Schokoladen-Feigen-Eis mit Pistazien | vegan

Ich weiß ja nciht wie es euch geht, aber ich liebe Eis im Winter. Da schmilzt es nicht so schnell dahin und man kann sich richtig Zeit lassen mit dem Genießen. Und weil dieses Eis auch noch vegan ist und wenig Zucker enthält ist es auch mit allen euren guten Vorsätzen kompatibel.

Das braucht ihr:

35 g Pistazienkerne (gehackt)
2 EL Zucker
12 getrocknete Feigen
500 ml Kokosmilch
100 g Zartbitter Schokolade (vegan)
2 TL Kakaopulver
1 gestr. TL Agar Agar (2 g)

Und so gehts:

In einer Pfanne schmelzt ihr den Zucker und gebt die Pistazien hinzu. Rührt diese gut um, sodass der Zucker die Stückchen einhüllt und schüttet den Krokant auf ein Backpapier zum Abkühlen.

Schmelzt die Schokolade in einem Topf.

Die Feigen gebt ihr zusammen mit 400 ml der Kokosmilch und dem Kakaopulver in eine hohe Schüssel und mixt mit dem Pürierstab bis eine cremige Masse ohne Stückchen entsteht.

In einem weiteren Topf kocht ihr 100 ml Kokosmilch mit 2 g (1 estr. TL) Agar Agar auf. Köchelt diese Mischung für ca. 2 Minuten und gebt sie zu der Kokosmilch mit den Feigen. Dort hinein rührt ihr nun auch die geschmolzene Schokolade.

Diese Mischung gebt ihr nun in eine Eismaschine und lasst diese ihr Werk tun. Wenn das Eis fertig ist, gebt ihr noch den Krokant mit hinein und rührt diesen nochmals unter.

Wer keine Eismaschine besitzt, gibt die Mischung in eine Schüssel mit Deckel und stellt diese in den Gefrierschrank. Rührt die Mischung am Besten einmal pro Stunde um, damit ihr ein cremiges Eis erhaltet. Auch hier kommen die Krokantstückchen erst zum Schluss hinzu.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

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7 Comments

  1. Walter Federsel

    Liebe Tina aus Nämberch,

    bin gerade via springlane auf Dein Rezept gestossen und hab’s mir gleich ‚mal ausgedruckt. Die Kombi hört sich saugut an und wird als nächstes ausprobiert.

    Viele Erfolg weiterhin mit Deinem Blog und
    Grüsse von einem Exil-Franken

      1. Walter

        Liebe Tina,

        heute war es so weit und ich hab‘ mich über das Glacé gemacht. Erste Pleite: kein Agar-Agar. Zweite Pleite: keine Pistazien

        Da aber Kneifen keine Option war, habe ich anstelle des Agar-Agar’s auf die gute alte Blattgelatine zurückgegriffen – 3 Blätter erschienen mir ausreichend (entspräche gemäß einschlägiger Quellen einer Menge von 5g Agar-Agar) und die Pistazien wurden kurzerhand durch die gleiche Menge an Walnüsse (in der Schweiz heißen die Baumnüsse) ersetzt.

        War zunächst skeptisch, wegen den Kernen in den Feigen. Ist aber unbegründet, wenn man die Masse sehr lange mit dem Pürierstab bearbeitet.
        Ich habe eine Schockolade von Cailler verwendet, die extra zum Kochen und Backen von Desserts und Kuchen verwendet wird und einen Kakaoanteil von 70% hat.

        Die Glacé (schon wieder CH-Jargon) bzw. das Eis wurde wunderbar cremig und ist es auch jetzt nach 2 Stunden im Gefrierfach meines Kühlschranks immer noch.

        Eine Beurteilung abzugeben, ist schwierig. Ich weiß ja nicht, wie’s bei Dir geschmeckt hat bzw. schmecken soll. Ich find’s jedenfalls sehr lecker!
        Der zarte Geschmck der Feigen, ist (für mich leider) gegenüber dem dominanten Schoggi-Geschmack etwas in den Hintergrund getreten. Und insgesamt hätte es für mich noch ein bisschen süßer sein können.
        Werde beim nächsten Mal 15 Feigen nehmen und in der Kokosmilch mit dem Agar-Agar bzw. bei mir mit der Gelatine noch ein oder zwei EL Zucker – vielleicht Rohrzucker – auflösen.

        Herzliche Grüße nach Nürnberg
        Walter

        1. Tina

          Lieber Walter,

          wie schön, dass Dir das Eis geschmeckt hat. Das mit dem Zucker ist natürlich sehr individuell und natürlich kannst Du einfach etwas mehr Zucker in die Masse geben.

          Der Geschmack der Feigen soll übrigens gar nicht in den Vordergrund treten. Die Feigen habe ich als Süßungsmittel eingesetzt. Daher ist es natürlich auch möglich, dass deine Feigen einfach weniger süß waren und Du deshalb etwas mehr Zucker gebraucht hättest. Aber: ich freue mich, dass Du dich herangetraut hast.

          Liebe Grüße und einen schönen Tag,
          Tina

  2. Walter Federsel

    Liebe Tina

    Ja, da gebe ich Dir recht – Süsse ist immer ein sehr individuelle Geschmacksache … für mich gehört sie zum Glacé einfach dazu. Die Feigen als Süssungsmittel, klar, verstehe ich. Kommt noch hinzu, dass die von mir verwendete Kokosmilch auch leicht süsslich war.

    Mir gefällt gerade eben der zarte und eigene Geschmack der Feigen in der Kombination mit der herben Schokolade und der Kokosmilch. Ich bin bei Dir, da darf und soll nichts vorschmecken – ausser vielleicht die Schokolade ein wenig – sonst wär’s ja Themaverfehlung, gell.

    Für mich macht’s die Melange bei diesem Rezept – die feinen Bitternoten der Schokolade und je nach dem die vom Karamell im Krokant, dazu die Süsse der Feigen und der Kokosmilch … ich komme ins Schwärmen.

    Ein technische Frage hab‘ ich noch:
    Wozu das Agar-Agar? Ich meine, es ist Glacé – das wird ja sowieso fest durchs Gefrieren – wir haben es nicht mit einem Dessert zu tun, das im Kühlschrank fest werden muss. Ist es ganz allgemein wegen der Bindung (z.B. anstelle eines Eigelbs) oder wegen der Cremigkeit im gefrorenen Zustand?

    Liebe Grüsse
    Walter

    1. Tina

      Lieber Walter,

      ja genau – das Agar Agar nutze ich für die Bindung. Es ersetzt dabei das Eigelb, das sonst im Eis verwendet wird. Auf die Cremigkeit hat das Agar Agar keinen großen Einfluss.

      Die Cremigkeit im Eis wird, glaube ich zu wissen, vor allem durch die zugesetzten Zucker und die Milch/Sahne in diesem Fall Kokosmilch beeinflusst. In Eisdielen werden daher verschiedene Zucker verwendet, die das kristallisieren des Eises verhindern. Aber: so 100%ig kenne ich mich damit auch nicht aus. EIn bisschen Halbwissen. 😉

      Liebe Grüße,
      Tina

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