Samstag, 30. August 2014

Kalter Hund im Petticoat


Ein Gericht aus dem 50ern wünschen sich Conny und Mitzia bei ihrem Blogevent We love the 50´s. Meine erste Anlaufstelle war meine Mutter: "Kennst du essbare Klassiker aus den 50ern?" Sie hat mir dann den Toast Hawai und den Käseigel aufgezählt. Nicht wirklich spannende Speisen fand ich - bei denen ich auch überhaupt keine Idee hatte, wie ich sie hübsch gestalten könnte. Dann hab ich im Internet recherchiert und bin auf ein Kochbuch mit den bekanntesten Speisen aus den 50ern gekommen. Dort war dann u.a. auch der kalte Hund als Dessert aufgeführt. Ok, zumindest mal eine Süßspeise, die ich eh schon mal ausprobieren wollte. Als ich dann noch nach Bildern aus den 50ern gesucht habe fiel mir eines auf: der Petticoat und die hübschen Pünktchenmuster. Warum nicht diese Elemente miteinandern verbinden? Voile: ich präsentiere euch meinen neu interpretierten Kalten Hund im Petticoat.



Das braucht ihr:

200 g Vollmilch Schokolade
12 Butterkekse
3 TL Haselnussmus
3 TL Kokosfett
3 TL Kakaopulver

2 Stück weiße Schokolade
50 g Marzipan
Wilton Icing Farbe rot

4 Silikon Muffinförmchen

Und so gehts:

Schmelzt die Schokolade und vermischt sie mit dem Haselnussmus (ihr könnt auch Cashewmus benutzen, das ist auch wirklich fein), Kokosfett und Kakaopulver. Aus den Butterkeksen hab ich mit Hilfe eines Plätzchenausstechers runde Kreise ausgestochen bzw. mit einem Messer ausgesägt. Pro Muffinförmchen habe ich drei Kekskreise verwendet. Füllt nun etwas von der Schokoladenmasse in die Förmchen, legt einen Keks darauf und wieder etwas Schokomasse. Das macht ihr dreimal. Achtet darauf, dass der Keks nicht am Rand herausguckt. Nun stellt ihr eure Förmchen in den Kühlschrank und wartet ca. 2 Stunden bis die Masse durchgehärtet ist. Nun könnt ihr euer Marzipan rot färben. Wenn ihr eine intensive Farbe wollt braucht ihr ca. 4 Messerspitzen von der Icing Farbe. Formt daraus nun die 4 Schleifchen. Schmelzt noch in einem Gefrierbeutel die weiße Schokolade, schneidet eine kleine Ecke ab und malt damit kleine Pünktchen auf die gestürzten Muffins. Dann noch am unteren Rand die Rüschen mit weißer Schokolade malen und nochmals im Kühlschrank aushärten lassen. Vor dem Servieren dann noch die Marzipanschleife drauflegen und vernaschen.


 In dieser Portionsgröße passen die 4 Kalter-Hund-Törtchen gut als Dessert für 4 Personen. Lasst es euch schmecken. Übrigens hält sich der Kalte Hund locker 2 Wochen im Kühlschrank.



 
Hier noch einmal das hübsch pinke Banner zum tollen Blogevent - vielleicht fällts euch auf: ich habe passend zu dem schönen pink den Hintergrund in meinen Bildern auch pink gewählt.




Feigen Macadamia Cupcakes

Zum Wochenende gibt es von mir mal ein für mich sehr untypisches Kuchenrezept. Ohne Schokolade! ;-) Aber ich wollte mal was ganz Neues ausprobieren. Muffins mit Feigen und Macadamia - klingt auf jeden Fall spannend. Das Rezept habe ich im Internet entdeckt und wollte es nachmachen. Wirklich lecker - ein ganz anderer Geschmack mit diesem Marsala, mit dem ich vorher noch nie gekocht habe.


Das braucht ihr:

Für den Teig:
2 Eier
100 g Butter
75 g Zucker
150 g Feigen für den Teig
100 g Macadamia
4 cl Marsala
200 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver

Für das Topping:
150 g Frischkäse
20 g Puderzucker
2 TL Zitronensaft
50 g Magerquark
1 Feige

Und so gehts:

Heizt den Ofen auf 180 °C Umluft vor und hackt die Macadamia Nüsse klein (z.B. mit einem Nudelholz in einem Gefrierbeutel). Die Feigen schneide ihr in kleine Würfel, so verteilen sie sich später besser im Teig. Schlagt die Eier zusammen mit dem Zucker schaumig. Schmelzt die Butter und gebt diese ebenfalls hinzu. Dann Mehl mit Backpulver und den Nüssen (behaltet euch einen EL zum verzieren zurück). Zum Schluss die Feigen und den Marsala unterrühren. Verteilt den Teig auf ca. 16 Muffinförmchen und backt diese für ca. 20 Minuten. Macht den Stäbchentest bevor ihr sie herausholt.
Lasst eure Küchlein auskühlen und bestreicht sie dann mit dem Topping. Für dieses mischt ihr einfach die angegebenen Zutaten zusammen und gebt je. ca. 1 TL voll davon auf jeden Cupcake.
Schneidet die Feige in 16 Stücke und legt auf jeden Cupcake einen Feigenschnitz. Dann noch ein paar Nusstückchen und fertig. Lasst sie euch schmecken.

Mittwoch, 27. August 2014

Schweizer Nusskuchen mit Kirschen

Dieser Kuchen hier ist der absolute Hammer. Meine Freundin Ramona hat dieses Rezept von ihrer Oma, und backt ihn immer wenn ein Kuchen verlangt wird. Ich könnte mich reinsetzen. Das Rezept ist super einfach und dabei umso leckerer. Eine Kalorienbombe, die es wirklich wert ist. ;-)


Das braucht ihr:

200 g weiche Butter oder Margarine
200 g Zucker
5 Eier (L)
120 g Mehl
200 g Haselnüsse
150 g Kirschen (frisch oder aus dem Glas)
2 TL Backpulver
Prise Salz
100 g Blockschokolade gerieben/gehackt

Und so gehts:

Die hier angegebene Menge reicht für eine 26 cm lange Katenform oder für eine 22 cm lange Kastenform und 5 Muffins.
Rührt die Butter mit dem Zucker, der Prise Salz und den Eiern schaumig. Wenn ihr keine Küchenmaschine habt, die das Rühren für euch übernimmt, schlagt die Eiweiße separat unter und hebt sie später unter. Gebt zum Butterschaum dann die Nüsse, das Mehl, Backpulver und die geriebene Schokolade zu und rührt alles zu einer homogenen Masse. Zum Schluss hebt ihr dann den Eischnee unter und füllt ihn in die Form. Verteilt die Kirschen oben auf dem Teig und drückt sie ca. 1 cm in den Teig, so dass sie gerade nicht mehr an der Oberfläche zu sehen sind. Nun geht es ab damit in den Ofen bei 160 °C Umluft für ca. 60 bis 70 Minuten. Macht den Stäbchentest bevor ihr den Kuchen herausholt. Toll an diesem Kuchen ist, falls ihr ihn ein paar Minuten zu lange drin lasst wird er trotzdem nicht trocken. ;-)
Ich habe nachdem er abgehkühlt war noch mit Vollmilch Schokolade überzogen. Lasst euch den Kuchen schmecken.

Tipp: dieser Kuchen schmeckt auch ohne Kirschen total klasse und saftig. Wenn ihr ihn ohne backen wollt backt ihr ihn für ca. 50 bis 55 Minuten. Auch hier den Stäbchentest nicht vergessen.

Montag, 25. August 2014

Bananen-Kokos Milchshake mit weißer Schokolade

Es ist Sommer, ja gut, wenn man aus dem Fenster sieht kann man das momentan nicht so richtig glauben, aber dann holen wir uns einfach den Sommer auf den Tisch. Wenn ihr Lust auf einen ratz-fatz leckeren Snack zum Trinken habt kann ich euch diesen Shake nur empfehlen.


Das braucht ihr:

1 kleine Banane
100 ml Kokosmilch
50 g weiße Schokolade
4 Eiswürfel

Und so gehts:

Schneidet die Banane in kleine Scheiben und hackt die weiße Schokolade ein wenig klein. Gebt alle Zutaten zusammen in einen Mixer. Gerät anschalten und solange mixen, bis auch die Eiswürfel gecrusht sind. Dann in ein Glas füllen und schnell trinken. Nach ca. 15 Minuten wird der Shake nämlich braun, wegen der Banane. Die oben angegebene Menge reicht für ein Glas.
Super fix und super lecker. Guten Appetit ihr Lieben.

Mit diesem Rezept nehme ich am sommerlichen Blogevent von Küchenplausch teil:

sommerlicheEBannerquer

Samstag, 23. August 2014

Vegetarische Quiche mit Musik

Habt ihr auch schon mal Themenbezogenes Essen gemacht? Als ich neulich mit meinem Quartett geprobt habe, habe ich angeboten auch noch was Leckeres zum Essen zu machen. Kurz vorher hat mir meine Mum auch noch diese tollen Keksausstecher geschenkt: Violinschlüssel und Violine. Die musste ich natürlich gleich dafür verwenden. Heraus kam eine vegetarische Quiche "mit Musik oben drauf". ;-)


Das braucht ihr:

Für den Teig:
140 g Hirsemehl
140 g Wizenvollkornmehl
1 TL Salz
1 TL Pfeffer gemischt
100 g Butter
1 Ei (L)
30 ml Wasser

Für die Füllung:
10 Blätter Salbei
1 Zweig Rosmarin
je 5 Blätter Basilikum (ostinidsch und aftrikanisch) oder auch normales Basilikum
1 Knoblauchzehe
2 Zwiebeln
1 Zucchini
1 Paprika
1,5 TL Salz
1 TL gemahlener schwarzer/gemischter Pfeffer
1/2 TL Chillipulver
200 g Ziegenfrischkäse
200 g Sahne
3 Eier
50 g Ziegenhartkäse zum Überbacken

Und so gehts:

Zuerst braucht ihr einen Teig. Dazu vermischt ihr die oben angegebenen Zutaten zu einer homogenen Masse. Da braucht ihr auch richtig Kraft - nur nicht nachlassen. Wenn ihr fertig geknetet habt legt den Teig für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank.
Er sollte ein bisschen fest werden. Dann holt ihr ihn heraus und drückt in in eure Form. Ich habe eine Springform mit einem Durchmesser von 26 cm benutzt und den Teig Stückchenweise hineingedrückt. Der Teig sollte nicht dicker als 5 mm sein.
Bratet in einer Pfanne die Zwiebeln, Knoblauch, Paparika und Zucchini kurz an. Die Röstaromen geben der Quiche einen tollen Geschmack.
Rührt dann noch in einer Schüssel eure Füllung an, keine Angst wegen den 1,5 TL Salz. Die Sahne und auch das Gemüse brauchen so viel Würze. Nun gebt ihr das Gemüse auf den Teig und füllt mit der flüssigen Masse auf. Da ich noch ein wenig Teig ürbig hatte habe ich noch ein paar Notenschlüssel und Geigen ausgestochen und diese oben aufgelegt. Bei 180 °C umluft darf eure Quiche nun für ca. 50 Minuten in den Ofen wandern. Wenn ihr noch nicht ganz sicher seid, ob eure Quiche fertig ist, könnt ihr ein Stäbchen in die Mitte stechen, wenn daran nichts mehr haften bleibt könnt ihr sie gleich vernaschen. Als Beilage esse ich dazu gerne einen frischen Blattsalat mit z.B. Apfelmusdressing.

Mit diesem Rezept nehme ich gerne an dem tollen Blogevent von Jasmin teil bei dem sich alles um leckere Tartes und Quiches dreht.


Donnerstag, 21. August 2014

Rote Beete Lachs Röllchen im Salatpäcken fürs Picknick


Glaubt man dem Kalender ist ja eigentlich gerade Sommer, also auch Picknickzeit. Deshalb hat wahrscheinlich auch Stephanie von Meine Küchenschlacht zu ihrem Blogevent: Lust auf Picknick? aufgerufen. Da mache ich mit, und da heute endlich mal wieder die Sonne heraus kommt und steigt die Picknick Laune natürlich sofort ins unermessliche. Und was eignet sich denn besser fürs Picknick als leckere Spießchen? Dazu noch ein frischer Salat und dem Spaß auf der Wiese steht nichts mehr im Weg. Das einzige Problem beim Picknicken sind finde ich die Verpackungen. Plastik, Papier und Kartons. Man muss ja immer alles was man hinschleppt wieder mitnehmen und am besten auch noch Müllbeutel einpacken. Umständlich - also verpacke ich meine Spießchen in Salatblätter. Damit sind sie vor Verschmieren und Stößen geschützt und das Beste daran, mit Dressing drüber ist die Verpackung dann auch gleich meine leckere Salatbeilage und ich hinterlasse keine Spuren.


Das braucht ihr:

1 Salatkopf mit großen flexiblen Blättern (Eisbergsalat eignet sich nicht)
Gurken, Tomaten, Paprika etc. nach belieben
1 Stange Lauch (daraus machen wir die Schnüre zum Päckchen binden)
1 Fläschchen Salatdressing, z.B.: Apfelmusdressing für den Salat

50 ml Rote Beete Saft
75 ml Milch
1 Ei (L)
3 gehäufte EL Mehl
1/2 TL Salz

200 g Frischkäse Doppelrahmstufe
Abrieb einer halben Zitrone
evtl. 1 - 2 TL Meerrettich
1/2 Bund Dill
Saz
200 g Räucherlachs

Und so gehts:

Gebt Ei, Milch, Salz und Mehl für den Crepe Teig in einen Mixer oder Dressingshaker und mixt ordentlich durch. Gebt zum Schluss noch den Rote Beete Saft dazu und nochmal mixen. Heizt eine Pfanne auf und backt aus dem Teig Crepes. Bratet sie aber nur von einer Seite an. NICHT WENDEN! Warum? Damit die Farbe so hübsch bleibt, denn beim Anbraten wird der Teig etwas braun. Den Unterschied kann man auf diesem Foto gut sehen.


Achtet darauf, öfter mal zu schwenken und den Crepe anzuheben. Damit verhindert ihr, dass sie anbrennen. Die angebratene Seite ist dann diejenige die wir mit dem Frischkäse bestreichen.

Lasst die Crepes abkühlen und bereitet in dieser Zeit eure Füllung vor. Vermischt dazu den Frischkäse mit Zitronenabrieb und etwas Salz. Wer möchte kann auch noch etwas Meerrettich zugeben. Streicht eure Masse dann gleichmäßig und dünn auf den Crepe. Zupft vom Dill die Spitzen ab und verteilt diese auf dem Crepe. Dann noch den Räucherlachs verteilen und straff einrollen. Am Besten jetzt noch in Alufolie verpacken und für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen.
Nun könnt ihr die Salatblätter waschen und das restliche Gemüse wie z.B. Tomaten oder Gurken etc., das ihr in euren Salat geben wollt schneiden. Achtet darauf möglichst große Salatblätter nicht zu beschädigen. Und tropft eure Salatblätter gut trocken.
Vom Lauch schneidet ihr längs dünne Streifen ab und blanchiert (30 Sekunden in kochendes Wasser geben und dann mit kaltem Wasser abschrecken) diese kurz, dann kann man den Lauch besser biegen und damit Knoten binden.
Jetzt gehts ans Päckchen packen. Schneidet eure Crepes in kleine Röllchen von ca. 2 cm Druchmesser. spießt dann jeweils 2 oder 3 Röllchen auf einen Schaschlik Spieß. Ich habe noch jeweils eine Blume aus einer Scheibe Rote Beete ausgestochen (Plätzchenausstecher) und mit auf den Spieß gesteckt. Sieht doch hübsch aus, oder?!
Und jetzt kommt die Frage aller Fragen: Wie bekomme ich diese Spieße zusammen mit Salat heil an den Picknickort? Der Frischkäse sollte ja nicht verschmieren und eine Fahrradfahrt über Schotterwege auch leicht überstehen. Dafür habe ich mir eine Salatblatt-Umwickelung ausgedacht.
Schneidet aus den großen Salatblättern ein Stück vom Strunk heraus und packt dann das Päckchen. Wie das geht zeig ich euch auf den folgenden Bildern.


Packt nun eure Salat-Spieß-Päckchen in eine Transportdose, am Besten eine, die man auch als Salatschüssel verwenden kann und ab damit auf die Picknickdecke.



Sobald ihr am Ort des Geschehens angekommen seid packt ihr eure Päckchen aus und zupft die Salatblätter noch ein bisschen klein. Die Schnüre könnt ihr natürlich auch mit in den Salat legen. Dressing drauf und losfuttern. Lasst es euch schmecken.

 

Wenn ihr wie ich 2 Röllchen und ein Stück Rote Beete auf einen Spieß packt bekommt ihr 12 Spieße aus der obigen Menge.



Mit diesem Beitrag nehme ich an Stephanies Blogevent teil, deshalb hier nochmal das Banner. Ich hoffe natürlich eines der tollen Sets zu gewinnen - vorallem diese Eulen sind ja sowas von zuckersüß. Ausserdem nehme ich mit meiner essbaren Salatblattverpackung beim "Event im Event" teil, bei der man viele verschiedene hübsche und kreative Dinge zum Verpacken gewinnen kann.

 

Montag, 18. August 2014

Kokosmousse mit weißer Schokolade und Cassis-Sahne-Creme

Es scheint fast so, als warteten überall Blogevents auf mich. Ich bin schon wieder fündig geworden bei Melina´s süßes Leben. Melina veranstaltet gerade die "Summer Feelings" bei der sich alles um Kokos dreht. Ich habe dieses Event zum Anlass genommen um eine Kokos-Schokoladenmousse mit Cassis-Sahne-Creme zu kreieren.



Das braucht ihr:

1 Eiweiß
50 ml Sahne
50 g weiße Schokolade
20g Kokosraspel

1 Eigelb
2 TL Puderzucker
50 ml Sahne
8 TL Cassis Essig (an dieser Stelle vielen Dank an Ina, bei deren Blogevent ich diesen Essig gewonnen habe)
je 2 Msp. Wilton Icing Farben in Pink und Royal Blue

Und so gehts:

Schlagt zuerst das Eiweiß zu Eischnee auf und gebt in den steif geschlagenen Eischnee gleich die Kokosraspeln. Dadurch werden diese nämlich ein wenig saftiger in der Mousse. Die weiße Schokolade schmelzt ihr und vermischt sie mit 50 ml steif geschlagener Sahne. Zum Schluss den Kokos-Eischnee unterheben und gleich in 4 kleine Dessertgläschen (meine sind 7cm hoch und haben einen Durchmesser von 5,5 cm) füllen und kalt stellen.
Nun schlagt ihr das Eigelb mit den 2 TL Puderzucker auf bis ihr einen weißen Schaum erhaltet. Gebt dann den Cassisessig dazu, mein Essig hat 8% Säure je nachdem wie sauer euer Essig ist müsst ihr vielleicht die Menge anpassen. Keine Angst, das wird nicht sauer aber dafür super fruchtig!
 Den Schaum könnt ihr auch noch einfärben indem ihr die Icing Farben zugebt. Ich fand Violett schön... aber gelb sieht bestimmt auch toll aus, wenn man z.B. Mangoessig benutzt.
Nun noch die Sahne unterheben und die Creme oben auf der Mousse verteilen.
Stellt die Mousse für mind. 1 Stunde kühl und dann solltet ihr sie auch noch am selben Tag verzehren, wegen der rohen Eier.


Lasst es euch schmecken.



Sonntag, 17. August 2014

Selbstgeschüttelte Butter

Kennt ihr das? Samstag Abend hat man Lust zu backen und verbraucht die letzte Butter und Sonntag früh ist dann keine fürs Frühstück da. Ärgerlich, nicht wahr? So ging es mir heute morgen. Gestern Abend habe ich mir einen leckeren Marmorkuchen gebacken und heute Morgen saß ich dann da... Aber, ihr könnt euch ja einfach in 10 Minuten selbst Butter machen, das geht ganz einfach. Vorausgesetzt ihr habt Sahne zu Hause, aber da steht bei mir eigentlich immer eine rum.


















Das braucht ihr:

200 g Sahne (Schlagsahne)
evtl. Gewürze

Und so gehts:

Gießt die Sahne in einen Dressingshaker oder ein Glas - achtet darauf, dass das Glas höchstens 3/4 gefüllt ist, damit die Sahne schön geschüttelt werden kann - und krempelt schon mal die Ärmel hoch. Jetzt wird geschüttelt für ca. 10 Minuten. Anfangs wird die Sahne steif, wie man es kennt. Jetzt heißt es noch mal eine Schippe drauf legen und kräftig schütteln. Nach ein paar Minuten werdet ihr merken, dass sich Klümpchen bilden. Jetzt noch weiter schütteln, bis sich Flüssigkeit gebildet hat, die Buttermilch, in der ein Klumpen Butter schwimmt. Nun könnt ihr die Butter noch etwas ausdrücken und in einem Schälchen oder in Backpapier servieren. LECKER!!!!
Die 200 g Sahne ergeben ca. 65 g Butter. Wer möchte kann natürlich auch die Butter aromatisieren. Z.B. mit Meersalz oder Pfeffer oder Safran oder Zimt oder oder... eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Dazu könnt ihr die Gewürze direkt in die Sahne geben, bevor ihr sie schüttelt.

Marmorkuchen

Zurück aus dem Urlaub. Wir waren 10 Tage unterwegs und sind mit den Rädern von München bis Chioggia (Venedig) gefahren. Es war schön und anstrengend - und teilweise wahnsinnig heiß. Zu Essen gab es vorallem Pizza und Pasta und viel Eiscreme, damit man wenigstens von innen etwas kühlt. Wahrscheinlich habe ich deshalb gerade so unheimlich Lust auf Urdeutsche Küche. ;-) Gestern Abend habe ich mir einen Kartoffelsalat gemacht und heute backe ich mir einen Marmorkuchen - einen echten Klassiker.


















Das braucht ihr:

180 g Butter
2 cl Amaretto
3 TL Kakao
220 g Zucker
100 g Zartbitter Schokolade
Prise Salz
1/2 Vanilleschote
5 Eier (L)
3/4 Pck. Backpulver
350 g Mehl

200 g Kuvertüre zartbitter

Und so gehts:

Schmelzt die Butter im Ofen und die Schokolade im Wasserbad (Schokolade in einen Gefrierbeutel und in den Topf) und schlagt die Eier zusammen mit dem Zucker schön schaumig. Das dauert ein paar Minuten, habt Geduld. ;-)
Die geschmolzene Butter rührt ihr dann in den Eier-Zucker-Schaum ein.
Dann halbiert ihr eine Vanilleschote und krazt das Mark von einer Hälfte aus. (Ich benutze die ausgekratzten Schoten immer zum Herstellen von Vanillezucker. Dazu gebt ihr einfach die Schoten mit Zucker in ein Glas und verschließt es, nach ein zwei Wochen habt ihr einen tollen Vanillezucker, den ihr auch zum Backen verwenden könnt. Die Schoten aber unbedingt drin lassen.)
Gebt das Mark und eine Prise Salz zu eurem Schaum und rührt nochmal kräftig. In einer anderen Schüssel vermischt ihr das Mehl mit dem Backpulver und gebt auch dieses hinzu. Nun noch 2 cl Amaretto und dann die Hälfte des Teiges in eine 22 cm Kastenform geben. Die andere Hälfte vermischt ihr mit der geschmolzenen Schokolade und 3 TL Kakaopulver. Gebt diesen Teig nun auch in die Form und fahrt mit einer Gabel durch den Teig, damit das typische Marmorkuchen Muster entsteht. Nun bei 180 °C für ca. 70 Minuten backen, Stäbchentest machen und abkühlen lassen.
Nun könnt ihr euren Kuchen entweder mit Puderzucker bestäuben oder mit Kuvertüre verzieren. Ich wähle Letzteres, weil ich Schokoglasur liebe. ;-)
Guten Appetit.

Freitag, 1. August 2014

Mozartkugeln zu Geigenklängen in der Mozartstraße

Kennt ihr den Blog Amor & Kartoffelsack von Sonja? Sie hatte eine wahnsinns Idee: Gugelhupf in der Gugelstraße zu essen. Aus dieser Idee heraus entwickelte sich ihr Blogevent Speisen unter freiem Himmel. Und weil ich diese Idee so wahnsinnig gut fand kommt hier mein musikalischer Beitrag.


Die Geige begleitet mich schon mein ganzes Leben. Als ich zwei Jahre als war habe ich bei der Sendung mit der Maus eine Geige spielende Grille gesehen. Davon angespornt bin ich dann, so erzählt es meine Mum, mit einem roten Eimer auf dem Kopf und zwei Stecken in der Hand (die Geige und Bogen darstellen sollten) durch den Garten gelaufen und habe dabei "Geige, Geige" gerufen. Meine Mum hat dann nicht lange gezögert und mich zum Geigenunterricht angemeldet. Seit dem habe ich nie aufgehört. Schule, Abitur und Studium haben mich nie davon abgehalten zu spielen, eigentlich war mir die Musik immer das Wichtigste. Und das ist zum Glück heute noch so. Schon öfter habe ich Open Air gespielt. Mit dem Orchester ein Konzert im Park oder in einem kleinerem Ensemble einfach mal auf einer Wiese weil das Wetter so schön war oder auf der Hohenecker Musikwoche in dem Pavillon vor der Burg ein bisschen Volksmusik machen. Hach ich komme ins Schwärmen... und da habe ich mir überlegt, hat sich schon mal jemand in Fürth in die Mozartstraße gestellt, dort Geige gespielt und dabei Mozartkugeln gegessen? Wahrscheinlich nicht, aber: Ich machs!!!
Nun musste ich erst mal sehen wie man eigentlich historisch korrekte Mozartkugeln macht, also wenn ich ja schon Mozart dazu spiele, sollte das ja Hand und Fuß haben, oder? ;-) Bei Wikipedia bin ich dann schlauer geworden, die Konditorei Fürst produziert die Mozartkugel noch wie vor 125 Jahren: Pistazienmarzipan umgeben von Nougat in dunkler Schokolade. Also ran die Nüsse und los gehts.


Das braucht ihr:

Nougat:
400 g Zartbitter Schokolade mind. 50 %
400 g Haselnussmus
160 g gemahlene Haselnüsse
60 g Puderzucker

Pistazienmarzipan:
100 g Mandeln (klumpig, Beschreibung unten)
2 cl Pistazienöl
20 g gemahlene Mandeln
25 g Puderzucker
25 g gehackte Pistazien

Und so gehts:

Beginnt am Besten mit dem Nougat. Dafür schmelzt ihr Schokolade im Wasserbad und vermischt sie mit dem Haselnussmus. Das könnt ihr auch selbst machen, wie das geht? KLICK
Gebt dann noch gemahlene Haselnüsse und Puderzucker hinzu. Den Zucker solltet ihr in die Masse sieben, um Klümpchen zu vermeiden. Dann erst mal ab in den Kühlschrank damit für ca. 1 Stunde. Das Nougat sollt etwas fester werden sich aber kneten lassen, Raumtemperatur ist dafür ideal.
Für das Pistazienmarzipan braucht ihr blanchierte Mandeln die ihr im Mixer so lange malt, bis diese nicht mehr pulvrig sondern langsam klumpig werden. Ihr könnt aber auch schon gemahlene Mandeln nehmen und diese mit dem Pistazienöl im Mixer bearbeiten. Die Masse ist fertig wenn sie aussieht wie Knete. Dann gebt ihr Puderzucker, noch 40 g gemahlene Mandeln und gemahlene Pistazien (dazu einfach die gehackten Pistazien im Mixer feiner mahlen) hinzu. Alles gut verkneten und auch noch für eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
Wem das zu aufwändig , ihr könnt auch einfach fertiges Marzipan benutzen und dieses noch mit Pistazinöl und gehackten Pistazien vermischen. Dann benutzt ihr 100 g fertig Marzipan und gebt 25 g Pistazien und nur 1 cl Pistazienöl hinzu.
Aus dem Marzipan formt ihr kleine Kügelchen und kleidet diese mit Nougat ein. Dazu nehmt ihr jeweils ca. einen gehäuften TL Nougat und drückt ihn in der Hand flach, legt dann ein Marzipan Kügelchen hinein und drückt das Nougat rundherum fest, sodass das Marzipankügelchen eingeschlossen ist.
Nun wieder in den Kühlschrank und nach ca. 2 Stunden könnt ihr eure Mozartkugeln mit Zartbitterschokolade überziehen. Dann ein letztes Mal in de Kühlschrank zum Aushärten und dann könnt ihr sie auch schon vernaschen.

Nachdem die Kugeln fertig waren habe ich mir meine Geige samt Noten, einen Notenständer und die leckeren Mozartkugeln geschnappt und mich mit meiner Mum auf den Weg in die Mozartstraße gemacht, die bei mir um ein paar Ecken liegt.
 





















Notenständer aufgebaut und Notenbereit gelegt, los gehts. Ehrensache, dass ich ein Stück von Mozart spiele. Das Divertimento in D-Dur KV 334/320b.




Die Anwohner waren etwas verblüfft, dass da auf einmal eine Frau mit Geige an der Straßenecke steht und spielt. ;-)
Aber mir hats gefallen. :-)

Dieses Rezept/Erlebnis reiche ich bei dem oben genannten Blogevent von Sonja ein und hoffe, dass mir die Glücksfee hold ist und mir eines der tollen Backsets beschert... ;-)


Ausserdem  verabschiede ich mich jetzt erst mal für zwei Wochen in der Urlaub. Ich wünsch euch eine schöne Zeit und bis bald. Eure Tina

Päckchen-Tausch mit Stephanie von Die Hobbykochbäcker

Ihr Lieben ich muss euch unbedingt von der tollen Tauschaktion mit Stephanie von Die Hobbykochbäcker erzählen.

Die liebe Stephanie hatte ein tolles Blogevent ins Leben gerufen, die Postkette. Die Idee? Eine Art Flüsterpost mit lecker gefüllten Päckchen. Ich bekomme ein Paket und schicke eines weiter an jemand anderen. Da wollte ich unbedingt mitmachen. Leider musste Stephanie das Event vorzeitig abbrechen, weil wohl nicht alle mit Herzblut dabei waren. Schade.

Aber, ich habe ihr dann vorgeschlagen einen privaten Päckchentausch untereinander zu machen. Und sie war begeistert.

Die ganze Geschichte mit Bildern gibt es unter dem folgenden Link:

Tauschaktion mit Stephanie

Der Oberknaller war das selbstgemachte Müsli von Stephanie! Unbedingt nachmachen!

Was ich ihr eingepackt habe?

Hier sind die Rezepte:

Leipziger Lerchen
Mandel-Erdnussbutter-Cookies
Der beleidigte Papa - veganer Auberginen Aufstrich

Ich freu mich schon auf das nächste mal, dann im Winter! :-)

Der beleidigte Papa oder ala Baba Ganoush (veganer Aufstrich)

Der beleidigte Papa? Was für ein merkwürdiger Name für einen Brotaufstrich, oder? Die Erklärung folgt auf dem Fuße. Kennt ihr Baba Ganoush? Diese leckere arabische Auberginen-Joghurt Creme mit viel Knoblauch? Baba Ganoush heißt übersetzt "Der beleidigte Papa". Witzig, oder? :-)
Nun, ich habe eine vegane Variante gemacht, ohne Joghurt. Lecker und würzig.


Das braucht ihr:

etwas Olivenöl zum Anbraten
2 Auberginen
5 Knoblauchzehen
2 TL schwarzer frisch gemahlener Peffer
3 TL Tahini
2 TL Salz (gestrichene TL)
90 g Sonnenblumenkerne
300 ml Wasser
100 ml Olivenöl

Und so gehts:

Beginnt mit den Auberginen. Diese stecht ihr mit einer Gabel ringsherum ein und legt sie für ca. 1 Stunde bei 160 °C Umluft in den Ofen. Nach dieser Zeit könnt ihr die Haut abziehen und das Fruchtfleisch weiterverarbeiten.
Schwitzt in einer Pfanne den Knoblauch in etwas Olivenöl an, aber achtet darauf, dass er nicht braun wird, sonst schmeckt er bitter. Gebt auch noch das Auberginenfruchtfleisch kurz in die Pfanne.
Mixt nun in einem Mixer alle anderen Zutaten durch und gebt dann die Auberginen aus der Pfanne dazu. Schmeckt vorallem beim Salz ab. Gebt erst mal 2 TL Salz dazu und entscheidet, dann ob ihr noch mehr braucht. Die Salzmenge hängt nämlich auch vom Gewicht der Auberginen und der Salzart ab. Ich habe Fleur de Sel benutzt.
Anschließend solltet ihr euren Aufstrich nochmal erhitzen bevor ihr in Gläser füllt. Dazu auf niedrigster Stufe in einem Topf erhitzen, damit nichts anbrennt immer wieder umrühren. Der Aufstrich hält sich einige Monate.
Peperoni und noch etwas Schwarzkümmel drauf gestreut, dann wird das mit frischem Fladenbrot ein Gedicht.


Guten Appetit.