Freitag, 2. Oktober 2015

Schöfferhofer Night in Orange oder was man mit Weizen alles kochen kann... {Werbung}

Wahrscheinlich wundert sich der ein oder andere, dass ich auf einmal einen Post zum Thema Bier schreibe. Nun ja, ich bin kein großer Bierfan. Ich trinke lieber Weißwein oder auch mal ein Radler - Bier pur, das geht gar nicht. Aber als ich die Gelegenheit bekam für Schöfferhofer* eine Nacht in Orange zu veranstalten, war mir sofort klar, dass ich das tun wollte. Ich sah es eher als Herausfoderung - und ihr wisst ja, diese liebe ich in jeglicher Form. :-)




Also, habe ich gegrübelt, mein Kopf qualmte - klar war, dass ich mir ein paar Freunde einladen werde. Logo, wer soll das denn sonst alles essen und trinken?


Ich habe überlegt, wo man gerne gemeinsam in geselliger Runde Bier trinkt. Da fiel mir das Bierzelt und der Biergarten ein, das Altstadtfest und die Hütte. Ja, genau - die Berghütte. Den Gedanken sponn ich weiter, kam auf die Schweiz und just in dem Moment aufs Fondue. Warum macht man das denn eigentlich immer mit Weißwein? Wie oft habe ich schon gehört: "Ach nee, Käsefondue mag ich nicht, das schmeckt immer so säuerlich nach Wein!" Ja genau, aber warum eigentlich immer Wein? Das probiere ich mit Bier. WOOOOOOW - war das lecker. Ganz ehrlich, ich liebe Weißwein, aber Fondue mit Bier ist um Klaaaaaassen besser. Ab jetzt immer so. Hier kommt das Rezept.


Das braucht ihr: Bier-Käse-Fondue

700 g Käse (200 g Emmetaler, 200 g Gruyere, 300 g Bergkäse)
350 g Schöfferhofer Weizen*
1 TL frisch geriebene Muskatnuss
1 TL frisch gemahlener weißer Pfeffer
4,5 geh. TL Stärke

Und so gehts:

Reibt den Käse grob über einer Reibe und gebt diesen Zusammen mit dem Bier, den Gewürzen und der Stärke in einen großen Topf. Lasst das Ganze für ca. 30 Minuten stehen, ohne den Herd einzuschalten. Dann schaltet ihr die Platte auf niedrige Stufe und schmelzt langsam unter ständigem Rühren den Käse. Ja, das dauert und erfordert etwas Geduld und Liebe. Nach ca. 20 Minuten sollte das Fondue fertig sein. Stellt es im Topf oder einer großen flachen Keramikschale auf den Tisch und dippt hinein was ihr möchtet.
Die große flache Schale hat übrigens den Vorteil, dass nicht ständig Brotstückchen oder Tomaten im Fondue verschwinden und sich der Gabelkrieg auch in Grenzen hält. ;-)
Ausser kleinen Tomaten und Brot haben wir noch Paprika gedippt.


Da kommt dann ja auch gleich die nächste Frage auf, was serviert man zum Fondue? Klar, Brot. Aber wenn es zünftig zugehen soll, muss das natürlich auch mit Bier gebacken sein. Ob das geht? Ja logo, und es schmeckt auch ganz vorzüglich. Ein Sauerteigbrot mit alkoholfreiem Weizen, etwas Fenchel und Kümmel, super kräftig im Geschmack und damit genau das Richtige zum Fondue.


Das braucht ihr: Sauerteigbrot mit Bier

150 g Sauerteig
400 g Schöfferhofer Weizen alkoholfrei*
350 g Roggenmehl
200 g Weizenmehl
1/2 Würfel frische Hefe (ca. 20 g)
12 g Salz
1 TL firsch gemahlener Fenchel
1 TL frisch gemahlener Kümmel


Und so gehts:

Gebt das Bier in einen Topf und erwärmt dieses solange, dass es ein bisschen mehr als lauwarm ist. Löst darin dann die Hefe auf und lasst dies ca. 15 Minuten stehen. Alle anderen Zutaten gebt ihr in eine große Rührschüssel und gebt die Gewürze hinzu. Gießt das Bier hinein und rührt alles zu einem klebrigen aber homogenen Teig. Bemehlt die Arbeitsfläche und eure Hände gut und wirkt den Brotteig. Dazu gibt es gute Videoanleitungen auf z.B. YouTube. Achtet darauf, immer eure Hände schön bemehlt zu halten, da der Teig sonst gar fürchterlich klebt. Nun teilt ihr den Teig in zwei gleich große Hälften (- oder wirkt ihn zu einem Laib und backt dieses dann für 60 Minuten). Von der einen Hälfte reist ihr ca. Golfball große Stücke ab und legt sie so zerfetzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Den restlichen Teig teilt ihr in 3 oder 4 gleich große Stücke und rollt diese dann zu Baguettes. Legt diese auf ein anderes Backblech. Nun muss der Teig für ca. 30 Minuten gehen und dann bei 200 °C Oder- und Unterhitze für ca. 20 bis 30 Minten gebacken werden.


Als ich darüber nachdachte, was man auf einer Party immer gerne isst, dachte ich an Dips. Für Chips oder Brot ist das doch nie verkehrt und was bietet sich in einer orangenen Nacht besser an als ein orangener Biergarten-tauglicher Obatzda an? Genau, eigentlich nix. Also habe ich da auch noch fix einen angerührt.


Das braucht ihr: Obatzda

300 g Camembert (400 g gekauft und dann geschält)
 4 TL Butter
4TL Frischkäse
1/2 Bund Schnittlauch 
1/2 TL gemahlener Kümmel
1 TL Paprikapulver
 4 EL Schöfferhofer Weizen*

Und so gehts:

Zuerst schält ihr den Camembert, von den 400 g bleiben so in etwa 300 bis 320 g übrig. Diese schneidet ihr kleine Würfel und vermengt sie mit der Butter und dem Frischkäse. Am Besten mantscht ihr alles noch mit einer Gabel richtig durch. Gebt dann die Gewürze, den klein geschnittenen Schnittlauch und das Bier dazu und nochmal durchmischen.
Lasst den Obatzden mindestens 1 Stunde durchziehen.


Langsam aber sicher fragt ihr euch bestimmt, was ich den ganzen Abend lang getrunken habe, wo ich doch kein Bier pur mag. Ja - ich habe aus dem Weizen einfach einen leckeren Cocktail gemacht. Mit fruchtigem Maracujasaft, etwas Grapefruit und Minze.


Das braucht ihr: Maracuja-Grapefruit-Weizen

1 Flasche Schöfferhofer Weizen*
100 ml Maracujasaft
100 ml Grapfruitsaft
1 Scheibe Grapefruit
1 Zweig Minze
evtl. Eiswürfel

Und so gehts:

Ein Weizenglas schenkt ihr zu 2/3 voll mit Weizen, gebt dann Maracuja-Saft dazu und verrührt ein bisschen. Die Grapefruit viertelt ihr und gebt sie zusammen mit dem Minzzweig oben auf den Schaum. Wer möchte kann noch Eiswürfel mit hineingeben. Lecker fruchtig und knallt auch nicht so, wie Bier pur. ;-)

Weil ich mir ja ein paar Freunde eingeladen habe, dachte ich auch ein wenig darüber nach, wie man die Weizengläser noch aufpeppen kann. Wenn es auf einer Party 20 mal das gleiche Glas gibt, ist es schon schwierig dieses immer im Auge zu behalten. Mit einem hübschen Maskingtape und ein bisschen Fantasie kann man Gläser aber wirklich toll markieren.


DIY: Weizenglasmarkierung

Weizengläser
Maskingtape (passend zur Farbe der Flaschenetiketten)
CD-Marker

Und so gehts:

Klebt das Tape auf das Glas in einem Muster, das euch gefällt (ich fand es längs am Glas herunter sehr schick) und beschriftet dann das Tape mit einem wasserfesten CD-Marker.

Wir haben nachdem wir uns mit dem Fondue und dem Obatzda den Bauch vollgeschlagen haben noch ein paar Brettspiele gespielt. Dazu einen Biercocktail nach dem anderen geschlürft (der hat übrigens sogar den Männern geschmeckt) und den Abend ausklingen lassen. Schön wars, und deshalb an dieser Stelle vielen Dank an Schöfferhofer* für diese schöne Möglichkeit mich mit dem Thema Bier auseinanderzusetzen. Ich fand es spannend und wirklich überraschend, was man mit Bier alles machen kann.

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