#5 Barcelona | Park Guell und Marcet de la Boqueria

Dieser Beitrag enthält Werbung für die Foodmesse Alimentaria 2018.

Der letzte Tag in Barcelona und wir schliefen erst mal in Ruhe aus – also, d.h. ich schlief aus, bis ca. 8:30 Uhr und dann weckte ich meinen Liebsten. Weil wir für den letzten Tag kein Frühstück im Hotel gebucht hatten machten wir uns auf die Suche nach einem schönen Frühstücksrestaurant. Das machen wir im Urlaub grundsätzlich sehr gerne, dass wir in einem Café frühstücken statt im Hotel. Teurer ist es auch nicht, aber man bekommt gleich auch einen Eindruck davon, wie eine Stadt am Morgen funktioniert.

Wir gingen also in Bizz und gönnten uns einmal Tortilla de patatas mit Tomatenbrot und ein Räucherlachs-Sandwich mit Salat und Frischkäse. Dazu gab es frisch gepressten Orangensaft, eine heiße Schokolade und Cappucino. Für alle zusammen wurden wir nicht ganz 20€ los.

So gestärkt machten wir uns auf den Weg um noch 2 von Gaudis Gebäuden zu besichtigen, die wir am Tag davor, an dem wir eine Hop-on-Hop-off Tour durch Barcelona gemacht hatten, nicht mehr geschafft haben.

Antoni Gaudí Park Guell

Am vorherigen Tag waren wir u.a. im Park Guell – von Gaudi geplant und einfach fantastisch bunt. Wir haben bestimmt 3 Stunden damit verbracht im Park Guell zu schlendern und die Sonne zu genießen. Es gibt verrükte Gebäude, bunte Fliesen, interessante Architektur und eine ganz bestimmte Atmosphäre im Park Guell – sollte man gesehen haben und sich auf jeden Fall Zeit lassen.

Heute hatten wir vor uns noch zwei von Gaudis Gebäuden etwas genauer anzusehen, die wir am Tag zuvor nciht mehr geschafft hatten.

Antoni Gaudí Casa Milá – LaPedrera

Zunächst standen wir vor der Casa Milá – La Pedrera: Gaudí leistete mit diesem Gebäude Pionierarbeit. So machte seine durchdachte natürliche Belüftung Klimaanlagen überflüssig und in jeder Wohnung lassen sich die Wände individuell verändern. Wir fotografierten das Gebäude lediglich von aussen, da der Eintritt 25 € p.P. kostete. Das war es uns dann doch nicht wert.

Zunächst hielt man in Barcelona nicht allzu viel von dem Haus, schnell wurde es unter dem Spottnamen „La Pedrera“ („Der Steinbruch“) bekannt. Diese Bezeichnung verdankt die Casa Milá seiner unregelmäßigen Fassade mit den vielen Vorsprüngen. Dieses Gebäude war das letzte, das Gaudi baute, bevor er anfing sich der Sagrada zu widmen.

Antoni Gaudí Casa Batlló

Das zweite Gebäude, das nur 400 m entfernt von der Casa Milá liegt ist die Casa Batlló – das bunte Gebäude zeigt auf der Fassade die Legende des Heiligen Georg, des Schutzpatrons Kataloniens (hier Sant Jordi genannt): Das Dach stellt die Schuppen des Drachen dar, gegen den der Heilige Georg gekämpft hat, das Kreuz auf dem Dach symbolisiert seine Lanze, die schmiedeeisernen Balkone zeigen Totenköpfe und die Galerie im ersten Stock steht für das Maul des Drachen. Eintrittskarten gibt es hier ab 28€.

Nachem wir uns beide Gebäude von außen angesehen hatten, spazierten wir im Sonnenschein die La Rambla entlang zum Mercat de la Boqueria um dort zu mittag zu essen.

Lunch im Mercat de la Boqueria

Mein Liebster war schon einen Tag vorher zum Mittagessen im Mercat de la Boqueria da, als ich in der Tapas Bar aß und erzählte mir von einem großartigen Fischstand „Central“ bei dem es leckeren Grillfisch und frittierte Tintenfische gab.

Fischstand Central

An einer Theke, die um den Stand herum gebaut ist, sitzt man dichtgedrängt auf Barhockern und bestellt direkt an der Theke. Wir starteten mit einer Seafoodplatte für 27€ auf der sich verschiedene Muscheln, Fischfilet und Kaisergranat befanden. Danach teilten wir uns noch eine Portion frisch frittierte Mini-Tintenfische für 14€ und eine Portion Pimientos de Padron (5€). Der Fisch war wirklich perfekt gegart, die Muscheln noch leicht glasig in der Mitte. Großartig! Übrigens habe ich die Pimientos de Padrón schon mal verbloggt, das Rezept findet ihr hier: KLICK

Neben den aufgezählten Gerichten gibt es an diesem Stand außerdem noch gegrillte Fischfilets mit Grillgemüse, Pfahlmuscheln, Venusmuscheln, Thunfischfilets, Garnelen und sogar Hummer. Man kann sich hier wirklich durchschlemmen und ein Gericht sieht leckerer aus als das andere.

Nach diesem kulinarischen Abschluss machten wir uns wieder auf den Weg zum Flughafen. Dafür nutzten wir den Aerobus, der in ca. 45 Minuten vom Plaça de Catalunya bis zu den Flughafen Terminals 1 und 2 fährt. Eine Fahrt kostet 5,90€.

Alles in allem kann ich Barcelona nur empfehlen. Für einen Sightseeing-Kurztripp oder für eine Woche Seele baumeln lassen, in Barcelona kommt mit Sicherheit jeder auf seine Kosten. Da das Meer und damit auch ein langer Strand direkt in der Stadt liegen kann man das Sightseeing auch mit Badeurlaub verbinden.

 

Vielen Dank an Alimentaria2018, für die Einladung nach Barcelona.

 

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