Käsespätzle – Knöpfle

Ich bin ein Spätzlefan! Und ich frage mich immer wieder warum es diese eigentlich als Fertiggericht gibt. Völlig überflüssig – ist es so einfach Spätzle zu machen und mindestens 3-mal so lecker. So könnt ihr sie auch noch nach eigenem Gusto würzen – ich habe ganz klassisch Muskat und Salz hinzugefügt, dann Bergkäse darüber geschmolzen und Röstzwiebeln oben auf gelegt. Aber warum eigentlich nicht auch mal mit Curry oder Senf würzen? Der Fantasie sind da ja wirklich keine Grenzen gesetzt. Ich bin gespannt, was ihr daraus macht.

Das braucht ihr:

200 g Mehl (100 g Dinkelvollkonrmehl, 100 g WEizenmehl)
2 Eier (L)
100 ml Wasser
2 TL Salz
1 gestr. TL Muskat

1 große Zwiebeln (ca. 250 g)
etwas Butter oder Margarine zum Anbraten
5 – 6 geh. EL geriebener Bergkäse

Spätzlesieb mit Schaber

Und so gehts.

Verrührt in einer Schüssel Mehl (ich habe Dinkelvollkornmehl mit Weizenmehl gemischt, so bekomen die Spätzle mehr Biss), Wasser, Eier, Salz und Muskatnuss zu einem glatten Teig. Dazu braucht ihr übrigens nur einen Kochlöffel – ein Mixer ist nicht notwendig. Schlagt den Teig solange, bis er geschmeidig ist. Dann lasst ihr ihn für ca. 15 Minuten stehen. So kann das Mehl quellen.

In der Zwischenzeit schneidet ihr die Zwiebeln in Ringe und bratet sie in etwas Butter oder Margarine an. Achtet darauf, die Pfanne nicht zu heiß zu stellen, da sie sonst verbrennen könnten.

Stellt einen großen Topf mit Wasser auf den Herd, sobald diese kocht gebt ihr einen EL Salz hinein und schabt den Spätzleteig durch ds Spätzlesieb. Die Knöpfle sind fertig, sobald sie an der Oberfläche schwimmen. Schöpft sie dann mit einem Schaumlöffel ab und schichtet sie zusammen mit den Zwiebeln und dem Bergkäse in eine Auflaufform. Dann stellt ihr diese bei 160 °C Umluft für noch ca. 10 Minuten in den Ofen, bis der Käse geschmolzen ist.

Dazu passt ganz wunderbar ein grüner Salat mit z.B. meinem Apfelmusdressing.

Ich wünsche euch guten Appetit, eure Tina.

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6 Comments

  1. Anna

    Hm, das sieht ja mal wieder gut aus! Ich liebe Spätzle ebenfalls! Selbstgemacht habe ich sie allerdings noch nie. Dafür aber andere Nudeln, z.B. Bandnudeln und Tortellini/Ravioli. Daher weiß ich, das Nudeln machen gar nicht sooo viel Arbeit ist. Und das Ergebnis entschädigt ja ohnehin für alles. 😉 Und diese gebratenen Zwiebeln, hach! 😀

  2. Julia Kitzsteiner

    Diese "Das könnte Sie auch interessieren" Funktion ist megafies. Ich wollte eben von deinem Blog runter und bin jetzt bei diesem Rezept gelandet. Bin jetzt kurz davor mir um diese Zeit noch Spätzle zu kochen. Die sehen so lecker aus…

    Grüßle Julia

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