Herbstgemüse mit Currysoße und Aprikosenreis {vegan} – Kochduell auf der INFA gegen Sandro

Es ist nun doch schon einige Wochen her, dass ich auf der INFA in Hannover gegen Sandro Pietrobelli gekocht habe. Warum? Nun, Küchen Staude hat mich angeschrieben und gefragt, ob ich Lust hätte einmal gegen einen Profi zu kochen. Natürlich lasse ich mir eine solche Gelegenheit nicht entgehen und war schon total aufgeregt – einmal zu überlegen was ich kochen werde und ob ich überhaupt eine Chance gegen einen Profi habe. Um letztere zu Erhöhen dachte ich, wähle ich ein Gericht aus einem Bereich, mit dem sich die meisten Köche nicht so gut auskennen. Vegan sollte es werden und dann als besonderen Clou noch ayurvedisch.
Als ich dann auf der INFA ankam und mich mit meinem Kontrahenden Sandro unterhielt rutschte mir aber ganz schnell das Herz in die Hose – als Inhber zweier Kochschulen, kannte der sich natürlich mit veganer Küche aus und hatte von Ayurveda auch schon mal was gehört… mist… ich sah meine Fälle davon schwimmen… tja, und dann habe ich sogar während dem Duell noch einen Finger beim Zwiebel schneiden „verloren“…

Das braucht ihr:

Ofengemüse:
1 Hokkaido Kürbis
3 Pastinaken
1 kg Karotten
1 große Ingwerknolle
200 g getrocknete Aprikosen
5 rote Zwiebeln
2+1 EL Kreuzkümmel
2 TL Currypulver
1/2 gestr. TL Zimt
1 Chillischote
700 Apfelsaft

Aprikosenreis:

500 g Vollkorn Basmatireis
100 g getrocknete Aprikosen
1/2 Bund Majoran
Salz und Pfeffer
2 EL Schwarzkümmel
Olivenöl
Saft einer Zitrone

Curry-Soße:

400 ml Kokosmilch
100 ml Apfelsaft
1 EL Kreuzkümmel
1/2 gestr. TL Zimt
1 TL Currypulver
100 ml Apfelsaft
Salz und Pfeffer

Und so gehts:

Ich habe eine große Menge gekocht, weil ich auser der Jury auch noch den Besuchern der Messe was zum probieren anbieten wollte. Die Menbge hier reicht also auf jeden Fall für 10 bis 12 Personen. Ihr könnt ja einfach selbst skalieren.

Zuallererst kocht ihr den Reis nach Packungsbeilage und lasst ihn stehen. Dieser wird später noch angebraten.

Schält die Pastinaken und schneidet sie in grobe Stücke. Den Kürbis und die Karotten schneidet ihr auch in grobe Stücke. In einer Pfanne erhitzt ihr Öl und bratet die Karotten und Pastinaken darin an, aussen sollten sie schön braun sein um die guten Röstaromen im Essen zu haben. Innendrin sollte das Gemüs aber noch hart sein, denn es kommt zusammen mit dem rohen Krübis in den Ofen zum fertig garen.

Den Ofen heizt ihr auf 200 °C vor und bereitet in einer großen Pfanne die Soße zum Überbacken vor. Hierfür mörsert ihr den Kreuzkümmel frisch und röstet diesen zusammen mit dem Currypulver, Zimt aan bis es herrlich durtet. Nun gebt ihr Olivenöl und die klein geschnittenen getrockneten Aprikosen, Ingwer. Zwiebelwürfel und Chilli dazu und bratet dies knusprig an.

Löscht dann mit 700 ml Apfelsaft ab und köchelt die Soße etwas ein. Gebt sie dann über das Gemüse und schiebt dieses für ca. 20 bis 25 Minuten in den Ofen. Am besten testet ihr ein Stück Pastinake, ob es gar ist nach dieser Zeit.

Nun gebt ihr die Gewürze für die Currysoße in einen Topf und röstet auch diese kurz an, gebt Olivenöl hinzu und frittiert die Gewürze etwas bis es gut duftet. Dann löscht ihr mit Koksmilch und Apfelsaft ab, salzt und pfeffert und reduziert die Soße bis etwa auf die Hälfte.

Sobald der Reis gar ist bereitet ihr nochmals eine Pfanne vor. In dieser bratet ihr die klein geschnittenen Aprikosen an und gebt auch noch den Schwarzkümel hinzu. Vorsicht, dieser sollte nicht verbrennen.

Gebt dann den Reis hinzu und bratet diesen mit an. Würzt mit Majoran, Salz und Pfeffer und gebt zum Schluss noch den Saft eienr Zitrone mit hinzu.

Püriert die Currysoße noch kurz mit einem Handmixer um die ölige Phase mit dem Rest zu verbinden und richtet dann Reis, Soße und Gemüse auf einem Teller an.

Guten Appetit, eure Tina.

Übrigens habe ich mit diesem Gericht 26 von 30 Möglichen Punkten ergattert und mein Kontrahend Sandr nur 22 Punkte – er musste die selben Zutaten verwenden hat aber ein völlig anderes Gericht gekocht. Übrigens, keine Angst. der Finger ist schon noch dran… nur das Geige spielen viel die nächsten zwei Wochen sehr schwer.. und das trotz getapetem Finger.

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