeweils eine halbe Aprikose legt. Probiert auf jeden Fall eine Aprikose, falls sie noch etwas säuerlich sind, gebt einfach ein bisschen Zucker auf die Aprikosen. Dann bröselt ihr den Teig auf die Aprikosen. Dabei dürft ihr ruhig großzügig sein. ;-) Etwa die Hälfte des Streuselteiges bleibt übrig, ich habe daraus noch einen kleinen Aprikosen Kuchen gemacht. Aus dem Teig habe ich den Boden geformt und auch noch Streusel für oben drauf gelegt. Ihr könnt ihn aber auch einfrieren oder einfach 2 kg Aprikosen verwenden.
Backt die Aprikosen dann für 15 Minuten bei 180 °C Umluft. Lasst sie abkühlen und verschließt dann eure Päckchen in dem ihr die Alufolie oben zusammendrückt.



















Ergibt ca. 50 Päckchen mit einer halben Aprikose darin. Auf dem Grillplatz angekommen könnt ihr die Päckchen dann dort nochmal für 5 bis 10 Minuten auf den Grill legen und warm genießen. Guten Appetit.


Sonntag, 27. Juli 2014

Cantuccini mit Schokolade

Neulich habe ich Cantuccini mit Schokolade satt Mandeln gegessen. Wow - ein Gedicht sage ich euch. Ziemlich aufwendig bestimmt diese Cantuccini herzustellen, dachte ich jedenfalls. Also, habe ich gleich mal nach einer Cantuccini-Anleitung gesucht und siehe da, es ist ja total einfach dieses Gebäck zu machen und länger als andere Kekse dauert es auch nicht. Hier also das Ergebnis meiner ersten Cantuccini: super kross und schokoladig.

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Das braucht ihr:

200 g Zartbitter Schokolade
250 g Mehl
180 g Zucker
2 Pck. Vanillinzucker
1/2 TL Backpulver
Prise Salz
2 Eier (M)
30 g Butter
1 TL Bourbon Vanille

Und so gehts:

Zuerst schmelzt ihr die Butter z.B. im Ofen. Dann vermischt ihr alle trockenen Zutaten (ausser der Schokolade) in einer Schüssel und gebt die Eier und die Butter hinzu. Alle Zutaten verknetet ihr zu einem homogenen Teig, der ein wenig klebrig ist. Wenn es zu sehr an den Fingern klebt, macht einfach eure Hände etwas feucht, dann klebt der Teig nicht mehr so sehr.
Nun schneidet ihr die Schokolade klein in etwa 1cm große Stücke. Gebt diese nun unter den Teig und vermischt sie relativ gleichmäßig. Teilt den Teig dann in 3 gleichgroße Stücke und formt drei Würste daraus, diese legt ihr auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller un stellt sie für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank.
Heizt den Ofen dann auf 200 °C vor und backt die Cantuccini für ca. 15 Minuten. Holt sie heraus und lasst sie etwas abkühlen (20 Minuten), bis sie noch lauwarm sind. Dann schneidet ihr 1 bis 2 cm breite Stücke ab, legt diese mit einer Schnittseite wieder auf ein Backblech und backt für weitere 10 Minuten bei 200 °C.

Tipp: Wer möchte kann statt Schokolade natürlich auch Mandeln nehmen, oder halb Schokolade und halb Mandeln verwenden (das schmeckt richtig lecker). Mit anderen Nüssen und Kernen klappt das sicherlich auch gut. Ich denke da an Cashewkerne, Walnüsse, Paranüsse oder auch Pinienkerne... der Kreativität sind auf jeden Fall keine Grenzen gesetzt. Ersetzt einfach die 200 g Schokolade durch eine "Füllung" eurer Wahl.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Rice Krispie Treats aus Dinkel, Amaranth und Kokos

Momentan ist es wohl ein Hype dise Rice Krispie Treats zu machen, klar, dass ich mich diesem Trend nicht entziehen kann! ;-)
Aber: gesüßte Rice Krispies und süße Marshmallows? Ein bisschen heftig, deshalb hab ich gepufften Dinkel (nur mit Honig gesüßt) und ungesüßten gepufften Amaranth benutzt. Hmmm... LECKER!



Das braucht ihr:

40 g Butter
200 g Marshmallows
60 g Dinkelpops
40 g Amaranth gepufft
50 g Kokosraspeln
1 TL Bourbon Vanille gemahlen

Und so gehts:

Als erstes legt ihr eine Auflaufform mit Frischhaltefolie aus. Dann schmelzt ihr die Butter zusammen mit den Marshmallows in einem Topf auf unterer mittlerer Stufe. Mein Herd hat 9 Stufen und ich stelle auf 3. Rührt immer wieder um. In einer Schüssel mischt ihr die Dinkelpops mit den Kokosraspeln, Amaranth und der Vanille. Wenn die Marshallows geschmolzen sind mischt ihr das Pop-Gemisch dazu und rührt kräftig um. Füllt sofort die Masse in die mit Frischhaltefolie ausgekleidete Auflaufform, legt eine zweite Schicht Frischhaltefolie darauf und drückt die ganz fest, damit sich keine Hohlräume bilde. Dann nur noch auskühlen lassen (ca. 1 Stunde) und in die gewünsche Form schneiden oder mit einem Keksausstecher Formen herausstanzen. Nun tunkt ihr eure Krispies noch in Schokolade und lasst sie auf Backpapier auskühlen.


Fertig zum Vernaschen, aber vorsicht nur für echte Sugarholics. ;-)

Hirse-Bratlinge mit Fenchelgemüse

Ja genau, nochmal ein Rezept für den Bloggeburtstag der Herzensköchin. Weil sie so tolle Preise verlost muss ich unbedingt meine Chancen erhöhen und ein zweites Rezept einreichen. Deshalb gibt es jetzt noch ein herzhaftes Gericht für leckere Bratlinge aus Hirse und Fenchelgemüse.


Das braucht ihr:

50 g Hirsemehl
80 g Hirse
30 g Parmesan
1 TL Pfefffer weiß
1 TL Salz
1 Ei (M)
1/2 Zwiebel


2 Fenchelknollen
1 Dose stückige Tomaten
1/2 Zwiebel
saft 1/2 Zitrone
ca. 1 TL Salz
weißer Pfeffer

Und so gehts:

Diese Menge reicht für zwei Personen. Beginnt mit der Hirse. 80 g Hirse müsst ihr erst mal kochen. Das geht genauso wie mit Reis, mit Wasser in einen Topf, aufkochen lassen und dann den Herd ausschalten und den Topf darauf stehen lassen. Nach ca. 25 Minuten ist die Hirse fertig. Probiert nochmal ob die Konsistenz passt. Seiht gegebenenfalls überschüssiges Wasser ab und vermischt die Hirse mit 50 g Hirsemehl, Parmesan, Salz und Pfeffer und einem Ei. Die halbe Zwiebel schneidet ihr in gant feine Würfelchen und mischt diese ebenfalls unter die Teigmasse. Diese sollte etwas klebrig aber nicht zu flüssig sein, schließlich wollt ihr ja später kleine "Bratlinge" daraus formen. Wenn der Teig zu trocken ist, gebt ihr einfach noch ein bisschen Wasser hinzu.
Nun gehts an das Fenchelgemüse. Würfelt die andere Hälfte der Zwiebel und bratet diese in etwas Öl an. Gebt nach ca. 3 Minuten das Fenchelgemüse dazu (ich habe den Fenchel in Streifen geschnitten) und bratet ca. 2 Minuten. Gebt nun eine Dose/Glas stückige Tomaten in Tomatensaft dazu (gibts auch in Bio-Qualität) und Köchelt das Ganze bis der Fenchel weich ist. Das dauert ca. 20 Minuten. Dann schmeckt ihr noch mit Salz und Pfeffer ab und gebt zum Schluss noch den Saft einer halben Zitrone hinzu.
Nun könnt ihr ja auch mal die Pfanne für eure Bratlinge anschmeissen. Gebt etwas Öl hinein und teilt den Teig in 6 Portionen. Formt aus jedem Teil einen Bratling und bratet diese von beiden Seiten an bis sie goldbraun sind. Dann könnt ihr auch schon servieren. Guten Appetit ihr Lieben.


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Dienstag, 22. Juli 2014

Schoko-Aprikosen Creme

Ich bin doch immer wieder begeistert, wenn ich mal wieder dazu "angehalten" werde was ganz Neues auszuprobieren. Diesmal ist es die Herzensköchin, die mich durch ihren 1-jährigen Bloggeburtstag inspiriert hat. Bei ihrem Blogevent geht es darum mit bestimmten Getreidesorten/Hülsenfrüchten zu kochen. Ich habe mir den Bulgur ausgesucht und nach Rezepten recherchiert. Da bin ich auf eine vegane und vollwertige Nutella-Alternative gestoßen die mit Rosinen und Haselnüssen hergestellt wird.  Fand ich eine tolle Idee, aus Bulgur "Nutella" zu machen. Also habe ich das Ganze verändert und aus getrockneten Aprikosen und Kokosraspeln eine Schokocreme gekocht. Lecker sage ich euch! Unbedingt ausprobieren!!!


Das braucht ihr:

20 g Bulgur
25 g getrocknete Aprikosen
150 ml Apfelsaft
25 g gemahlene Kokosraspeln
5 TL Kakaopulver
5 TL Agavendicksaft
1 TL Bourbon Vanille

Und so gehts:

Schneidet die getrockneten Aprikosen in kleine Würfel und gebt diese zusammen mit dem Bulgur in einen Topft und kocht beides in 100 ml Apfelsaft weich. Das dauert ca. 20 Minuten. Die Kokosraspeln gebt ihr in einen Pfanne und röstet diese ein wenig an, wenn sie leicht bräunen sind sie bereit zum weiterverarbeiten. Gebt nun die Aprikosen-Bulgur-Saft Mischung zusammen mit den Kokosraspeln und Agavendicksaft und weitern 50 ml Apfelsaft in einen Mixer und mischt gut durch. Dann rührt ihr das Kakaopulver und die Vanille unter. Das Kakaopulver gebt ihr erst am Schluss dazu, da dieses die Masse sehr dick macht und dann schlecht zu mixen wäre. Füllt de Aufstrich dann in saubere Gläser und stellt ihn in den Kühlschrank. Mir schmeckt er gut gekühlt besser. Ergibt 330 g Aufstrich.
Verwenden könnt ihr eure Schoko-Creme als Brotaufstrich oder auch als Topping für Waffeln oder andere Desserts wie z.B. Obstsalate.

Dieses Rezept reiche ich zum oben genannten Blogevent ein und hoffe, dass die Glücksfee mir hold ist. ;-)


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Montag, 21. Juli 2014

Apfel-Himbeer Marmelade mit Limette

Oh ich liebe die Kombination von Beeren mit Äpfeln, vorallem als Marmelade. Die Beeren bringen diesen feinen süßen Geschmack und die Äpfel eine leichte Säure. Die Limette gibt dann noch den extra Frischekick! Echt lecker und geht ganz einfach.


Das braucht ihr:

500 g Himbeeren (frisch oder gefroren)
3 Äpfel (Sorte Breaburn)
2 Limetten
Gelierzucker 2:1

Und so gehts:

Zuerst kocht ihr die Himbeeren für ca. 30 Minuten auf niedriger Stufe, damit ihr sie besser durch ein Sieb passieren könnt um die Kerne zu entfernen. Das so erhaltene Fruchpürree und den Saft gebt ihr dann wieder in einen Topf. Bei mir sind noch 300 g übrig geblieben. Wen die Kerne nicht stören, kann sich das Passieren natürlich sparen.
Dann nehmt ihr euch die Äpfel vor, schält sie und schneidet sie in kleine Stückchen. Ich habe nach dem Schälen noch 400 g Äpfel übrig gehabt. Von beiden Limetten reibt ihr die Schale ab und drückt den Saft aus, beides gebt ihr mit in den Topf und köchelt für ca. 30 Minuten, damit die Äpfel weich werden. Zückt nun euren Pürrierstab und pürriert so lange, bis alle Apfelstückchen klein sind.
Wiegt unbedingt nach wieviel Fruchtpürree ihr insgesamt erhalten habt um dann die Menge des Gelierzuckers zu bestimmen. Dazu einfach die Hälfte nehmen. bei mir waren es 450 g. Jetzt kocht ihr den Gelierzucker nach Anleitung (meist 4 Minuten sprudelnd kochen) und füllt eure Marmelade in sterilisierte Gläser.
 





















Ich habe 7 Gläser gefüllt die zwischen 80 und 200 ml Marmelade fassen. Besnders lecker schmeckt mir diese Marmelade gut gekühlt.

Freitag, 18. Juli 2014

Zucchini-Auflauf

 Wie wäre es mal mit einem leckeren vegetarischen Auflauf, der total klasse aussieht? Zucchini und Paprika zusammengerollt und mit frischen Kräutern und Parmesan gewürzt. Hmm... einleichtes Gericht, perfekt für einen heißen Sommerabend.


Das braucht ihr:

1 Zucchini
1 Paprika
1 Frühlingszwiebel
1/2 TL Rosmarin
5 Basilikumblätter
1/2 TL Oregano
1/2 TL Pfeffer schwarz
etwas Salz
1 Ei
100 g Sahne

2 EL Parmesan

Und so gehts:

Zuerst heizt ihr den Ofen auf 180 °C vor und schneidet die Paprika und Zucchini in Streifen. Die Paprika legt ihr dann für ca. 10 Minuten in den Ofen mit der Haut nach oben, damit ihr diese dann abziehen könnt.  Die Zucchini blanchiert ihr kurz in kochendem Salzwasser. Dann mit kaltem Wasser abschrecken und mit den Paprika Streifen zusammen rollen. Das geht übrigens leichter, wenn ihr die Paprika einschneidet, damit sich diese leichter rollen lässt. Diese Röllchen setzt ihr dann in die Auflaufform. Die Frühlingszwiebeln schneidet ihr in kleine Röllchen und legt diese mit in die Auflaufform. Rührt nun noch die Soße an. Ei aufschlagen und mit Sahne, Parmesan und den Gewürzen vermischen. Diese nun noch in die Form gießen und das Ganze für ca. 15 Minuten backen. Dazu passt z.B. ein frischer Blattsalat.



Mittwoch, 16. Juli 2014

Kirschmarmelade mit Apfel und Zitrone

Passend zu meinem aktuellen Blogevent ... gut Kirschen essen gibt es heute ein Rezept für eine leckere Kirschmarmelade. Bisher war ich kein großer Fan von Kirschmarmelade, weil sie mir meist zu süß ist. Deshalb habe ich noch Äpfel und Zitronensaft zugegeben, so schmeckt sie schön fruchtig ohne meinen Mund zusammenzukleben. ;-) 


Das braucht ihr:

640 g entsteinte Kirschen
200 g Äpfel
Saft einer halben Zitrone
280 g Gelierzucker 3:1

Und so gehts:

Zuerst heißt es Kirschen entsteinen. Ja das ist mühsam und macht Dreck, aber dafür habe ich einen tollen Tipp. Füllt eure Spüle mit Wasser und legt die Kirschen hinein, dann schnappt ihr euch einen Kirschentsteiner (dieses kleine Teil zum Kerne rausdrücken) und drückt unter Wasser die Kerne aus den Kirschen, Kirschen in den Topf, Kerne und Stiele in der Spüle lassen. So spritzt nichts und eure Kleidung und Wände bleiben sauber. Positiver Nebeneffekt, selbst eure Hände werden nicht rot gefärbt.
Nun noch ca. 2 Äpfel schälen und in kleine Stückchen schneiden. Eine halbe Zitrone auspressen und zu den Kirschen geben.  Dann den Gelierzucker dazugeben und erst mal 2 Stunden ziehen lassen, damit die Früchte Saft ziehen. Dann auf den Herd damit und auf niedriger Stufe etwas köcheln. Püriert dann die ganz Masse durch und dreht auf um für 4 Minuten sprudelnd zu kochen. Dann noch in saubere Gläser füllen, auf den Kopf stellen und erkalten lassen. Fertig.

Grundsätzlich gilt:Je nachdem wieviele Kirschen ihr habt nehmt ihr ca. ein Drittel dieser Menge an Äpfeln dazu und pro ca. 600 g Kirschen den Saft einer halben Zitrone. Die Menge der Früchte durch drei geteilt ergibt dann die Menge des 3:1 Gelierzuckers.

Montag, 14. Juli 2014

Rucola Crepe mit Tomaten-Parmesan Füllung

Gefüllte Crepe sind wirklich ein toller Snack für zwischendurch an langen anstrengenden Tagen. Ich habe eine farbenfrohe Variante mit frischem Basilikum und Rucola zubereitet - und ja diese satte grüne Farbe kommt ausschließlich vom Rucola und dem Basilikum. Einfach irre, was die Natur so bereit hält, nicht wahr?!


Das braucht ihr:

Für die Füllung:
150 g Frischkäse Doppelrahmstufe
100 g Körniger Frischkäse
50 g geriebener Parmesan
4 TL Tomatenmark
2 TL Olivenöl
1/2 TL Rosmarin
1/2 TL Oregano
1 TL Salz
1 TL Pfeffer schwarz

Für den Teig:

250 ml Milch
1 Bund Rucola
10 Basilikumblätter
100 g Mehl
2 Eier Größe L
1/2 TL Salz


Und so gehs:

Heizt den Backofen auf 180 °C vor und gebt die Milch zusammen mit dem Rucola und dem Basilikum in einen Mixer, mixt ganz gründlich. Die Milch sollte homogen grün sein. Erst dann gebt ihr die restlichen Zutaten dazu und mixt auch diese ordentlich durch.
Dann schnappt ihr euch einen Bogen Backpapier und knüllt ihn erst mal zusammen. Wenn ihr das Papier nun wieder entknüllt, könnt ihr es gut in ein Backblech streichen. Gießt dann euren Teig darauf und backt diesen ca. 15 Minuten. Keine Angst, wenn sich Blasen bilden, die gehen beim herausnehmen und glatt streichen wieder weg. Nun könnt ihr euren Frischkäse anrühren. Einfach alle Zutaten vermischen und nochmal abschmecken. Wenn der Crepe abgekühlt ist streicht ihr den Frischkäse gleichmäßig auf die gesamte Fläche und rollt diesen dann straff zusammen, in Frischhaltefolie wickeln und noch für eine Stunde in den Kühlschrank legen. Danach könnt ihr den Crepe in Scheiben schneiden und servieren. Dazu passt z.B. ein frischer Salat.

Sonntag, 13. Juli 2014

Hokkaido-Kürbissuppe Thai-Art mit pikanten Tofu-Würfeln

Ja stimmt, momentan ist nicht gerade Kürbissaison, zumindest nicht bei uns. Den Hokkaidokürbis bekommt man aber ja mittlerweile zum Glück das ganze Jahr und meiner Meinung nach ist das hier mein ALLERBESTES Rezept. Bis Ende Juli wird der AMA Food Blog Award vergeben, deshalb möchte ich dieses Rezept auch jetzt posten. Ich will es nämlich für die Kategorie "Rezepte Vegetarisch/Vegan" einreichen.
Ich habe schon sehr viele Komplimente für diese Suppe bekommen. Sie ist komplett vegan und scharf-würzig. Auch Kritiker a`la "Vegan? Des ist doch nix für echte Männer!" mussten sich schon beugen und eingestehen, dass diese Suppe auch ohne Fleisch oder Fisch der absolute Hammer ist. Ich hoffe ihr traut euch ran, ich bin auf eure Meinungen wirklich gespannt.



Das braucht ihr:

1 Hokkaido-Kürbis
1 Bund Suppengrün
1 Zwiebel
2 TL schwarze Pfefferkörner
Salz

800 ml Kokosmilch
3 - 6 TL rote Thai Currypaste

200 g Tofu natur
3 TL Tomatenmark
1 TL rote Thaicurry-Paste
40 ml Sojasoße

Und so gehts:

Zuerst müsst ihr eine Gemüsebrühe kochen. Dazu schneidet ihr das Suppengemüse und eine Zwiebel in grobe Würfel und bratet dieses mit 2 TL ganzen schwarzen Pfefferkörnern in etwas Öl in einem großen Topf an. Wenn sich am Boden Röststoffe absetzten, also der Boden des Topfen langsam braun wird löscht ihr mit 2 Litern Wasser ab und köchelt für 1 Stunde. In dieser Zeit könnt ihr schon mal den Kürbis bearbeiten. Den Hokkaido Kürbis müsst ihr dazu halbieren und die Kerne entfernen, das geht am besten mit einem Löffel. Das Fruchfleisch schneidet ihr dann in grobe Würfel. Die Schale könnt ihr dran lassen, denn auch diese kocht sich weich. Dann könnt ihr ausserdem schon mal die Tofuwürfel vorbereiten. Dazu würfelt ihr euren Tofu und mischt ihr eine Marinade aus Tomatenmark, Sojasoße und Currypaste. Legt die Würfel darin ein, solange, bis eure Suppe fertig gekocht ist.
Seiht nun die Brühe ab und bratet den Kürbis im Topf an. Ihr solltet solange braten, bis nahezu alle Kürbisstückchen etwas angebräunt sind. Dann gebt ihr soviel Gemüsebrühe dazu, dassvon oben ca. 1 cm der Kürbisstückchen gerade nicht mehr mit Brühe bedeckt sind, köchelt für weitere 2 Stunden. (Wenn ihr noch Gemüsebrühe übrig habt könnt ihr diese einfach in sterilisierte Gläser abfüllen und das nächste Mal verwenden.) Der Kürbis sollte dann weich sein und ihr könnt ihn mit dem Pürierstab bearbeiten. Je nachdem ob ihr noch Stückchen in der Suppe haben wollt oder nicht müsst ihr mehr oder weniger gründlich pürieren. Ihr solltet nun ein cremiges Pürree erhalten, dass eine ähnliche Konsistenz wie Kartoffelbrei hat.
Das Pürree vermischt ihr nun mit der Kokosmilch und gebt je nachdem wie scharf ihr es mögt 3 bis 6 TL Currypaste dazu. Tut das auf jedenfall Löffelweise und probiert zwischendurch, man verschätzt sich nämlich leicht mit dieser Paste, die hat es wirklich in sich! Salzen solltet ihr am Ende auch noch etwas, ich gebe ca. 1 TL Salz hinzu.
Jetzt müsst ihr nur noch die Tofuwürfel anbraten, dazu mit etwas Öl in die Pfanne geben und scharf anbraten. Die Würfel dürfen ruhig richtig kross werden, dann erinnern sie ein wenig an Croutons. 

Nun füllt ihr die Suppe in Teller und teilt die Tofuwürfel auf. Reicht dazu noch etwas frisches Baguette und lasst es euch schmecken. Diese Menge reicht als Hauptmahleit für 4 Personen.



Wenn ihr die Suppe als Vorspeise servieren wollt, füllt einfach die Hälfte des Kürbispürrees in sterilisierte Gläser bevor ihr die Kokosmilch zugebt. Dieses hält sich locker ein halbes Jahr und in dieser Zeit könnt ihr die Suppe ja nochmal machen. ;-)




Samstag, 12. Juli 2014

Apfelmus-Dressing für Blattsalate

Sommerzeit ist Salatzeit - das hat sich bestimmt auch Ina gedacht, als sie ihr Blogevent Dress to impress ins Leben gerufen hat. Noch bis zum 03.08. darf jeder sein liebstes Salatdressing Rezept einreichen, klar bin ich da dabei und präsentiere ein super simples aber lecker-aussergewöhnliches Rezept mit Apfelmus für alle Arten von Blattsalaten.



Das braucht ihr:

30 ml Acetao Balsamico di modena von Fattoria La Vialla
70 ml Distelöl
50 ml fettarme Milch
1 TL Majoran getrocknet
3 TL Apfelmus
1 TL Salz
1/2 TL Pfeffer weiß

Und so gehts:

Gebt alle Zutaten zusammen in einen Dressingshaker und schüttelt kräftig. Das Apfelmus und die Milch wirken hier als Emulgatoren, die bewirken, dass sich die wässrige und ölige Phase nicht wieder trennen. Deshalb kann man dieses Dressing auch toll auf einem Buffet mit verschiedenen frischen Salaten und Gemüsen zum selbst zusammenstellen servieren.
Wenn ihr einen anderen Essig benutzt und/oder euer Apfelmus stark gesüßt ist (ich mache meines selbst und gebe nur etwas Honig hinein) müsst ihr vielleicht noch Zucker zugeben. Schmeckt auf jeden Fall ab. Lasst das Dressing dann noch mindestens eine Stunde ziehen, damit der Majoran "weich" wird und Geschmack an die Soße abgibt.
Wie schon oben erwähnt passt dieses Dressing zu allen Arten von Blattsalaten und frischen Gemüsen. Lasst es euch schmecken.


Donnerstag, 10. Juli 2014

Dattelbalsamessig

So viele schnuckelige Läden durch deren Schaufenster man die großen Gallonen voller Essig und Öl erspäht... bestimmt habt ihr euch auch schon gefragt, ob man diese leckeren Essige auch selbst machen kann? Und ja, man kann. Ich hab mich an einem Dattelbalsamessig probiert. Und der ist richtig lecker geworden.


Das braucht ihr:

500 ml Aceto Balsamico di modena (der einfache von ALDI tuts)
150 g getrocknete Datteln
2 EL Zucker
100 ml Holunderblütensirup

Und so gehts:

Viertelt die Datteln und gebt sie zusammen mit dem Balsamico in einen Topf. Zucker dazu und dann heißt es erst mal Geduld haben. Ich hab die Flüssigkeit auf die Hälfte reduziert, damit der Essig schön cremig wird. Ca. 1,5 Stunden hat das bei mir gedauert und die Dunstabzugshaube lief dabei auf Hochtouren. Ihr solltet auf jeden Fall die Fenster in der Küche öffnen und die Türen zu den anderen Räumen schließen, der Geruch ist schon etwas penetrant ;-)
Wenn ihr auf die gewünsche Konsistenz reduziert habt füllt ihr den noch heißen (!) Essig zusammen mit den Datteln in ein Glas/Flasche mit Schraubverschluss. Nun muss diese Mischung erst mal drei Wochen ziehen. Nach dieser Zeit seiht ihr die Datteln ab und gießt noch 100 ml Holunderblütensirup dazu. Der gibt ne tolle fruchtige Note. Mit nem Orangen- oder Kirschsirup kann ich mir das auch total gut vorstellen. Solche Sirups gibts ja im Supermarkt. Gebt einfach etwas weniger als die Hälfte eures Essigs an Sirup zu. Dann könnt ihr ja nochmal eine ganze Dattel mit in die Flasche geben und fertig ist euer Balsamessig. Bevor ihr ihn verwendet lasst ihn nochmal 24 Stunden mit dem Sirup stehen.


Dieser Dattelbalsam passt übrigens wunderbar zu meinen leckeren Spaghetti mit Gorgonzola-Rucola Soße.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Persisches Fruchtkonfekt mit Minze

Wenn´s mal schnell gehen muss wie wäre es mit diesem Konfekt aus Nüssen, Früchten und Honig? Ich habe ein ähnliches Rezept in einem kleinen Rezepte-Flyer entdeckt und musste das einfach ausprobieren. Das Resultat ist süß und knackig und erinnert ein bisschen an Baklava.



 Das braucht ihr:

50 g gehackte Nüsse (z.B. Pistazien, Kürkiskerne, Mandeln)
100g getrocknete Früchte ( z.B. Aprikosen und Pflaumen oder Datteln)
50 g Honig
1 TL Butter
10 Minzeblätter
2 TL Zucker
1 EL gemahlene Mandeln
gemahlene Mandeln geröstet

Und so gehts:

Zuerst bereitet ihr den Minzzucker zu. Dazu plückt ihr ca. 10 Minzeblätter und mörsert diese zusammen mit 2 TL Zucker. Dabei entsteht eine grüne Paste, die ihr dann weiterverwendet. Die Nüsse hackt ihr klein und die getrockneten Früchte schneidet ihr in kleine Würfelchen.
Gebt nun die Butter zusammen mit dem Honig in einen Topf und kocht diese Mischung kurz auf. Dann fügt ihr den Minzzucker und die Nüsse und Früchte hinzu und mischt alles gut durch. Zum Schluss noch 1 EL gemahlene Mandeln unterheben und die Masse auf einen Teller geben und abkühlen lassen. Nun könnt ihr noch ca. 3 gehäufte EL gemahlene Mandeln in einer Pfanne anrösten - achtung, dass euch die Nüsse nicht verbrennen. Stellt auch diese beiseite. Wenn eure Nuss-Frucht-Mischung abgekühlt ist rollt ihr kleine Bällchen und wälzt diese anschließend in den gerösteten Mandeln.




Und schon ist euer Konfekt fertig zum Vernaschen. Passt gut zum Tee (schwarzer oder Pfefferminz) oder Kaffe. Ergibt ca. 15 Bällchen.

Montag, 7. Juli 2014

Kirsch-Käse Kuchen

Es war ja wieder unheimlich schön am Wochenende. Warm, sonnig, sommerlich - und was passt da besser als ein gut gekühlter Käsekuchen? Na, ein Käsekuchen mit frischen Kirschen natürlich! ;-)
Und damit erst mal einen guten Morgen und einen tollen Start in die Woche.



Das braucht ihr:

60 g Butterkekse
30 g Butter
1 EL Zucker
1 EL Kakaopulver
1 Prise Salz

20 frische Kirschen
250 g Quark
200 g Frischkäse
Zitronenschale
80 g Zucker
1/2 TL Vanille
2 Eier
1 Prise Salz

Und so gehts:

Heizt den Ofen auf 180 °C Umluft vor. Dann startet mit dem Boden. Dazu zerkrümelt ihr die Butterkekse in einem Gefrierbeutel indem ihr mit einem Nudelholz darüber walzt bis alles schön klein ist. Die Butter schmelzt ihr und vermischt sie zusammen mit den trockenen Zutaten für den Boden. Nun legt ihr die Springform (17 cm Durchmesser) mit den Krümeln aus und drückt sie fest. Backt den Boden für 10 Minuten und lasst ihn dann wieder etwas abkühlen. Den Ofen stellt ihr herunter auf 160°C.
Nun entsteint ihr eure Kirschen und halbiert diese. 
Für die Füllung rührt ihr die Eier mit dem Zucker und dem Salz schaumig und gebt Quark und Frischkäse, sowie Zitronenschale und Vanillle dazu. Alles schön glatt rühren.
Verteilt die Kirschen auf dem Boden und behaltet euch 8 Hälften zum Dekorieren zurück. Verteilt dann die Quarkmischung auf den Kirschen und legt oben für jedes Stück eine halbe Kirsche auf. Nun für ca. 60 Minuten bei 160 °C Umluft in den Ofen.
Dann nur noch auskühlen lassen (ich persönlich mag den Käsekuchen ja gerne richtig kalt aus dem Kühlschrank) und dann kann auch schon genascht werden.

Freitag, 4. Juli 2014

Zitronen-Mini-Gugel

Oh, ich stehe ja total auf Zitronenkuchen - aber NUR wenn er auch wirklich (!) nach Zitrone schmeckt. Und diese niedlichen kleinen Förmchen für Mini-Gugel etc. sind einfach der absolute Knaller. Ich musste mir natürlich auch so eine Form kaufen und diese auch gleich einweihen. Hier also meine super einfachen und super saftig-zitronigen Mini-Gugel mit denen ich euch ein schönes Wochenende wünsche. Lasst es euch gut gehen und ein wenig Sonne auf den Bauch scheinen.



Das braucht ihr:

Abrieb von 2 Bio Zitronen
125 g Butter
2 Eier (größe M)
125 g Puderzucker
Prise Salz
1/2 Pck Backpulver
150 g Mehl

Glasur:
Saft einer Zitrone
ca. 50 g Puderzucker

Und so gehts:

Heizt den Ofen auf 80°C vor und schmelzt die Butter darin. Dreht nun den Ofen auf 160°C vor. Schlagt die Butter zusammen mit dem Puderzucker und den Eiern schaumig auf. Gebt den Zitronenabrieb und die Prise Salz dazu. Dann noch das Mehl und das Backpulver. Wenn ihr alles zu einem glatten Teig verrührt habt, füllt ihr eure Mini-Förmchen mit dem Teig. Aber nur zur Hälfte, denn die kleinen Küchlein gehen ziemlich auf.
Presst dann eine Zitrone aus und vermischt sie mit ca. 50 g Puderzucker. Ich schreibe deshalb ca. weil jede Zitrone ja unterschiedlich viel Saft gibt. Die Glasur sollte auf jeden Fall süß schmecken aber noch klar sein. Backt die Gugel für ca. 15 Minuten und tunkt sie dann sofort (wenn sie noch warm sind) kurz etwa zur Hälfte in die "Glasur".  Sie saugen den Saft auf und das gibt noch mal den extra saftigen Zitronen-Kick.
Ergibt ca. 30 Stück. Statt Mini-Gugel zu backen könnt ihr daraus auch einen Kuchen machen. Dann reicht der Teig für eine 17 cm Springform. Für eine 26 cm Springform oder eine Kastenform braucht ihr die doppelte Menge.

Tipp: Was macht man mit der anderen Zitrone? Ich presse diese aus und frier sie in Eiswürfelförmchen ein, so habe ich immer frischen Zitronensaft, zum Backen, Kochen für den Tee oder ins Wasser.


Dienstag, 1. Juli 2014

Leipziger Lerchen

Die Leipziger Lerchen sind eine Gebäckspezialität mit einer über 100-jährigen Tradition. Entstanden sind sie, als im 19. Jahrhundert der Fang der Lerchen-Vögel verboten wurde. Da man diese damals sehr häufig gegessen hatte, erfanden die Leipziger Bäcker als "Ersatz" das süße Marzipan Gebäck. Die Geister scheiden sich, ob Marmelade mit hinein gehört oder nicht und wenn ja, ob es Erdbeer oder Aprikose ist. Ich habe mich dann eben einfach für die Marmelade entschieden, die ich lieber mag: also kam Aprikose mit rein, weil es das so schön saftig und fruchtig macht. Überzeugt euch einfach selbst.

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Das braucht ihr:

Teig:
60 g Butter
125 g Mehl
35 g Zucker
1 Eigelb
Prise Salz
1/2 Pck Vanillinzucker
eine Tl Spitze Backpulver
1TL Amaretto
Prise Salz


Füllung:
60 g Butter
25 g gemahlene Mandeln
50 Marzipan
60 g Puderzucker
40 g Stärke
Prise Salz
1 Ei
Je Lerche 1/2 bis 1 TL Aprikosenmarmelade

Und so gehts:

Beginnt mit dem Teig, denn dieser sollte ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen. Verknetet dazu alle Zutaten zu einem geschmeidigen homogenen Teig, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn in den Kühlschrank. Nun könnt ihr mit der Füllung beginnen. Dazu schalgt ihr zuerst die Butter mit Ei und Puderzucker auf. Dann gebt ihr das Marzipan in kleinen Stücken hinzu und rührt solange, bis sich das Marzipan mit dem Schaum verbunden hat. Nun noch die restlichen Zutaten hinzugeben und glatt rühren.
Jetzt könnt ihr euch wieder um den Teig kümmern. Rollt diesen auf ca. 5 mm dick aus und stecht mit einem Glas Kreise aus, die groß genug für eure Förmchen sind. Ich habe Muffinförmchen aus Silikon benutzt. Drückt dann jeweils einen Kreis in ein Förmchen und zieht den Teig bis zum Rand hoch. Alles was darüber steht könnt ihr dann mit einem Messer schön gerade schneiden. Denkt daran euch ein wenig Teig für die Streifen zurückzubehalten.
Jetzt wird gefüllt. Dazu gebt ihr einen TL Teig in jedes Förmchen, darauf dann 1/2 bis 1 TL Aprikosenmarmelade (je nachdem wieviel ihr mögt) und anschließend noch mit der Mandelmasse bis kurz unter dem Rand füllen. Dann noch zwei Streifen gekreuzt darüber legen und ab damit in den Ofen. 
Backt zuerst bei 180 °C für 15 Minuten und dreht dann auf 140°C herunter, backt für weitere 15 Minuten. Das reduzieren der Hitze verhindert, dass eure Lerchen zu braun werden. Bevor ihr sie aus dem Ofen holt macht aber nochmal den Stäbchentest. Dann nur noch abkühlen lassen und verputzen. Lasst´s euch schmecken. Diese Menge ergibt 8 Lerchen.

Die Lerchen kann man auch toll verschicken weil sie sich mind. eine Woche halten. Einfach in Folie verpacken und gut gepolstert ins Päckchen packen. Und schon kann die Reise beginnen.