Mohnkuchen – so saftig wie noch nie

Es gibt wieder ein Kuchen Rezept für euch. 🙂 Was haltet ihr denn von den kleinen schwarzen Körnern, die einem immer so hübsch zwischen den Zähnen hängen bleiben? Es gibt ja nahezu Mohn-Verrückte Menschen, die wirklich alles essen, wenn nur Mohn darauf ist. Bei mir sind es die Frühstücksbrötchen.. die schmecken mit Mohn einfach viel viel besser. 🙂
Mohnkuchen gegenüber war ich allerdings immer unheimlich skeptisch, weil diese oft sehr trocken sind und das mag ich ja gar nicht… ein Kuchen muss saftig sein. Nicht ganz so einfach… aber ich habe ein wenig herumprobiert und dadurch diesen saftigsten aller saftigen Mohnkuchen kreiert.

Das braucht ihr:

Für den Teig:
400 ml Milch (1,5 %)
100 g Butter
150 g Zucker
200 g Dampfmohn (geschroteter Mohn)
100 g Mohnsaat
Prise Salz
75 g gemahlene Mandeln
4 Eier (L)
1 Pck. Backpulver
1 Birne (Abate Fetel)
250 g Semmelbrösel
200 g Schmand

Für die Glasur:
200 g Puderzucker
3 EL Zitronensaft

Und so gehts:

In einem Topf kocht ihr zunächst den Mohn (Dampfmohn und Mohnsaat) mit der Butter, Milch und dem Zucker auf. Dadurch sollte der Mohn einiges an Flüssigkeit aufnehmen und ein Mohnbrei entstehen. Diesen stellt ihr zu Seite und lasst ihn etwas abkühlen. Schält nun die Birne, entfernt das Kerngehäuse und würfelt sie ganz klein. Zu der Mohnmasse gebt ihr dann noch Eier, Semmelbrösel, Schmand, Salz, Mandeln, Backpulver und die klein gewürfelte Birne. Nun vermischt ihr alles und schüttet den Teig in eine gefettet Springform von ca. 30 cm Durchmesser.

Im Ofen backt ihr nun für 50 Minuten bei 180 °C Umluft, wer keine Umluft hat, bäckt einfach 10 Minuten länger.
Macht auf jeden Fall den Stäbchentest, bevor ihr den Kuchen aus dem Ofen holt.

Wenn der Kuchen fertig gebacken und abgekühlt ist, könnt ihr ihn entweder einfach mit Puderzucker bestäuben oder mit einer Zuckerglasur veredeln. Dazu vermischt ihr den Puderzucker mit dem Zitronensaft und pinselt diese Mischung oben auf den Kuchen. Wer es gerne farbig mag, mit Rotwein (oder anderen roten Säften) wird die Glasur rosa, mit Holundersaft wird sie kräftig lila und mit Apfelsaft bekommt sie auch einen anderen Geschmack. Wenn ihr über den Rand hin verteilt laufen so hübsche Kuchenglasur-„Nasen“ am Kuchen herunter.

Der Kuchen hält sich im Kühlschrank ca. eine Woche, lasst es euch schmecken.
Eure Tina

Diesen feinen Kuchen reiche ich bei der lieben Emma zu ihrem 1. Bloggeburtstag ein. Happy Birthday!

 

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14 Comments

  1. claudia kolodziej

    Hallo Tina, mmmhm der sieht lecker aus. Ich gehöre definit zu den Mohn-Verrückten ja fast schon Mohn-Süchtigen 😉 Scheint mein schlessisches Blut zu sein. Hast du schon mal was vom weißen Mohn gehöt? Hab den hier letztes auf dem Erntedankfest der Länder in Wien entdeckt. Liebe Grüße aus Wien Claudia

  2. Anonym

    Hallo Tina,
    das sieht ja richtig gut aus und das Rezept liest sich recht einfach und lecker.Mir ist aber aufgefallen,dass du in der Zubereitung neben den Semmelbröseln und den anderen Zutaten auch Mehl erwähnst.Mehl kann ich aber in der Zutatenliste nicht finden.Wieviel Mehl tust du da denn mit rein??Danke schon mal für deine Antwort Tina und wünsche noch einen schönen Abend:-)) Schönen Gruß Thomas

  3. Karin Anderson

    Diesen leckeren Kuchen kann man doch bestimmt auch in Muffins umarbeiten.
    Ich kenne weissen Mohn als Topping für die dänischen Tebirkes-Brötchen, habe ihn aber auch noch nirgendwo gesehen (hier in Maine auch nicht).

  4. Anonym

    Hallo Tina,, klingt super und probiere ich am Wochenende für die Family mal aus 🙂
    Eine Frage habe ich: wo bekomme ich denn Mohnsaat und Dampfmohn her? Hab heute nur gemahlenen Mohn und die fertigen Mohn Mischungen gefunden…
    Danke dir!:-)
    LG Sabine

  5. Anonym

    Hallo Tina,, klingt super und probiere ich am Wochenende für die Family mal aus 🙂
    Eine Frage habe ich: wo bekomme ich denn Mohnsaat und Dampfmohn her? Hab heute nur gemahlenen Mohn und die fertigen Mohn Mischungen gefunden…
    Danke dir!:-)
    LG Sabine

  6. Tina von LECKER&Co

    Liebe Sabine,

    gemahlener Mohn ist genau richtig, den benutzt du statt dem Dampfmohn. Mohnsaat gibt es in jedem Bio-Supermarkt. In türkischen Supermärkten gibt es diesen übrigens auch.

    Fertige Mohnmischungen würde ich nciht verwenden, weil diese meist schon gesüßt sind und dann müsste man das Rezept anpassen – da kann ich dir jetzt auf jeden Fall keine genaue Anleitung für geben.

    Liebe Grüße,
    Tina

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