Pinke Brotherzen zum Valentinstag

Am Samstag ist Valentinstag – ja ich weiß, eigentlich hätte ich das nicht mehr erwähnen müssen, weil es jedem von uns schon zig mal unter die Nase gerieben wurde. Versteht mich nicht falsch: Ich liebe alle Arten von Gelegenheiten/Anlässen um meinem Liebsten etwas zu schenken, aber dieser Kommerz, diese Bombardierung mit roten Herzchen, roten Rosen und Pralinen gehen mir echt auf den Zeiger.
Ausserdem habe ich das Gefühl, dass in jeder Küche in Deutschland Vorbereitungen getroffen werden um das roteste, süßeste und schokoladigste Kuchenherz zu  backen, das es gibt. Da dachte ich mir – ich mach was anderes. Etwas, das jeder isst. Etwas, das man zum Frühstück essen kann und für das man keine extra Runde im Fitnesstudio drehen muss. Brot. Ja, genau Brot – das futtert man eh zum Frühstück oder nimmt es auf einen Ausflug mit. Klar, ich hab das Ganze ein bisschen auf Valentinstag gemünzt – also Brotringe in Herzform gebacken und für die Farbe Rote-Beete-Saft verwendet. Was glaubt ihr, wie sehr sich euer Schatz freuen wird, wenn er einfach mal ein herziges Wurstbrot kredenzt bekommt?

Das braucht ihr:

200 ml Rote-Beete-Saft
75 g Sauerteig (Anleitung zum Herstellen und weitere Infos gibt es hier: KLICK)
175 g Roggenmehl (Typ 1150)
100 g Weizenmehl
1 gestr. TL Salz
1/4 Würfel frische Hefe (ca. 10 g)

Und so gehts:

Eins vorweg: Es gibt ja viele, bestimmt auch unter euch, die Rote-Beete nicht mögen. Ihr könnt dieses Brot trotzdem backen, weil der Geschmack gar nciht durchkommt. Der Saft dient hier nur als natürlicher Farbstoff.
Nehmt euch eine große Schüssel zur Hand und gebt dort alle Zutaten, bis auf die Hefe und den Rote-Beete-Saft hinein. Letzteren erwärmt ihr in einem Topf soweit, dass er lauwarm ist. Ihr müsst auf jeden Fall einen Finger für 30 Sekunden hineinhalten können ohne, dass es euch zu heiß wird. Den Saft schüttet ihr dann in einen Dressingshaker oder ein Glas mit Deckel, gebt die Frischhefe mit hinein und shüttelt kräftig, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Gießt den Saft dann in die Schüssel und verknetet den Teig. Während dem Kneten könnt ihr noch ca. 1 EL Roggenmehl hinzugeben, damit der Teig nicht gar so klebt.

Mehlt dann eure Arbeitsfläche ein und gebt den Teig darauf. Dieser muss jetzt noch etwas gewirkt werden. Anleitungen dazu findet ihr auf YouTube, wenn ihr nach „rundwirken“ sucht. Dabei solltet ihr daruaf auchten, dass die Arbeitsfläche immer ein bisschen bemehlt ist, damit der Teig nicht klebt. Teilt dann den Teig in 4 Portionen auf und rollt diese jeweils zu einer ca. 30 cm langen Wurst. Aus dieser formen wir jetzt die Herzen. Dazu legt ihr in der Mitte eine Schlaufe und führt dann die zwei Enden unten zusammen. Nun noch die Schlaufe ein bisschen nach unten ziehen, einfach mittiger, damit wir eine schöne Herzform bekommen.

Anschließend lasst ihr die Herzen für ca. 30 bis 45 Minuten gehen. In dieser Zeit sollte sich das Volumen um 3/4 vergrößern. Nun heizt ihr den Ofen auf 250 °C Umluft vor und stellt das Brot hinein. Stellt dann den Ofen auf 220 °C herunter und schaltet um auf Ober- und Unterhitze. Nach ca. 30 Minuten sind die Herzen fertig. Lasst sie noch auskühlen und dann könnt ihr sie auch schon essen. Besonders lecker dazu schmeckt frische Butter, wie man die selbst machen kann habe ich hier erklärt: KLICK.

 

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