Vollkornbrezen

O´zapt is! So heißt es jedes Jahr auf der Wiesn in Wünchen, wenn das Oktoberfest wieder beginnt. Passend dazu habe ich euch des Bayern liebstes Gebäck in einer Vollkornvariante mitgebracht: die Brezel.
Laugengebäck, dachte ich zumindest, sei ziemlich schwer herzustellen. Ist es aber gar nicht. Man muss nur ein paar Schritte befolgen, dann klappt es sicher. Ich habe heute die wichtigsten Tipps dazu mal aufgeschrieben, am Ende warten super leckere Vollkornbrezen auf euch. An guad´n wünsch i eich!

Das braucht ihr:

400 g Dinkelvollkornmehl
2 TL Meersalz
1/2 Würfel frische Hefe
280 ml Wasser
2 TL Zucker
50 g Natron
1,5 L Wasser

Und so gehts:

Zunächst löst ihr die Hefe mit dem Zucker in 280 ml warmem Wasser auf und lasst diese ca. 10 Minuten stehen, bis sich auf der Oberfäche kleine Bläschen/Schaum bildet. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Hefe „fit ist“.

Verknetet dann in einer Schüssel das Mehl mit dem Salz und dem Hefewasser, deckt die Schüssel ab und lasst den Teig dann für ca. 1 Stunde gehen. Sobald sich das Volumen verdoppelt hat, könnt ihr weiter machen.

In einem Topf bringt ihr dann 1,5 l Wasser mit den 50 g Natron zum kochen. Es sollte aber nicht mehr sprudeln. Den Teig teilt ihr in 16 Portionen auf, oder in 8, wenn ihr größere Brezen machen möchtet. Formt den Teig zu einer ca. 30/50cm langen Wurst die an den Enden dünn ausläuft und formt dann zu einer Breze. Auf Youtube gibt es viele Videos, die zeigen, wie man das genau macht. Dann legt ihr die Brezen in den Topf für ca. 20 Sekunden. Holt sie mit einem Schaumlöffel wieder heraus und legt sie auf ein Backblech, das ihr mit Backpapier ausgekleidet habt. Jetzt ist auch der Zeitpunkt mit grobem Salz zu bestreuen.

Bei 220°C Umluft backt ihr die Brezen dann für ca. 12 Minuten. Sie sollten schön gebräunt und außen knusprig sein. Lasst sie dann noch etwas abkühlen. Am Besten schmecken sie einfach mit Butter – pur und köstlich.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

Save

Mit deinem Kommentar machst Du meinen Blog lebendig - vielen Dank!