Rotweinrisotto mit Entenbrust

Ein Freund von mir sagte mal: Risotto kocht man nur für gute Freunde. Und da hat er Recht.
Habt ihr schon mal Risotto für euch oder eure Freunde gekocht? Entgegen der allgemeinen Meinung geht Risotto kinderleicht – das Einzige was man braucht ist etwas Zeit und Geduld, denn ein Risotto kocht sich nicht alleine. Es braucht viel Aufmerksamkeit und ständige Betreuung… ach herrje, das klingt ja als wäre dieses Gericht ein Pflegefall. Nein, so schlimm ist es auch wieder nicht. Eigentlich muss ein Risotto nur ständig gerührt werden… und das kann gut mal 30 bis 40 Minuten dauern. Aber: die Arbeit lohnt sich und eure Liebsten werden sich sicherlich über die Mühen freuen.

Das braucht ihr:

Für das Risotto:
500 ml trockenen Rotwein
500 ml Wasser
3 TL Gemüsebrühenpulver
1 gestr. TL Meersalz
1 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
120 g Risotto- oder Milchreis
1 Schalotte
3 Knoblauchzehen

1 Zweig Rosmarin
4 EL frisch geriebenen Parmesan

2 kleine Entenbrüste (insgesamt ca. 350 – 400 g)

Und so gehts:

In einem Topf dünstet ihr die klein gehackten Zwiebeln in etwas Öl an, gebt sobald die Zwiebeln glasig sind, den trockenen Reis hinzu und bratet diesen für ein paar Minuten unter ständigem Rühren.

Verrührt in einem Maßbecher den Wein mit dem Wasser und dem Gemüsebrühenpulver und löscht den Reis damit ab. Ab jetzt heißt es kräftig rühren… und immer wieder mit dem Roweingemisch nachgießen. Es sollte immer etwas blubbern, der Reis knapp bedeckt sein aber nicht wirklich schwimmen, denn das Risotto soll ja schön schlonzig werden. Zerdrückt die Knoblauchzehen grob und gebt diese zusammen mit dem Rosmarin in den Topf zum Risotto. Würzt nun auch mit Salz und Pfeffer.
Wenn das Risotto fertig ist – probiert die Reiskörner, sie sollten noch einen leichten Biss haben aber durch sein – gebt ihr den geriebene Parmesan hinzu, rührt um und stellt den Herd aus. Das Risotto muss nun ruhen und der Parmesan schmilzt langsam hinein.
In einer Pfanne bratet ihr nun die Entenbrüste zunächst auf der Hautseite an, diese solltet ihr vorher einschneiden, damit das Fett leichter austreten und die Haut schön kross werden kann. Dazu legt ihr sie in eine kalte Pfanne und heizt diese dann auf. So tritt das Fett langsam auf und ihr bekommt am Ende eine schöne goldbraune Kruste. Wenn die Haut eine schöne Farbe hat, dreht ihr sie um und bratet sie auf der anderen Seite fertig.

Wenn die Entenbrüste fertig sind schneidet ihr diese auf und richtet sie zusammen mit dem Risotto auf einem Teller an. Lasst es euch schmecken, eure Tina.


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