#2 Barcelona | Pressekonferenz und One Ocean Club

Dieser Beitrag enthält Werbung für die Foodmesse Alimentaria 2018.  Mein zweiter Tag in Barcelona startete mit der Pressekonferenz zur Alimentaria2018, einer Messe bei der es um Food und Genuss geht und die vom 16. bis 19. April 2018 in Barcelona stattfindet. Die drei interessantesten Bereiche der Alimentaria sind für mich auf jeden Fall die Intercarn, Intervin und Restaurama. Letztere ist ein Bereich der sich vor allem mit der Gastronomie in Barcelona aber auch mit z.B. Traditionsgeschäften auseinandersetzt, die mit Essen und Genuss zu tun haben.

Pressekonferenz Alimentaria 2018

Auf der Pressekonferenz sprachen verschiedene Vertreter von Food-Organisationen und natürlich auch der Alimentaria. Den Anfang macht Fernando José Burgaz Morena, der erzählte, dass Spanien führend im Export von Oliven, Olivenöl und Wein sei. „Essen aus Spanien soll nicht als Marke, sondern als Konzept verstanden werden!“

Gerade Andalusien und Katalonien sind die Haupt-Exportregionen. Spanisches Essen und Wein sollen als Marke zu etabliert und daher mit dem Label „Food & Wine from Spain“ deklariert werden.

Antonio Valls erzählte, dass 7 Millionen Touristen auf Grund der Gastronomie jedes Jahr nach Spanien kommen. Das sind 10% der Touristen. Für mich absolut nachvollziehbar, denn das Essensngebot ist einfach grandios. Frischer Fisch, deftige Fleischgerichte und variantenreiche Tapas. Einfach herrlich – wie im Schlaraffenland.

Einen etwas ernsteren Ton schlug anschließend Florence Ranson an, denn sie machte auf die enorme Essensverschwendung auf unserer Welt aufmerksam. 1/3 des jährlich produzierten Essens/Nahrungsmitteln werden wegeworfen. 33% – könnt ihr euch das vorstellen? Drei Börtchen kaufen und eines wegwerfen, Drei Burger kaufen und einen in den Müll werfen, von 3 Laib Käse einen entsorgen. Ich finde das unvorstellbar und auch wirklich traurig. Leider sind die Resourcen total ungleich verteilt.

Ein anderes Thema ist die Überbevölkerung. Im Jahre 20150 wird es ca. 9 Milliarden Menschen auf dieser Erde geben, d.h. unsere Recoursen müssen besser genutzt werden um den erhöhten Nahrungsbedarf zu decken. Um 60% muss die Produktion gesteigert werden. Das ist vielleicht ein nicht zu großes Ziel, wenn man damit beginnt die Essensverschwendung zu bekämpfen.

Auch damit beschäftigt sich Alimentaria und geht möglichen Lösungskonzepten nach und stellt diese auf der Messe vor.

Nach der Theorie folgte die Praxis. Bei einem Lunch tauschten wir uns aus und probierten die leckersten Produkte der Region. Mir hatte es besonders der Käse und das Seafod angetan. Der Queso Cremoso von Lantigua, ein Käse mit cremig-fließendem Inneren war so lecker, dass ich vom Stand gar nicht mehr weg bin. Ich kam mit dem Geschäftsführer ins Gespräch und fachsimpelte über Käse und spanische Besonderheiten.

Die leckersten Muscheln und Thunfisch aß ich dann am Stand von La Brujula.

Mercat de La Boqueria

Frisch gestärkt machte ich mich dann mit meinem Liebsten auf in die Stadt und wir bummelten etwas durch Barcelona über den Markt Boqueria. Ein toller Markt, auf dem alle Stände durcheinander stehen und sich Fisch neben Fleisch, Früchte neben Schokolade und Säfte neben Iberico Schinken reiht. Wir probierten uns durch die leckersten Schinken und tranken einen frisch gepressten Saft.

Dinner im One Ocean Club

Abends waren wir dann alle im One Ocean Club zum Dinner verabredet. Ein geselliger Abend in einem atemberaubenden Ambiente. Das Restaurant, das dem Meer nachempfunden wurde liegt direkt am Meer im Hafen wo sich Yachten und Segelboote tummeln.

Der Spaziergang zurück ins Hotel durch die laue Nacht war ein toller Abschluss des zweiten Tages. An der Kathedrale hörten wir noch ein paar Minuten einem Saxophonisten zu, bevor wir ins Hotel zurück gingen.

Am nächsten Morgen mussten wir richtig früh raus… um 5 Uhr klingelte der Wecker. Wieso? Das erfahrt ihr morgen.

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Vielen Dank an Alimentaria2018, für die Einladung nach Barcelona.

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