Donnerstag, 30. Oktober 2014

Quitten-Gummibärchen

Letzt Woche habe ich ja schon den Quittensirup vorgestellt, da beim Sirup oder auch Quittengelee kochen aber einiges an Fruchtfleisch übrig bleibt habe ich heute ein Rezept für euch, womit ihr genau dieses noch zu feinen "Gummibärchen" verarbeiten könnt.


Dienstag, 28. Oktober 2014

Mandel-Himbeer-Marmor-Gugelhupf

"Juhuu, yippie, sie sind da!" In etwa so hat es sich angehört, als das riesen Paket von Birkmann bei mir eingetroffen ist. Vor ein paar Wochen hatte ich bei denen nämlich angefragt, ob sie an einer Kooperation mit mir interessiert wären. Ich würde gerne ein paar ihrer Backformen testen und dafür dann leckere Rezepte kreieren und diese zusammen mit ihren Produkten auf meinem Blog vorstellen. Birkmann* hat gleich ja gesagt und mir angeboten mir ein paar Produkte aus ihrem Katalog auszusuchen. Ich hab mich riesig gefreut und mir u.a. diese schöne Gugelhupfform ausgesucht. Eine Woche später kam dann schon das Paket bei mir an. Ich hatte schon seit vielen Wochen die Idee einen Marmorkuchen nicht in schwarz-weiß sondern pink-weiß zu backen, aber ohne Lebensmittelfarben sondern mit Himbeeren. Genau dieses Rezept wollte ich als Gugelhupf backen und habe es nun zum Anlass genommen die Novel Form von Birkmann* zu testen (mein Urteil zur Form findet ihr ganz unten am Ende des Posts) und euch dieses leckere Rezept vorzustellen.


Montag, 27. Oktober 2014

Quittensirup

Endlich ist wieder Quittenzeit! :-) Likör, Gelee, Sirup - ach was man nicht alles Feines aus diesen Früchtchen machen kann. Dieses Jahr habe ich mich zum ersten Mal an Letzteres, den Sirup, herangetraut. Der schmeckt im Wasser oder als Limonade mit noch etwas Zitronensaft oder sogar noch exotischer mit Limette. Angeblich passt auch Thymian hervorragend dazu... na jedenfalls gibt es jetzt erst mal ein Rezept für den feinen Sirup, aus dem ihr euch ja dann mixen könnt was euch schmeckt.


Freitag, 24. Oktober 2014

Käsefondue - klassisch mit Weißwein

Der Herbst ist da, es wird früh dunkel und kalt und man ist eigentlich nur froh, wenn man zu Hause im Warmen ist und sich ein feines Essen schmecken lässt. Am Besten noch vor dem Kamin auf einem Bärenfell... oder alternativ auf der Couch während eine Kamin-DVD läuft - ja die gibt es wirklich und ich bin ein Fan! Zu diesen nass-kalten Tagen passt ein Fondue für mich perfekt... der warme geschmolzene Käse, knuspriges Brot und knackiges Gemüse für die Vitamine. Mhmmm... LECKER!


Donnerstag, 23. Oktober 2014

Mousse au Chocolat im Schokoladengitter mit Mango-Kompott

Die Mousse au chocolat gilt als Königin unter den Desserts und das völlig zu Recht. Man kann sie mit allen Sorten Schokolade herstellen und mit allerlei verschiedener Früchte kombinieren. So vielseitig und trotzdem so einfach herzustellen.


Das braucht ihr:

Für die Mousse:
2 Eier (M)
100 g Blockschokolade
200 g Sahne
2 TL Kakaopulver
2 cl Amaretto

Fürs Schokoladengitter:
50 g Blockschokolade fürs Gitter
1 Klarsichtfolie
1 Blatt Papier
Klebeband

Fürs Kompott:
1 Mango
8 cl Mangosaft
1 EL Vollrohzucker

Und so gehts:

Für die Mousse au Chocolat schmelzt ihr 100 g Blockschokolade im Wasserbad und schlagt dann die Eiweiße steif und stellt sie in den Kühlschrank. Dann gleich die Sahne steif schlagen und auch in den Kühlschrank. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, lasst sie etwas abkühlen und verrührt sie zunächst mit den zwei Eigelben, Kakao und Amaretto. Dann gebt ihr die Sahne dazu und hebt zum Schluss den Eischnee unter. Fertig ist die Mousse. Super einfach. Natürlich könnt ihr auch mit jedem anderen Alkohol aromatisieren, aber verwendet nicht mehr als 2 cl, sonst wird die Mousse zu flüssig. Ihr könnt sie nun direkt so in einer Schüssel in den Kühlschrank stellen. Wer sie im Schokoladengitter servieren will, muss bevor die Mousse gemacht wird das Schokoladengitter herstellen.

Für das Schokoladengitter bereitet ihr euch aus der Klarsichtfolie zwei Streifen vor, diese sollten ca. 30 cm lang und 15 cm breit sein. Achtet darauf gerade Kanten zu schneiden, denn die Folie wird später zusammengerollt und sollte plan auf dem Teller stehen.
Schmelzt 50 g Blockschokolade (zartbitter) in einem Gefrierbeutel (ich nehme immer die von ALDI, die sind hitzebeständig) und schneidet, wenn die Schokolade fertig geschmolzen ist ein kleines Loch in eine Ecke. Spritzt dann die Schokolade als Gitter auf die Klarsichtfolie. Wie das Gitter aussehen soll? Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass ihr das Gitter an zwei Seiten über den Rand der Folie hinausmalt. Oben sollte das Muster ungefähr die gleiche höhe haben.
So sah es bei mir aus:


Nun lasst ihr die Folien für ca. 5 Minuten liegen und rollt sie dann zusammen. Ihr seht auf dem Bild grüne Linien, die ich auf die Rückseite der Folien gezeichnet habe, um später gleich große Zylinder zu bekommen. Den im bild linken Rand lasst ihr nun an der grünen Linie anstoßen, wenn ihr einen Zylinder dreht. den rechten Teil der Folie einfach mit umklappen, durch die Schokolade klebt diese fest, das ist so gewollt. Stellt nun die folien auf den Teller, auf dem ihr später eure Mousse servieren wollt. mit Papier mache ich dann noch einen Zylinder um die Folie herum zur Stabilisierung, nicht, dass die Folie aufgeht. Das wäre ja ärgerlich.
Ab in den Kühlschrank damit. Und nun solltet ihr die Mousse vorbereiten, wie sie am Anfang des Posts erklärt wird.
Wenn die Mousse fertig ist gebt ihr sie teelöffelweise in den Schokoladengitterzylinder, bis diese gefüllt sind. Nun noch für mind. 3 Stunden kalt stellen. Danach könnt ihr die Folie vorsichtig abziehen.
Für das Gitter solltet ihr unbedingt Blockschokolade verwenden, da diese meiner Erfahrung nach die stabilste ist.


Für das Kompott schält ihr eine reife Mango und würfel sie. Gebt in einen Topf einen Esslöffel Vollrohzucker. Wenn der Zucker anfängt zu schmelzen müsst ihr aufpassen, dreht den Herd auf eine mittlere Stufe herunter und gebt die Mangostücke und den Mangosaft hinzu. Rührt gut um, damit nichts anbackt. Lasst dann ca. 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln. Das Kompott dann noch in den Kühlschrank stellen und zusammen mit der Mousse au Chocolat servieren.


























Mittwoch, 22. Oktober 2014

Bärlauch-Cashew Pesto Schnecken - vegan

Am Freitag haben wie spontan einen Spieleabend veranstaltet - und dazu wollte ich eine Kleinigkeit machen, damit nicht nur Chips auf dem Tisch stehen. Ich habe mich dann dazu entschieden vegan gefüllte Blätterteigschnecken mit Bärlauch und Cashewnüssen zu machen. Das Rezept geht ganz einfach, ist schnell vorbereitet und somit ideal als Snack zwischendurch.


Das braucht ihr:

6 TL Bärlauch in Öl eingelegt
6 TL Cashew Mus
1 TL Salz
1 TL weißer Pfeffer
1 Rolle Blätterteig (z.B. von ALDI süd, der ist vegan)

Und so gehts:

Vermischt den Bärlauch mit dem Cashew Mus. Ich mache jedes Jahr, wenn es Bärlauch im Wald zu pflücken gibt meinen eigenen Bärlauch in Öl. Dazu hacke ich diesen klein und erhitze ihn kurz in Öl in einem Topf und fülle anschließend in sterilisierte Gläser ab. Das Öl muss dabei den Bärlauch komplett bedecken. Ihr könnt euch den Bärlauch aber auch kaufen, z.B. hier: Bärlauch in Öl.
Würzt mit Salz und Pfeffer und schreicht das Pesto auf den ausgerollten Blätterteig. Ich rolle den Blätterteig dann übrigens nicht so zusammen, wie er aus der Packung kommt sondern längs, denn so bekommt man längere Rollen und damit am Ende mehr Schnecken. Legt die Rolle für mind. 1 Stunde in den Kühlschrank, damit sie sich besser schneiden lässt.
Heizt dann den Ofen auf 200 °C vor und backt die Schnecken für ca. 20 Minuten. Ich habe ca. 1 cm dicke scheiben geschnitten und daraus 34 Pestoschnecken erhalten - warm schmecken die übrigens besonders lecker finde ich.


Das Pesto könnt ihr natürlich auch für Nudeln verwenden.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Kürbisrisotto mit Entenbrust

Letzte Woche habe ich schon mal ein Rezept mit einem Produkt der Spielberger Mühle* vorgestellt. Kamutkekse mit Pistazien habe ich gebacken. Bei der Mühle in Baden-Württemberg habe ich nämlich mal angefragt, ob sie mir ein Testpaket mit ein paar Ihrer Produkte zuschicken würden, aus denen ich dann ein paar leckere Rezepte koche. Sie haben mir sofort zugesagt, und zwei Tage später war das Testpaket mit u.a. dem tollen Arborio Risotto Reis bei mir, aus dem ich ein herbstliches Kürbisrisotto gekocht habe. Ich bin total begeistert von diesem Reis, weil er Geschmack und eine tolle Konsistenz hat - etwas Biss aber trotzdem zu einem fein-schlonzigen Risotto verarbeitet werden kann.





Das braucht ihr:

200 g Risottoreis
3 Schalotten
3 EL Öl zum Anbraten
200 ml trockenen Weißwein
2 Knoblauchzehen
1/2 Hokkaido Kürbis
2 TL Gemüsebrühe
5 Zweige Rosmarin
100 g Parmesan
3 TL Salz
2 Barbarie Entenbrüste (je ca. 400 g)

100 ml Merlot
1 TL schwarzer Pfeffer
1 TL Stärke

Und so gehts:

Die angegebene Menge reicht für 4 Personen. Ihr könnt aber einfach die Mengenangaben halbieren, wenn ihr zu zweit esst.
Beginnt damit einen halben Hokkaido Kürbis groß zu reiben/raspeln. Dieser kommt kurz vor Schluss ins Risotto und macht es so schön orange. Reibt am Besten auch gleich den Parmesan, aber mit einer feinen Reibe. Bitte, bitte verwendet keinen schon geriebenen Parmesan. Das verdirbt euch das Ganze Risotto.
Für das Risotto würfelt ihr zuerst die Schalotten und bratet sie zusammen mit dem Reis und etwas Öl in einem für ca. 5 minuten Topf an - gut Rühren damit nichts anbrennt. Dann löscht ihr mit Weißwein ab. Werft dann noch die Thymianzweige im Ganzen und die zwei Knoblauchzehen mit hinein, letztere müsst ihr lediglich schälen und mit der Messerschneide zerdrücken. Die Thymianzweige holen wir am Ende wieder heraus. Rührt euch nun die Gemüsebrühe mit 200 ml heißem (!) Wasser an und gebt diese in 100 ml Portionen dazu. Warum eigentlich heißes Wasser? Damit der Garvorgang beim immer wieder Zugeben von Wasser nicht unterbrochen wird. Der Reis sollte von Flüssigkeit umgeben sein aber nicht richtig darin schwimmen. Durch das Ständige Rühren und die Reibung der Körner aneinander entsteht die sämige Konsistenz, die wir für ein Risotto brauchen.Gebt solang immer wieder Wasser dazu, bis der Reis die für euren Geschmack richtige Konsistenz hat. Nachdem ihr ca. 500 ml Flüssigkeit zugegeben habt gebt ihr den geriebenen Kürbis dazu. Dieser kocht nun mit und färbt das Risotto so schön herbstlich orange.
Jetzt ist auch der Zeitpunkt, an dem ihr die Entenbrust in die Pfanne geben könnt. Dazu schneidet ihr die Haut kreuzförmig ein und reibt die Fettschicht mit Salz und Pfeffer ein. Legt die Entenbrust auf die Hautseite in die heiße Pfanne und schaltet auf eine mittlere Stufe. Öl braucht ihr nicht, denn die Entenhaut verliert sehr viel Fett. Ich gieße das nach 5 Minuten immer ab, es kommt nämlich noch genug nach. Vergesst vor lauter Ente aber euer Risotto nicht, immer wieder Umrühren. Nach ca. 7 Minuten, wenn die Haut schon schön braun und knusprig aussieht solltet ihr Eure Entenbrust umdrehen. Ab diesem Zeitpunkt braucht sie noch ca. 10 Minuten.
Wenn ihr dann irgendwann mit der Konsistenz eures Risottos zufrieden seid, gebt ihr noch den Parmesan dazu und schmeckt ggfs. noch mit Salz und etwas weißem Pfeffer ab.
Lasst das Risotto dann für mind. 5 Minuten ruhen, nachdem ihr die Thymianzweige heruasgefischt habt. Holt es dazu von der Platte und macht den Deckel auf den Topf.
Solange das Risotto ruht könnt ihr euch nochmal die Entenbrust vornehmen. Wenn diese fertig ist, nehmt ihr sie aus der Pfanne, schaltet den Herd wieder auf die höchste Stufe. Löscht den Bratensaft in der Pfanne mit 100 ml Rotwein ab, salzt und pfeffert nach Geschmack und bindet die Soße mit 1 TL Stärke.
Nun schneidet ihr die Entenbrust in Tranchen und verteilt diese zusammen mit dem Risotto auf Tellern. Ich habe dann noch ein paar Thymianblättchen darüber gestreut und die Soße darüber geträufelt.
Ich wünsch euch einen guten Appetit.


Tipps zur Entenbrust: Natürlich kommt es etwas auf die Dicke/Größe der Entenbrust an, wie lange sie braten muss. Ich prüfe den Garpunkt indem ich mit dem Finger auf das Fleisch drücke. Probiert es einfach aus, im rohen und gegarten Zustand. Ich persönlich finde den Vergleich mit den verschiedenen Hautstellen der eigenen Hand etwas vage und meiner Meinung hilft auch nur Erfahrung. Wenn ihr euch nicht ganz sicher seid, schneidet die Entenbrust doch einfach mal mittig auf und schaut hinein, ist sie noch nicht durch - gut dann einfach noch für ein paar Minuten in die Pfanne.

Für alle die jetzt auch Lust bekommen haben mit den tollen Produkten aus der Mühle zu backen und zu kochen geht's mit klick aufs Bild direkt zur Homepage.


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Montag, 20. Oktober 2014

Gäng Pet Ped Grob - Knusprige Ente mit rotem Thai Curry

Ich persönlich liebe ja die asiatische Küche. Ganz besonders rote Curry Gerichte haben es mir angetan. Letzte Woche habe ich mir daher mal wieder eines gekocht und diesmal habe ich mir zum ersten Mal knusprig gebratene Entenbrust gemacht - lecker sage ich euch und viel einfacher zubereitet, als man vielleicht vermutet. Definitv auch ein für Anfänger in der Küche geeignetes Rezept.


Das braucht ihr:

1 Barbarie Entenbrust (ca. 300 g)
100 g Basmati Reis
3 TL Rote Curry Paste
2cm Stück Ingwer
200 g Zucchini
1 EL Erdnussbutter
200 ml Kokosnussmilch
1 EL Fischsoße
90 g Bambussprossen
6 Blätter Thai Basilikum

Und so gehts:

Beginnt mit dem Reis, diesen Gebt ihr zusammen mit der 1,5-fachen Menge Wasser in einen Topf, kocht den Reis auf und köchelt für ca. 5 Minuten. Dann schaltet ihr den Herd aus und lasst den Topf darauf stehen. Die Restwärme reicht aus, dass der Reis fertig ist. Nun habt ihr ca. 25 Minuten Zeit den Rest zuzubereiten. Beginnt mit der Currysoße, dazu bratet ihr die rote Currypaste mit etwas Öl in einer Pfanne/ einem Wok an, wenn es anfängt gut zu duften gebt ihr die Erdnussbutter und die Kokosmilch dazu. Köchelt für ca. 10 Minuten. In dieser Zeit schneidet ihr den Ingwer in kleine Würfelchen und gebt diesen gleich dazu, die Zucchini legt ihr zusammen mit den Bambussprossen beiseite, denn das Gemüse kommt erst 5 Minuten vor Schluss in die Soße, damit es noch einen leichten Biss hat. Nun kümmert ihr euch um die Entenbrust, diese braucht ca. 15 Minuten zum braten. Schneidet die Haut kreuzförmig ein, achtet aber darauf, nicht ins Fleisch zu schneiden. Reibt dann die Haut mit Pfeffer und Salz ein und legt sie mit der Hautseite zuerst in eine heiße Pfanne (mittlere Stufe) ohne Öl. Ihr werdet sehen, dass sehr viel Fett aus der Haut austritt, gießt das ruhig mal zwischendurch ab - es kommt noch mehr nach. :-) Nach ein paar Minuten, wenn die Haut schön gebräunt ist, dreht ihr die Entenbrust um und bratet weiter. Nach ca. 3 Minuten könnt ihr den Herd auf niedrigste Stufe stellen, die Hitze reicht aus um die Entenbrust zu garen ohne, dass sie dabei trocken wird. Nun könnt ihr auch das Gemüse in die Soße geben und noch einen Esslöffel Fischsoße unterrühren. Wer es etwas salziger mag, kann noch etwas Fischsoße hinzugeben. Tut dies aber immer Teelöffelweise. Zum Schluss könnt ihr die Basilikumblätter noch in Streifen schneiden und unter die Soße geben
Schneidet die Entenbrust in Tranchen und richtet alles auf zwei Tellern an. Die oben angegebene Menge reicht für zwei Personen. Lasst es euch schmecken.


Tipp zur Entenbrust: Natürlich kommt es etwas auf die Dicke/Größe der Entenbrust an, wie lange sie braten muss. Ich prüfe den Garpunkt indem ich mit dem Finger auf das Fleisch drücke. Probiert es einfach aus, im rohen und gegarten Zustand. Ich persönlich finde den Vergleich mit den verschiedenen Hautstellen der eigenen Hand etwas vage und meiner Meinung hilft auch nur Erfahrung. Wenn ihr euch nicht ganz sicher seid, schneidet die Entenbrust doch einfach mal mittig auf und schaut hinein, ist sie noch nicht durch - gut dann einfach noch für ein paar Minuten in die Pfanne.


Samstag, 18. Oktober 2014

Rotweinkuchen mit Schokolade

Jedes Mal, wenn ich irgendwo Rotweinkuchen esse denke ich mir: "Hmm.. ist das lecker, da muss ich auch mal einen backen". Das geht nun doch bestimmt schon über ein Jahr so, aber nun endlich habe ich es angepackt und einen Rotweinkuchen mit Schokolade gebacken. Schokoladig und saftig - genau das muss ein Kuchen für mich haben. Und das Tollste ist, dass dieser Kuchen sogar nach 3 Tagen noch saftig und fein schmeckt.


Das braucht ihr:

100 g Zucker
250 g Butter
1 Pck. Vanilinzucker
Prise Salz
200 g Blockschokolade
160 g Mehl
140 g gemahlene Haselnüsse
1 Pck Backpulver
2 TL Kakao (gehäuft)
100 ml trockenen Rotwein (z.B. Merlot)
4 Eier (M)

50 g Puderzucker
1 EL Rotwein

Und so gehts:

Heizt den Ofen schon mal auf 180 °C Umluft vor und schmelzt gleich die Butter darin. Schlagt dann die Eier mit der Butter und dem Zucker schaumig und gebt auch gleich Salz und Vanillinkzucker mit dazu. Am Besten lässt sich die Masse schaumig schlagen, wenn ihr die Butter vorher verflüssigt. Gebt anschließend Haselnüsse, dann Mehl, Kakao und Backpulver dazu. Die Schokolade hackt ihr klein und fügt auch diese noch hinzu. Wenn alles schön verrührt ist, gießt ihr als Letztes den Rotwein dazu. Ich habe einen Merlot verwendet, auf jeden Fall sollte es aber ein trockener Rotwein sein.
Den Teig gebt ihr dann in eine 30 cm Kastenform, die ihr vorher mit Butter einfettet und mit Haselnüssen ausstreut. Mir schmeckt das besser als mit Semmelbröseln, da die Nüsse ja eh schon im Teig sind. Nun backt ihr euren Kuchen noch für ca. 50 bis 60 Minuten, das kommt ein wenig auf euren Ofen an. Macht auf jeden Fall den Stäbchentest, bevor ihr den Kuchen herausholt. Und keine Angst, selbst wenn dieser ein paar Minuten zu lange im Ofen ist wird er nicht trocken. Dazu ist einfach zu viel Butter, Schokolade und Rotwein im Teig. ;-)
Lasst den Kuchen auskühlen und siebt dann noch 50 g Puderzucker und verrührt diesen mit 1 EL Rotwein. Damit könnt ihr den Kuchen oben noch glasieren. Ich mag die rosane Farbe, die die Glasur auf den dunklen schokoladigen Kuchen zaubert.
Wer möchte kann dann ja noch ein paar Streusel verwenden. Ich habe aus kleinen rosanen Zuckerperlen noch kleine Sterne auf den Kuchen gemacht. Dazu habe ich einen Plätzchenausstecher verwendet ihn auf den Kuchen gedrückt und dann die Zuckerperlen hinein gegeben. Mit einem Schaschlikspieß habe ich die Perlen dann in die Ecken verteilt.

















Lasst den Kuchen noch für ein paar Stunden ruhen, am Besten über Nacht, da wird er nämlich noch saftiger.


Freitag, 17. Oktober 2014

Kamutkekse mit Pistazien

Diese Cookies sind durch einen wirklich unheimlich netten Kontakt zu einer ganz tollen Firma entstanden. Ich als Blogger freue mich über Kooperationen und ganz besonders, wenn es um ein so tolles Unternehmen wie die Spielberger Mühle* geht. Vor ca. 4 Wochen habe ich an die Mühle eine E-mail geschrieben und gefragt, ob sie Lust hätte mir ein Produktpaket zukommen zu lassen aus dem ich im Gegenzug ein paar Rezepte kreiere. Sie haben sofort zugesagt, was mich unheimlich gefreut hat. Fünf Produkte durfte ich mir aus Ihrem Bio-Sortiment aussuchen und zwei Tage später war das Paket schon da. Zusätzlich zu dem was ich mir gewünscht hatte, waren noch zwei weitere Produkte und ein Baumwollsäckchen drin. Ich bin total begeistert. Das besondere an diesem Unternehmen ist, dass alle Produkte dem Demeter Qualitätsstandard entsprechen, was das höchste Gütesiegel im Bereich Bioprodukte ist. Da kann man also mit richtig gutem Gewissen schlemmen. :-) An dieser Stelle erst mal "Herzlichen Dank an die Spielberger Mühle". Das erste Rezept, beinhaltet heute Kamutflocken, die wahrscheinlich die wenigsten von euch kennen. Kamut ist ein altes Getreide, eine Weizenart, die ursprünglich aus Ägypten stammt. Die Körner sind fast doppelt so groß wie die des herkömmlichen Weizens, dadurch sind Kamutflocken auch etwas kräftiger und herzhafter im Geschmack als z.B. kernige Haferflocken. In den 80er Jahren hat man Kamut wieder entdeckt - zum Glück, denn ich finde den kernigen Geschmack einfach toll.


Das braucht ihr:

200 g Kamutflocken
100 g Dinkelmehl
100 g Zucker
1/2 Pck. Backpulver
Prise Salz
100 g Butter
1 Ei (M)
50 g Pistazien gehackt
Abrieb von einer Bio-Zitrone

Und so gehts:

Vermischt in einer Schüssel alle trockenen Zutaten gründlich und gebt anschließend Ei und wirklich weiche oder auch flüssige Butter dazu. Jetzt müsst ihr kräftig kneten um einen homogenen Teig zu bekommen. Diesen formt ihr dann zu einer Wurst mit 4 bis 5 cm Durchmesser und wickelt sie in Frischhaltefolie. Legt die Rolle für ca. 2 Stunden in den Kühlschrank bis sie festgeworden ist und ihr leicht Scheiben herunterschneiden könnt.  Heizt dann den Ofen auf 160 °C Umluft vor und schneidet 5 mm bis 1 cm dicke Scheiben herunter. Ich habe 1 cm dicke Scheiben geschnitten und insgesamt 25 Kekse aus der angegebenen Menge herausbekommen. Diese legt ihr auf das Blech und drückt sie noch etwas flach. Da die Kekse etwas aufgehen lasst ca. 5 cm Abstand, damit sie nicht aneinander backen. Nach ca. 15 Minuten im Ofen sind sie fertig, sie sollten leicht goldbraun am Rand sein. Wer möchte kann anschließend noch mit Schokolade verzieren, ich mag sie aber so total gerne. Die Kekse sind kernig und reichhaltig und damit ein idealer Snack für Schule, Uni oder Büro.


Für alle die jetzt auch Lust bekommen haben mit den tollen Produkten aus der Mühle zu backen und zu kochen geht's mit klick aufs Bild direkt zur Homepage.

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Frittata - italienisches Omelett

Was macht man, wenn man von einem Buffett noch Salami im Überfluss übirg hat? Richtig: Frittata. Da kann man einfach alles hineingeben was einem schmeckt und am Ende hat man ein tolles, einfaches und leckeres Gericht.


Das braucht ihr:

2 Schalotten
40 g Salami
2 geh. EL Parmesan
1 TL Pfeffer
2 TL Salz
4 Eier
150 g Paprika
100 g Zucchini
1 Zweig Rosmarin
1 Knoblauchzehe

Und so gehts:

Heizt den Ofen auf 180 °C Umluft vor und schnippelt dann gleich das Gemüse und die Salami klein. Ich hab ne feine italienische Salam verwendet die mit den große Fettaugen. Yammi - Gold für die Hüften. Bratet dann die Salami in einer Pfanne ohne zusätzliches Fett an bis sie knusprig wird. Dann nehmt ihr sie aus der Pfanne heraus und bratet die Paprika, Zucchini und Schalotten an. Ich brate gerne, bis dsa Gemüse stellenweise bräunt - aber das könnt ihr ja nach eurem Geschmack machen.
 Gebt zuletzt noch den Knoblauch und den Rosmarin hinzu und bratet diesen für ca. 2 Minuten mit. In einer Schüssel schlagt ihr die Eier auf und würzt mit Salz und Pfeffer. Die angegebenen 2 TL Salz sind natürlcih gestrichen und nicht gehäuft. Gebt die Salami wieder mit in die Pfanne, vermischt alles nochmal gründlich und streicht alles in der Pfanne glatt. Dann verteilt ihr die 2 EL Parmesan und gießt die Eier darüber. Ab damit in den Ofen und in ca. 25 Minuten goldbraun braten. Holt die Pfanne heraus und serviert die Frittata mit etwas frischem wie z.B. Tomatenscheiben die ihr mit etwas Salz, Peffer und Olivenöl mariniert.
Lasst es euch schmecken.



Mittwoch, 15. Oktober 2014

Schnelle Pizza aus Blätterteig

Kennt ihr das auch? Manchmal hat man einfach keine Lust groß aufzukochen und trotzdem will man aber auch nicht in die Dönerbude nebenan?! Dafür gibts jetzt hier ein easy-peasy Schnell-Rezept für eine Blätterteigpizza. Die Vorbereitungszeit beschränkt sich auf ca. 5 Minuten und den Rest erledigt dann der Ofen.




Das braucht ihr:

1/2 Rolle Blätterteig
ca. 6 EL Tomatensoße
1 TL eingelegten grünen Pfeffer
5 getrocknete und eingelegte Tomaten
1 Frühlingszwiebel
1/2 Mozzarella

Und so gehts:

Heizt den Ofen auf 180 °C vor und legt den Blätterteig auf ein Blech oder ein Holzbrett. Bestreicht ihn dann mit Tomatensoße. Ich mache meine Tomatensoße immer auf Vorrat und wecke ein. Zum Rezept gehts hier lang: Tomatensoße.
Aber wer keine TOamtensoße vorrätig hat nimmt einfach 3 EL Tomatenmark, gibt dazu 2 EL Wasser und 1 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer und Oregano nach Geschmack.
Die getrockneten Tomaten und die Frühlingszwiebel klein schneiden und zusammen mit dem grünem Pfeffer auf der Pizza verteilen. Dann noch soviel Käse drauf wie ihr mögt. Ich habe schnittfesten Mozzarella gerieben. Alternativ könnt ihr natürlcih auch mit mit Schinken, Salami, Paprika, Zwiebeln, Peperoni oder was ihr sonst noch alles "loswerden" wollt belegen. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Dann ab in den Ofen und nach ca. 20 Minuten könnt ihr eure Schnellvariante genießen.
Guten Appetit ihr Lieben!

Freitag, 10. Oktober 2014

Gefüllte Aubergine mit Tomatenpasta

Was für ein netter Abend gestern. Ina von Ina Is(S)t kam gestern zu mir persönlich zu Besuch und wir haben zusammen gekocht, nachdem wir vor ein paar Wochen festgestellt hatten, dass wir gar nicht so weit auseinanderwohnen. Ina hat einen Nachtisch mitgebracht, den wir leider versäumt hatten zu fotografieren - eine leckere Kokosmousse mit Limetten und Heidelbeeren, das Rezept gibt es bestimmt noch von ihr. Ich war für die Hauptspeise zuständig und habe mir gefüllte Auberginen ausgesucht, die wir dann gemeinsam zubereitet haben. Da es Abend war und wir natürlich auch schnell essen wollten entschuldigt bitte die "schlechtere" Bildqualität.


Das braucht ihr:

1 Auberine
300 g Hackfleisch gemischt
1/2 Bund Petersilie
2 TL Salz
1 TL gemischter frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Olivenöl
3 Schalotten
2 Knoblauchzehen


400 ml passierte Tomaten
1 Schalotte
1 Zweig Rosmarin
5 Blätter Afrikanisches Baumbasilikum (oder 10 Blätter normales)
2 TL Zucker
2 TL Salz
2 TL PFeffer

100 g Bandnudeln

Und so gehts:

Heizt zunächst den Ofen auf 160 °C vor. Halbiert die Aubergine und kratzt mit einem Löffel das Fruchtfleisch heraus, sodass noch ein ca. 5 mm breiter Rand bleibt.  Das herausgekratzte Fruchfleisch schneidet ihr klein und bratet es zusammen mit den klein gewürfelten Schalotten in etwas Olivenöl an. Vermischt das Gemüse mit dem Hackfleisch, Salz, Pfeffer, Petersilie und den klein gehackten Knoblauchzehen. Gut durchkneten und dann die Füllung in die Auberginen drücken. Falls es etwas zu viel Füllung geworden ist, könnt ihr aus dem Rest noch schnell ein Fleischküchle braten und schon mal was naschen. ;-)
Die Auberginen in eine Auflaufform geben, vorher den Boden etwas einölen und dann für ca. 40 Minuten ab damit in den Ofen.
Nun beginnt ihr mit der Tomatensoße. Dafür würfelt ihr eine weiter Schalotte ganz klein und gebt diese mit ca. 2 EL Olivenöl in einen Topf, glasig andünsten und dann die passierten Tomaten hinzugeben. Dreht gleich auf die niedrigste Stufe herunter und lasst das Ganze etwas köcheln. Basilikum und Rosmarin klein hacken und mit unterrühren. Dann noch mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken. Nachdem die Auberginen ca. 25 Minuten im Ofen waren könnt ihr das Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln dann gar kochen. Wer möchte kann die fertigen Nudeln direkt in die Tomatensoße geben oder auch separat auf dem Teller anrichten. Die Aubergine legt ihr einfach oben auf und schon kann geschlemmt werden. Guten Appetit ihr Lieben.


Donnerstag, 9. Oktober 2014

LIEBSTER award - discover new blogs

Juhuu, wie ich mich freue, dass mich die liebe Ina von Ina Is(S)t und zugleich auch noch Anita von Küchensprint für den Liebster Award nominiert haben. Ich danke euch und fühle mich wirklich geehrt.


Die Idee:

Noch kleine unbekannte Blogs sollen bekannter gemacht werden. Also darf jeder der nominiert wurde bis zu 11 weiter Blogs nominieren und diesen 11 Fragen stellen um die Person dahinter etwas besser kennen zu lernen. Ein bisschen so wie eine Weiteremfehlungs-Flüster-Post. ;-)

Die Regeln:

1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat, und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.

2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.

3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1.000 Facebook-Follower haben.

4. Stelle eine Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.

5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Blog-Artikel.

6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Meine Fragen:

Ich habe die beiden Fragelisten von Ina und Anita kombiniert


1. Wie bist du zum Bloggen gekommen?

Durch eine Freundin, die mir erzählt hat, dass sie einen Reiseblog schreibt. Ich dachte dann ganz spontan, hey das könnte ich doch auch machen und dann habe ich mal angefangen Rezepte aufzuschreiben und zu fotografieren.

2a. Bist Du zufrieden mit Deinem Blog?

Ja, ich mag meinen Blog. An den Fotos übe ich noch. Es ist gar nicht so einfach Essen gut und lecker zu fotografieren. Das ist eben ein immer währender Prozess. Ich versuch immer besser zu werden.

2b. Was ist das schlimmste Missgeschick das dir in der Küche je passiert ist?

Das ist noch gar nicht so lange her. Ich habe einen Holunderblütensirup angesetzt und ihn auf meinen Kühlschrank gestellt, dort oben stehen alle meine Liköre und Schnäpse. Leider hat ein paar Wochen lang die Sonne darauf geschienen und eines Abends kam ich nachts nach Hause und die 1 l Flasche war zersprungen - der ganze Sirup in der Küche verteilt. Eine riesen Sauerei.

3a. Wie bereichert der Blog Dein Leben?
Durch den Blog probiere ich nun noch mehr neue Dinge aus. Ich koche mit Zutaten, die vorher nicht unbedingt auf meinem Speiseplan standen und durch das verbloggen kann ich nach ein paar Monaten wieder nachsehen wie ich ein bestimmtes Gericht gekocht habe.

3b. Siehst du gerne Kochsendungen im Fernsehen? Wenn ja, welche ist deine Lieblingssendung?

Ich schaue mir unheimlich gerne Lafer, Lichter, Lecker an. Oder auch Topfgeldjäger. Wenn ich zufällig bei Enie backt vobeizappe bleibe ich auch da hängen.

4. Wenn du einen berühmten Koch/eine berühmte Köchin treffen könntest wer wäre das?

Johann Lafer und Horst Lichter - die zwei finde ich absolut göttlich!

5a. Was denken Deine Freunde/Familie über das Bloggen?

Bisher habe ich rein positives Feedback dazu gehört. Vorallem meine Arbeitskollegen finden es aber besonders toll, weil sie immer wieder mit Kuchen versorgt werden. Zitat: "Tina, dieser Foodblog war die beste Idee, die du je hattest."

5b. Welche Landesküche würdest du gerne mal vor Ort erkunden/erlernen?

Auf jeden Fall die Asiatische, besonders Thailändisch und Indisch hat es mir da angetan. Einen Ayurveda Kochkurs in Indien und einen Thai-Curry Kochkurs in Thailand - das wärs.

6a. Hast du Dich schonmal über einen Kommentar unter einem Post besonders gefreut/geärgert?

Freuen tue ich mich immer ganz besonders, wenn mir jemand schreibt, dass ihm mein Gericht/Rezept/Foto gefällt. Das ist doch das größte Lob. Geärgert habe ich mich noch über keinen Kommentar - muss ich hoffentlich auch nie.

6b. Auf welches Küchengerät kannst du nicht verzichten?

Küchengerät - zählen Messer da dazu? Denn auf mein japanisches Kochmesser möchte ich ungern verzichten müssen. Seit Januar hat sich auch eine Kitchen Aid bei mir eingenistet - missen möchte ich die auch nicht mehr. Seit dem geht das Backen noch viel leichter und schneller.

7a. Was ist Dein Lieblingsgericht?

Puh - das ist schwer. Ich liebe Curry Gerichte. Ob das nun ein Thailändisches oder Indisches Curry ist, oder auch nur ein Curry Salat-Dressing. Und Sushi und Sashimi. Aber ich schätze es auch mal ne Bratwurst mit Kartoffelsalat zu verspeisen - je länger ich darüber nachdenke: es gibt zu viele leckere Speisen auf der Welt. Ich möchte mich da ungern festlegen.

7b. Für wen kochst/bäckst du am liebsten?

Für meine Freunde und mich.

8a. Gibt es etwas, dass Du gerne an Dir ändern würdest?

Ja, sicher gibt es da einiges. Aber das ist dann doch etwas zu privat für den Blog.

8b. Hast du einen Soundtrack beim Kochen/Backen bzw. was hörst du in der Küche am liebsten?

Jetzt werde ich bestimmt ausgelacht: Bibi und Tina. Ja genau, die Hörspielreihe. Beim Kochen und backen mag ich das besonders. Denn Filme oder Serien kann man nicht wirklich verfolgen aber so eine kleine Geschichte im Hintergrund finde ich echt schön. Mitlerweile kann ich die auch schon alle mitsprechen. ;-)

9a. Was hörst Du gerne für Musik?

Im Auto am liebsten Rock. Zum Einschlafen lieber Klassik. Auf Partys auch mal Volksmusik - eben die gaaaanz großen Partyhits. ;) Pauschalisieren kann ich das gar nicht. Das hängt unheimlich von der Situation und meiner Stimung ab. Selbst spielen kann ich klassische Musik allerdings immer.

9b. Gibt es ein Gericht das du unbedingt machen möchtest aber das du dich noch nicht getraut hast zu machen?

Hmm, vielleicht ist nicht getraut der falsche Ausdruck. Es scheitert manchmal einfach an der Küchenausstattung. Ich würde z.B. gerne mal einen Baumkuchen backen - aber dazu braucht man einen drehbaren Stab im Ofen.

10a. Welches ist Dein Lieblingsbuch?

Mein Lieblingsbuch - sollte das eines sein, dass mich zum Nachdenken angeregt hat? Eines das ich öfter als einmal gelesen habe? Oder eines, das ich noch heute immer wieder empfehlen würde? Ich habe mal ein Buch gelesen, das ist schon mind. 10 Jahre her, das hieß "Der geheime Bericht über den Dichter Goethe". Ein tolles Buch. Ich kann mich erinnern, dass ich das gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Einen historischen Roman habe ich vor ein paar Jahren auch mal so verschlungen: "Wir sind das Salz von Florenz". Momentan lese ich "Die unsichtbare Pyramide" von Ralf Isau.

10b. Woher nimmst du deine Inspiration für deine Blog Posts?

Inspiration hole ich mir überall. Beim Einkaufen, in Gesprächen, beim Stöbern durch Bücher. Ab und an werden auch Wünsche an mich heran getragen. Die erfülle ich dann natürlich besonders gerne.

11a. Wenn Du der Welt einen Satz sagen könntest, welcher wäre das?

Macht Musik - singt und tanzt dazu.

11b. Was machst du in deiner Freizeit wenn du gerade nicht bloggst? oder Welche Hobbys hast Du neben dem Bloggen?

Meine größte Leidenschaft ist die Musik. Damit erklärt sich vielleicht auch "Der Satz". Ich spiele Geige seit ich 2 Jahre alt bin. Wenn ihr mich fragen würdet, ob ich an die einzig wahre und große Liebe glaube würde ich sagen: Ja, ich habe sie gefunden, meine ist die Musik. So klischeehaft das für den ein oder anderen vielleicht klingen mag, aber ich gehe völlig darin auf. Es gibt keine schönere Freizeitbeschäftigung für mich. Ob das nun Beethoven im Orchester, Kammermusik im Quartett oder ein Duett mit Klavier ist. Ich kann dort alle Emotionen heraus lassen - und das kann oft sehr befreiend sein.
Abgesehen davon tanze ich sehr gerne - vorallem Lindy Hop und ich spiele gerne Karten/Brettspiele.


Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei Ina und Anita für ihre Nominierung bedanken. Es freut mich sehr, dass meine Mühen und Anstrengungen mit dem Blog nicht vergebens sind. Vielen, vielen Dank, dass ihr an mich gedacht habt.

Ich möchte hiermit für den LIEBSTER award nominieren

Tanja und ihren Blog http://www.greenway36food.blogspot.de/
Melanie und ihren Blog http://touche--a--tout.blogspot.de/
Astrid und Friederike von http://küchentratsch.de/
Andy von http://lieberlecker.wordpress.com/
Marcel von http://mrapplepie.de/
Petra und Michael von http://immer-wieder-sonntag.blogspot.de/
Stefi und Felix von http://die-hobbykochbaecker.blogspot.de/
Conny von http://www.inajellyjar.com/
Melina von http://melinas-suesses-leben.blogspot.de/
Helene von http://helene-holunder.de/index.php/de/
Helen von http://helens-art-of-cooking.blogspot.de/

Und hier sind meine Fragen an euch

1. Wer bist du? Beschreibe dich mit drei Worten.
2. Was willst du mit deinem Foodblog erreichen? Was möchtest du der Welt da draußen mitgeben?
3. Hast du schon mal was gekocht oder gebacken, das dir eigentlich gar nicht schmeckt nur um einen Post darüber schreiben zu können?
4. Was gefällt dir am meisten am Kochen/Backen?
5. ... und worauf könntest du getrost dabei verzichten?
6. Wen würdest du gerne mal in deine Küche einladen?
7. Wieviele Fotos machst du normalerweise um das eine zu bekommen, das du dann auf dem Blog veröffentlichst? Und, inwieweit bearbeitest du diese?
8. Verrate uns deinen ultimativen Küchen/Koch/Back-Tipp.
9. Was machst du ausser dem Bloggen gerne in deiner Freizeit?
10. Hast du noch andere Namensideen für deinen Blog gehabt? Verrätst du uns einen?
11. Mit wem würdest du gerne mal ein kulinarisches Päckchen tauschen?

Ich freue mich schon jetzt auf eure Antworten und hoffe auch ihr habt Spaß daran diese Fragen zu beantworten.










Mittwoch, 8. Oktober 2014

Sushi-Kurs - Nigiri - Hoso Maki - Ura Maki - Inside Out - Temaki

"Sushi ist Nahrung für den Körper, eine Bereicherung für den Geist und ein Genuss für das Auge. Sushi ist Zen."

Inside Out Roll mit Lachs, Frischkäse, Rucola, Avodaco, Frühlingszwiebeln und Gurke
Für mich als bekennenden Sushi-Fan ein vielversprechendes Motto um einen Sonntag Nachmittag mit den gerollten Leckerbissen zu verbringen. Vorgestern habe ich nämlich einen Kurs gemacht und es war so toll, dass ich euch unbedingt davon erzählen muss. Angeleitet hat uns Norbert von der Ess-Kursion in Nürnberg. In seinem Laden bietet Norbert Kochkurse und wöchentlich wechselnde Spezialitäten Gerichte vorallem aus dem asiatischen Raum an, diese Region hat es ihm wohl besonders angetan - das hat man auch aus seinen persönlichen Geschichten herausgehört, die den ganzen Kurs sehr informativ und kurzweilig gemacht haben. Ich habe eine Menge gelernt.

Der Meister Norbert San höchst persönlich
Des Meisters Messer - schön, nicht wahr?





















Es ging damit los wie man eine Gurke Sushi tauglich schneidet - denn so wahnsinnig viel Platz ist in einer Ura Maki ja nicht. Wir haben mit einem Messer die Gurke geschält und in ganz dünne Streifen geschnitten...























... anschließend das Verteilen vom Sushi Reis auf dem Noriblatt geübt, frei nach dem Motto:

"Lerne ein paar Grundregeln, Fakten, Techniken, übe bis du genügend Erfahrung gesammelt hast, vergiss alles, dann lass deine Phantasie spielen"


Das Phantasie spielen lassen hat teilweise zu seltsam geformten Gebilden geführt die eher an eine Schlange erinnerten, die einen Elefant gefressen hat. Aussehen sollte es am Besten wie das von Norbert gemachte Sushi:


Entmutigen hat sich davon aber niemand lassen, es wurde munter weiter gerollt und verkostet. Mit Lachs, Wolfsbarsch und Makrele gefüllte Inside-out Rolls mit Sesam bestreut und direkt mit den Fingern gegessen. Das ist bei Sushi nämlich völlig normal und auch salonfähig.



Ihr seid jetzt bestimmt schon unheimlich neugierig wie man das Sushi macht? Dazu habe ich hier ein Rezept für einen, wie ich finde sehr fein marinierten, Sushi-Reis. Belegen könnt ihr euer Sushi ja womit ihr wollt. Empfehlen würde ich euch auf jeden Fall Avocado, Gurke, Rucola und Lachs/Thunfisch/Dorade. Frischkäse und Frühlingszwiebeln geben einen deftigeren Geschmack - gehören aber nicht zu meinen persönlichen Favoriten. Für meinen Geschmack übertönt der Frischkäse den feinen Fischgeschmack zu sehr. Aber probiert einfach aus, was euch schmeckt.

Das braucht ihr:

3 kg rohen japanischen Sushi Reis
3 l Wasser
650 ml japanischer Reisessig
100 ml Mirin (Kochsake)
3 EL weißen Zucker
3 TL Meersalz
2 cm großes Stück Kombu (Seetang)

Und so gehts:

Den Reis kocht ihr mit 3 l Wasser entweder in einem Reiskocher oder im Bett. Wie im Bett? Ja, dazu kocht ihr den Reis für ca. 5 Minuten auf dem Herd und wickelt ihn dann in ein Handtuch ein und stellt ihn unter die Bettdecke. Nach ca. 45 Minuten ist der Reis dort dann fertig gegart. Dabei habt ihr Energie gespart und anbrennen kann der Reis auch nicht. Und wenn ihr den Reis dort einfach vergesst, macht das auch nichts.
Für die Marinade vermischt ihr die oben angegebenen Zutaten und lasst sie, wenn ihr Kombu mit hineingebt für mind. 2 Wochen stehen. Dieser gibt einen meeresartigen Geschmack an den Reis ab. Wer es nicht erwarten kann Sushi selbst zu machen kann diesen aber auch mal weg lassen. Geschmacklich fehlt dann aber natürlich etwas.
Wenn der Reis fertig ist gebt ihr in eine unlackierte Holzschüssel, die falls nötig überschüssige Marinade aufnehmen kann, wenn ihr den Reis damit begießt. Lasst den Reis ca. 15 Minuten mit der Marinade ziehen bevor ihr ihn weiter verwendet.
Die angegebene Menge Reis reicht für ca. 12 Personen, wenn ihr also weniger seid skaliert einfach die Mengen herunter.

Jetzt braucht ihr eigentlich nur noch Nori-blätter und Füllungen eurer Wahl und dann könnt ihr auch schon loslegen. Beim Fisch solltet ihr ganz besonders darauf achten, dass ihr frischen Fisch in "Sashimi Qualität" kauft.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Sushi selbst machen.

Montag, 6. Oktober 2014

Tortilla de patatas mit Paprika und Sherry

Denkt ihr beim Begriff Tortillas auch zuerst an diese kleinen dreieckigen Chips die man in Salsa oder Käsesauce tunkt? Ich auch, aber ich habe mich am Wochenende eines besseren belehren lassen und gelernt, dass ein spanisches Omelett aus Kartoffeln und Zwiebeln auch Tortilla genannt wird. Also wieder was gelernt - auf jeden Fall wahnsinnig lecker. Vielen Dank an meinen Chefkoch Konrad, dem ich bei diesem Rezept "lediglich" assistiert habe.


Das braucht ihr:

7 Eier (M)
6 Kartoffeln
2 Paprika
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3 Zweige Oregano
2 Zweige Rosmarin
10 cl Sherry
2 bis 3 TL Salz (gestrichene)
2 TL frisch gemahlener Pfeffer
200 g Feta
Olivenöl

Und so gehts:

Zuerst schält ihr die Kartoffeln und schneidet sie in wirklich dünne Scheiben von 1 bis 2 mm Dicke. Diese bratet ihr in Olivenöl an, bis sie leicht anfangen zu knuspern. Wenn ihr damit durch seid bratet ihr die Paprika und Zwiebeln noch kurz an und gebt sie zu den Kartoffeln in eine Auflaufform. Vermischt die Zutaten darin schon mal. Oben drauf bröselt ihr den Feta und gebt den klein geschnittenen Knoblauch roh dazu. In einer Schüssel rührt ihr dann die Eier zusammen mit Salz, Pfeffer Sherry an und zupft die Kräuter noch mit hinein. Diese Eimasse gebt ihr dann über euer Gemüse und und schiebt die Tortilla dann für ca. 30 bis 40 Minuten bei 200 °C (Ober- und Unterhitze) in den Ofen. Die Zeit variiert natürlich ein wenig mit der Größe der Auflaufform und der damit verbunden Dicke der Tortilla.
Die angegebene Menge reicht für 2 sehr hungrige Personen oder für 3 bis 4 mäßige Esser. Für letzere würde ich aber noch einen kleine Beiladensalat bereit stellen.
Lasst es euch schmecken.


Donnerstag, 2. Oktober 2014

Pinke Apfelringe aus Ballerina Äpfeln

Klingt der Titel nicht schon zuckersüß? Ballerina Äpfel - die gibt es wirklich. Die Bäume haben keine Seitenäste sondern wachsen säulenartig nach oben und können so ca. 3 m hoch werden. Ob sie deshalb Ballerina heißen weil sie an eine sich auf ihren Spitzen drehende Tänzerin erinnern???? ;-)


Das braucht ihr:

Äpfel (Ballerina, oder auch andere Sorten)
4 bis 5 h Zeit

Und so gehts:

Schält die Äpfel und entfernt das Kerngehäuse. Dafür gibt es so ein Kerngehäuseentfernungsdings. Die Schale wird beim Trocknen sehr hart - ich mag das nicht. Wer sich daran aber nicht stört, kann die Schale natürlich dran lassen. Schneidet dann eure Äpfel in max. 5 mm dicke Ringe und legt sie auf ein Backblech. Dieses schiebt ihr dann bei 80 °C Umluft in den Ofen und habt dann nach ca. 4 bis 5 Stunden leckere Apfelringe. Zuckern braucht ihr die Ringe nicht, wer möchte kann sie aber mit Vanille oder Zimt würzen. Wenn ihr sie aber natur lasst, bleibt die schöne rosane Farbe erhalten. Sieht doch einfach so hübsch aus. *schwärm*
Die Apfelringe in einem Glas aufbewahren - sie halten sich mehrere Monate. Wer es besonders schokoladig mag, kann sie dann auch noch mit Schokolade überziehen.
Lasst sie euch schmecken.





















Mittwoch, 1. Oktober 2014

Gedeckter Apfelkuchen

Der goldene Oktober ist da - naja oder so ähnlich. Momentan ist der noch ziemlich grau, aber das ändert sich hoffentlich bald. Zum Start in diesen Monat habe ich heute ein Rezept für einen lecker herbstlichen gedeckten Apfelkuchen für euch. An dieser Stelle möchte ich gleich mal danke sagen an den edlen Spender, der am Wochenende todesmutig die Äpfel vom Baum gepflückt hat. Danke Andi. :-)


Das braucht ihr:

Für den Teig:
350 g Mehl
100 g Zucker
1 TL Zimt
Prise Salz
250 g Butter
ca. 20 g gepufften Amaranth (z.B. von dm)

Für die Füllung:
1 kg Äpfel
90 g Zucker
100 g Gelierzucker
100 ml Saft (Apfel, Pflaume, Kirsch, etc.)
1 TL Zimt
1 TL Vanille
Saft einer Zitrone

Für die Glasur:
75 g Puderzucker
Saft einer halben Zitrone
und ca. 2 EL kochendes Wasser

Und so gehts:

Ich weiß, eigentlich soll man einen Mürbteig immer aus kalter Butter machen und sich dabei die Finger wund kneten, aber:ich mache das immer ein wenig anders, und es klappt wunderbar. Ich schmelze die Butter und verknete sie dann mit Mehl, Zucker, Salz und Zimt zu einem homogenen Teig. Diesen lege ich dann für 2 Stunden in den Kühlschrank und das Ergebnis ist ein super Mürbteig und entspannte Hände.
Für die Füllung schneidet ihr die Äpfel klein und gebt sie mit allen anderen Zutaten, ausser dem Zitronensaft und dem Gelierzucker in einen Topf. Dünstet die Äpfel für ca. 15 Minuten, bis sie etwas weich aber noch bissfest sind. Gießt dann die überschüssige Flüssigkeit durch ein Sieb ab und gebt den Gelierzucker und den Zitronensaft dazu, wenn die Äpfel abgekühlt sind. 2/3 des Teiges verteilt ihr in einer 26 cm Springform. Denkt daran euch ca. 1/3 des Teiges für die Decke zurückzubehalten. Das könnt ihr entweder durch hineindrücken tun oder ihr rollt den Teig mit einem Nudelholz aus und legt ihn dann in die Form. Ich persönlich drücke ihn lieber hinein. Den Rand zieht ihr ca. 5 cm hoch. Wenn ihr das fertig habt stellt die Form nochmal in den Kühlschrank um den Teig wieder kalt werden zu lassen. Die Decke rollt ihr auch gleich aus und legt auch diese wieder in den Kühslschrank.
Anschließend verteilt ihr den Amaranth auf dem Boden des Teiges. Der Amaranth kann noch etwas Flüssigkeit aufnehmen und so verhindern, dass euer Boden durchweicht. Die Apfelfüllung verteilt ihr nun in der Form und streicht sie schön glatt. Dann noch die Teigdecke auflegen und mit dem Teigrand verbinden. Nun backt ihr euren Kuchen für 45 Minuten bei 175°C Umluft. 
Der Teig sollte leicht gebräunt sein. Wer möchte kann dann noch mit Puderzucker glasieren. Lasst es euch schmecken.