Donnerstag, 14. Mai 2015

Zweierlei Rhabarbermarmelade

Es ist Rhabarberzeit - das habt ihr bestimmt schon bemerkt. Ich bin ja ein ziemlicher Fan von jahreszeitlicher Küche. Deshalb mache ich momentan auch einiges mit dem Stangengemüse. Z.B. habe ich vor Kurzem einen feinen Rhabarer-Quark-Strudel gebacken. Aber zurück zum heutigen Rezept: Rhabarbermarmelade. Sie gehört defitniv zu meinen Favoriten, denn ich mag es gerne säuerlich. Dieses Jahr habe ich zwei verschiedene Varianten gekocht - einmal mit Himbeeren und einmal ganz pur. Die Himbeeren färben die Marmelade schön pink und geben noch einen zusätzlichen Geschmackskick.


Das braucht ihr:

1250 kg Rhabarber
250 g Himbeeren
500 g Gelierzucker 3:1

Und so gehts:

Kocht zuerst die Himbeeren in einem Topf und streicht sie durch ein Sieb um die Kerne zu entfernen - wen das nicht stört, der kann die Beeren auch einfach so verwenden. Das erhaltene Fruchtpürree gebt ihr in einen größeren Topf. Schält den Rhabarber indem ihr ihn oben einschneidet und dann die Haut herunterzieht. Sei dabei auf jeden Fall gründlich, denn die Schale ist holzig und faserig und schmeckt nicht besonders lecker. Den geschälten Rhabarber schneidet ihr in Stücke, ca. 5 mm breit und gebt 500 g davon zu den Himbeeren.


Die anderen 750 g Rhabarber gebt ihr in einen zweiten Topf. Gebt in jeden Topf 250 g Gelierzucker, legt den Deckel darauf und lasst alles für mindestens 4 Stunden (am Besten aber über Nacht) stehen. Dabei zieht der Zucker Wasser und man muss die Früchte nicht so lange kochen - das macht den Geschmack der Früchte am Ende natürlich viel besser, weil man sie nicht total zerkochen muss.


Kocht die Früchte dann also für ca. 5 Minuten sprudelnd, so wie auf der Packung angegeben. Füllt die Marmelade dann sofort in saubere Gläser, verschließt diese und stellt sie für ca. 15 Minuten auf den Kopf. Dann könnt ihr die Gläser wieder umdrehen und komplett erkalten lassen. Diese Marmeladen schmecken übrigens nicht nur auf Brot sondern auch als Füllung für Kuchen oder Plätzchen.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

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