Pilzstrudel mit Rotkraut

Gang Nummer 4 – ein leckerer Pilzstrudel mit Rotkraut und mein erster Hauptgang beim Flying Dinner.

Ich bin ja ein wahrer Strudelfan und liebe die Vielseitigkeit dieses Gerichtes. Man kann Strudel süß oder herzhaft füllen, mit Gemüse, Fisch oder Fleisch oder einfach mit Quark, Früchten oder Schokolade und Nüssen.

Mein liebster süßer Strudel ist übrigens der Österreichische Topfenstrudel, dessen Rezept ich aus Sölden aus einem alteingesessenem Dortrestaurant mitgebracht habe. Das Rezept findet ihr hier: KLICK

Der Pilzstrudel ist natürlich herzhaft und dabei aber nicht weniger lecker. Vor allem in Verbindung mit dem saftigen Rotkraut, dem ich mit Apfelsaft und Cassis einen ganz besonderen Geschmack verliehen habe.

Übrigens sorgte vor allem das Rotkraut für Verzückung. Und ich überzeugte damit auch eine Rotkohl-im-Glas-Nutzerin davon, es ab jetzt frisch zu kochen.

Wollt ihr die restlichen Rezepte, Bilder von den Gerichten und ein Video des Abends sehen? Dann klickt euch doch mal zu diesem Blogpost rüber: Flying Dinner in 7 Gängen.

Das braucht ihr:

Für das Rotkraut:
1 Kopf Rotkohl
6 Schalotten
100 g Butterschmalz
200 ml Rowein
200 ml Apfelsaft
4 Lorbeerblätter
50 ml Cassis Sirup oder Granatapfel Sirup
5 Wacholderbeeren
6 EL Apfelessig
Salz und weißer Pfeffer

Für den Pilzstrudel:
1 Packung Yufka Teig oder zwei Packungen Blätterteig
1,2 kg gemischte Pilze
4 Schalotten
100 g Butter
2 Eier
Salz und Pfeffer
1/2 TL geriebene Muskatnuss
1 TL gemahlene Koriandersamen
50 g gehobelte Mandeln
1/2 Bund Petersilie

Öl zum Bestreichen des Strudels

Und so gehts:

Die angegeben Menge reicht für 14 Personen als Zwischengang oder für 6 bis 8 Personen als Hauptspeise.

Rotkraut

Schneidet den Rotkohl und die Schalotten in feine Streifen und dünstet diese in einem großen Topf (5 Liter) im Butterschmalz an. Solange dünsten, bis der Rotkohl deutlich zusammengefallen ist. Löscht dann mit dem Rotwein ab und gebt die restlichen Zutaten hinzu. Köchelt nun für mindestens 2 Stunden bis das Rotkraut schön weich ist. Schmeckt noch mit Salz und Pfeffer ab.

Übrigens: Der Rotkohl ändert seine Farbe je nach pH-Wert. Das bedeutet, je mehr Essig oder andere Säuren (z. B. durch Zugabe von Äpfeln) beim Kochen dazu gegeben werden, desto deutlicher rot wird das Gericht. Deshalb heißt dieser zubereitete Rotkohl auch Rotkraut und nicht Blaukraut, letzteres entsteht z.B. durch die Zugabe von alkalischen Stoffen, z.B. Natron oder einfach durch das Nicht-Zugeben von Säuren.

Pilzstrudel

Schneidet die Pilze etwas klein und bratet sie in der Butter an. Gebt die Pilze dann in eine große Schüssel. Bratet dann auch die klein geschnittenen Zwiebeln in Butter solange, bis sie karamellisieren.

Hackt die Petersilie grob und gebt diese zusammen mit den restlichen Zutaten in die Schüssel. Verrührt alles miteinander. Gebt die Hälfte der Füllung auf den Teig. Vom Yufka Teig nehmt ihr drei Teigblätter übereinander und verteilt die Füllung auf etwa der Hälfte. Schlagt dann zum Strudel ein, schlagt die Ränder um, bestreicht noch mit etwas Öl und backt den Strudel bei 175 °C Umluft für ca. 30 Minuten. Die Oberfläche des Strudels sollte schön gold-braun sein.

Serviert den Pilzstrudel mit Rotkraut auf einem kleinen Teller. Lasst es euch schmecken, eure Tina.

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