Windbeutel mit Lebkuchen-Creme und Glühweinäpfeln

Dieser Beitrag enthält Werbung. Wir haben noch knapp zwei Wochen bis Weihnachten und ihr überlegt euch doch bestimmt schon, was ihr zum Essen servieren wollt, oder? Ich hätte da eine Idee für ein festliches Dessert. Feine Äpfel mit Lebkuchencreme in fluffigen Windbeuteln.
Windbeutel wollte ich schon lange mal machen, aber konret auf die Idee hat mich mein Arbeitskollege Markus gebracht. Ich fragte im Büro, was sich meine Kollegen als Dessert für die Weihnachtsfeier wünschen und dann meinte Markus, ich könnte doch Profiteroles machen. Das sind die kleinen Windbeutel die mit Sahne gefüllt werden und dann mit Schokoladensoße serviert werden. Gute Idee, dachte ich. Aber etwas weihnachtlicher sollte es schon sein. Also habe ich Glühweinäpfel eingelegt und eine Lebkuchen-Pudding-Creme hergestellt. Lecker, nicht zu schwer und ein wunderbares Dessert. Übrigens auch super um es für ein Buffett vorzubereiten.

Das braucht ihr:

Für 15 kleine Windbeutel:
190 ml Wasser
40 g Butter
115 g Mehl
3 Eier (L)
Prise Salz

Für die Glühweinäpfel:
1 Apfel (ca. 150 g )
200 ml trockenen Rotwein
1/2 Vanilleschote
2 Sternanis
1 TL Zimt

Für die Lebkuchencreme:
200 + 50 ml Milch
40 g Zucker
1/2 TL gemahlene Bourbon Vanille
1/2 TL Zimt
Abrieb einer halben Orange
20 g Stärke
100 g Butter

Und so gehts:

Für die Glühweinäpfel kocht ihr den Rotwein zusammen mit dem Zucker und den Gewürzen auf. Schält den Apfel und schneidet ihn in Scheiben. Diese legt ihr über Nacht in den Glühweinsud ein.

Dann backen wir die Windbeutel. Dafür stellen wir einen Brandteig her. Der ist gar nicht so schwer zu machen.

Kocht in einem Topf das Wasser zusammen mit der Butter und dem Salz auf. Schüttet dann das Mehl komplett hinein und rührt mit einem Kochlöffel kräftig um. Es wird sich ein Teigklumpen bilden und am Boden des Topfes wird sich ein dünner weißer Film absetzen. Rührt für ca. 3 Minuten. Diesen Vorgang nennt man Abbrennen. Der Teig sollte aber nicht braun werden. Wenn ihr einen geschmeidigen Teiggklumpen erhalten habt gebt ihr diesen in eine Schüssel und lasst ihn auf etwas abkühlen. Anschließend rührt ihr nach und nach ein Ei nach dem Anderen in den Teig. Am leichtesten geht das mit einem Rührgerät. Gebt ein Ei hinein und rührt solange, bis sich dieses mit dem Teig komplett verbunden hat. Und so weiter.

Wenn der Teig fertig ist, füllt ihr ihn in einem Spritzbeutel und spritzt kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech. Lasst genug Platz, denn die Windbeutel verdoppeln ihr Volumen.
Ich habe insgesamt 15 kleine Windbeutel gemacht. Diese kann man nämlich auch gut aufheben und ein paar Tage später noch essen.

Heizt den Ofen auf 220 °C auf und backt die Windbeutel für ca. 20 Minuten bei Unter- und Oberhitze. Ganz wichtig: macht auf keinen Fall während dem Backen die Ofentür auf, denn sonst fallen die kleinen Gebäcke in sich zusammen.
Ich habe als erstes einen einzigen Windbeutel als Test gebacken um zu sehen, ob die Temperatur passt. Das Würde ich euch auch ampfehlen, so könnt ihr nämlich dann noch die Backzeit oder ggfs. Temperatur anpassen. Lasst sie anschließend abkühlen.

Für die Creme kocht ihr die 200 ml Milch zusammen mit dem Zucker, Vanille, Zimt und Orangenabrieb auf. In einem Glas verrührt ihr die 50 ml Milch mit der Stärke und gebt diese hinzu, sobald die Milch kocht. Rührt kärftig um, bis eine puddingartige Konsistenz entsteht. Nehmt dann den Topf vom Herd und lasst den Pudding auskühlen. Wenn der Pudding noch lauwarm ist, rührt ihr die 100 g weiche Butter ein. Füllt alles in eine Spritztülle und legt sie für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank.

Kurz vor dem Servieren seiht ihr die Apfelscheiben ab, schneidet dann die Windbeutel auf, füllt sie mit der Creme und legt Apfelscheiben darauf.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

An dieser Stelle vielen Dank an Kanzi Apple Deutschland*.

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