Lemon Tarte | Zitronentarte

Eine Zitronentarte steht schon lange auf meiner To Bake Liste. Habt ihr eigentlich auch so eine Liste? Meine wird (leider) immer länger und länger und ich weiß gar nicht, wann ich das alles backen soll, was da drauf steht. Zumal ich ja auch noch eine To Cook Liste habe, die der anderen in nichts nachsteht.

Bei meiner Recherche worauf man bei einer Zitronentarte achte muss bin ich dann auf Heston Blumenthal gestoßen. Sagt Euch der Name was? Er ist der Chefkoch im The Fat Duck, dem besten Restaurant der Welt. 3 Sterne im Michelin Guide.

Auf YouTube habe ich ein tolles Video entdeckt, in dem Heston Blumenthal ein paar Kniffe zum Thema „Ei“ verrät. Z.B. wie man das perfekte pochierte Ei zubereitet.

In dieser erzählte er auch von der Zitronentarte. Die Tipps und Anregnungen habe ich mir natürlich direkt zu Herzen genommen und eine wirklich unglaublich leckere Zitronentarte erhalten! Cremig, frisch und leicht säuerlich, obwohl sie süß ist. Gerade jetzt für den nahenden Sommer finde ich sie perfekt!

Heston Blumenthal sagte in seinem Video über die Lemon Tarte: „No Wobble Test needed“. Damit meinte er, das leichte Rütteln an der Zitronentarte. Wenn die Füllung leicht wobblet, also etwas „schwingt“ ist die Tarte fertig gebacken. Dazu muss die Füllung 70°C erreichen. Keien Angst, ihr braucht kein Thermometer, denn ich habe die Zeit gestoppt, bis es bei mir soweit war. Ihr könnt euch also entspannt zurück lehnen und den Wobble Test dann trotzdem machen. *lacht

Das braucht ihr:

Für den Teig:
225 g Mehl
75 g kalte Butter
90 kaltes Wasser
1/2 gestr. TL Salz
20 g Zucker

Für die Füllung:
3 Zitronen (Schale und Saft)
5 Eier (Größe M)
230 g Zucker
180 g Sahne
Prise Salz

Und so gehts:

Die angegebene Menge reicht für eine Zitronentarte in einer 26er Form.

Zitronenfüllung

Stellt einen Topf bereit (ca. 2 Liter Fassungsvermügen). Wascht die Zitronen und schält sie mit einem Sparschäler. Die Schalen mit den Fingern leicht verdrillen, so dass es kurz spritzt. Natürlich im Topf, dass das ganze Aroma dort entfaltet.

Zitronen halbieren und den Saft auspressen. Mit dem Fruchtfleisch und den Kernen in den Topf geben.  Zucker, Sahne und Prise Salz hinzugeben und erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die Füllung stehen lassen, während der Teig zubereitet wird.

Teig

Schneidet die Butter in kleine Stücke und verknetet diese mit den restlichen Zutaten für den Teig. Packt ihn in Frischhaltefolie und lasst den Teig im Kühlschrank für ca. 30 Minuten entspannen.

Rollt den Teig zu einem großen Kreis (passend für eure Pie-Form) auf Backpapier aus. Legt diesen in eure Form und stellt die Form nochmals für ca. 10 Minuten in den Kühlschrank.

Heizt den Ofen auf 190°C Umluft vor und backt den Teig blind für 20 Minuten. Da hatte Heston Blumenthal noch einen super Trick, den ich gleich ausprobiert habe: Backpapier mit Münzen beschweren, die leiten nämlich die Wärme besser als Bohnen oder Reis. Clever! Denn so wird der Rand nicht schneller braun, als der Boden.

Lemon Tarte

Ofen nun auf 120°C Umluft herunterkühlen. Die Zitronenfüllung aus dem Topf durch ein Sieb abseihen und die Eier hineinschlagen und güt verrühren. Jetzt wird die Masse auch schön gelb durch die Eigelbe.

Die Tarte nun mit der Zitronenmasse befüllen und für 40 Minuten backen.

Anschließend die Lemon Tarte nur noch auskühlen lassen.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

 

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