Hähnchen Kiew

Neulich Samstag saßen mein Liebster und ich nach dem Aufstehen auf dem Sofa und haben ein bisschen durchs Fernsehprogramm gezappt. Hängen blieben wir dann bei Jamie Oliver, als er zusammen mit seinem Vater das Hähnchen Kiew kochte. Das klang so lecker und sah so toll aus, dass ich sofort losprintete um einen Notizblock zu holen und das Rezept mitzuschreiben.

Besonders die würzige Knoblauchbutter fand ich spannend, denn diese wurde mit Bacon gewürzt. Eine tolle Idee und gibt auch dem doch relativ milden Hähnchen einen tollen würzigen Geschmack. Wir waren vom Ergebnis auf jeden Fall mehr als begeistert, und wenn man einmal die Knoblauchbutter hergestellt hat, und im Gefrierfach aufbewahrt, ist das Hähnchen Kiew eine richtig fixe und leckere Abendessen-Nummer.

Das braucht ihr:

Für die Knoblauchbutter:
250 g weiche Butter
1 bis 3 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
1 Bund Petersilie
3 Bacon Scheiben
1/2 TL Cayennepfeffer
Abrieb 1 Zitrone
1 TL Salz

Für die Hähnchen:
4 Hähnchenbrüste
Knoblauchbutter
1 Ei
etwas Mehl
Semmelbrösel

Für den Kartoffel-Brokkoli-Stampf:
700 g Kartoffeln
300 g Brokkoli
2 EL Butter
Salz nach Geschmack

Öl zum Ausbraten

Und so gehts:

Die angegebene Menge reicht für 4 Portionen.

Knoblauchbutter

Für die Knoblauchbutter reibt ihr den Knoblauch in die Butter, so verteilt er sich besser. Bratet den Bacon in der Pfanne knusprig und lasst ihn anschließend auf Küchenkrepp abkühlen und zerkrümelt ihn dann in die Butter. Die Petersilie fein hacken und mit Zitronenabrieb, Cayennepfeffer und Salz würzen und mit einer Gabel vermengen.

Anschließend die Butter in Backpapier zu einer Rolle wickeln und dann einfrieren, so hält sie sich mindestens 6 Monate und reicht für ca. 16 Hühnerbrüste.

Übrigens, für mich hätte es gerne einen Tick weniger Knoblauch sein können, mein Liebster hingegen fand die Menge genau richtig. Wenn ihr also das Gericht kocht und keine so großen Knoblauch-Fans seid, reduziert lieber auf 1 Knoblauchzehe.

Hähnchen Kiew

Schneidet in die Hühnerbrüste jeweils eine Tasche (auf der Unterseite unter dem Innenfilet) und füllt diese mit einer Scheibe Knoblauchbutter. Achtet darauf, dass ihr nicht durch die Oberseite durchschneidet, damit die Knoblauchbutter im Hähnchen bleibt. Verpackt die Knoblauchbutter im Hähnchen und paniert die Brüste anschließend. Erst melieren, dann durch das verquirlte Ei ziehen und anschließend das Paniermehl festdrücken.

Die Hähnchen von jeder Seite 2 Minuten in der Pfanne in reichlich Öl braten, mit der glänzenden (also geschlossene) Seite beginnen. Anschließend die Hähnchen auf ein Backblech legen und bei 180°C Umluft im Ofen ca. 10 Minuten fertig garen.

Brokkoli-Kartoffel-Stampf

Die Kartoffeln schält ihr und würfelt diese grob. Kocht sie in Salzwasser gar, achtet darauf, nur so viel Wasser in den Topf zu füllen, dass die Kartoffeln NICHT bedeckt sind, ca. 1 cm unter den Kartoffeln sollte der Wasserstand enden. Nach ca. 15 Minuten Kochzeit könnt ihr den Brokkoli hinzugeben. Ich würfle auch den Strunk und koche diesen mit, da dieser härter ist, als die Röschen solltet ihr den Strunk kleiner schneiden, damit er genauso schnell gar wird. Sobald alles gar ist, stampft ihr das Gemüse zu einem Brei – Stückchen darin sind auf jeden Fall gewollt. Gebt die Butter hinzu und würzt mit Salz.

Richtet den Stampf mit dem Hähnchen auf einem Teller an und lasst es euch schmecken, eure Tina.

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2 Comments

  1. Margot Spahl

    Das liest sich super-lecker!
    Und ich kann bin sicher, dass mein Mann sich ganz besonders über viel!!! Knoblauch in der Butter freut 😉
    Danke für das Rezept + schöne Grüße von der Nordsee-Küste.
    Margot S.

    1. Tina

      Hallo liebe Margot,

      hihi, deiner mag also auch gerne viel Knoblauch? Dann ist dieses Rezete ja wirklich perfekt für Euch. Lasst es euch schmecken!

      Liebe Grüße aus Nürnberg,
      Tina

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