Harissa

Kennt ihr Harissa? Das ist eine nordafrikanische Würzpaste die ursprünglich aus Maghreb stammt. Dazu gehören die Länder Tunesien, Algerien, Marokko und Westsahara. Typischerweise wird sie in Suppen und Saucen verwendet, aber auch zu Mezze, Reis und Teigwaren gegessen.

In Tunesien isst man Harissa sogar zum Frühstück aufs Brot – das kann ich mir ja überhaupt nicht vorstellen. Eine scharfe Chilipaste als Brotaufstrich?! Da würde ich ja den ganzen Tag Feuer speihen.

Da ist mir mein Honigbrot dann doch lieber.

Aber mit Harissa kann man hingegen richtig tolle Pastasaucen machen. Darauf gebracht hat mich Henriette von Lanis Leckerecke, die ein Rezept für eine Möhren-Harissa-Sauce veröffentlicht hatte. Fand ich eine super Idee – deshalb habe ich mich dann auch direkt an die Zubereitung der Paste gemacht um anschließend auch leckere Pasta damit zu kochen.

Das braucht ihr:

2 Knoblauchzehen
8 rote Chilischoten
2 TL Salz
40 ml neutrales Öl (z.B. Distel- oder Rapsöl)
1 TL Kreuzkümmel
1/3 TL Zimt
1 TL Koriandersamen

Und so gehts:

Röstet die Koriandersamen und den Kreuzkümmel in einer Pfanne ohne Fett solange an, bis die Gewürze gut duftem. Mörsert die Gewürze anschließend fein.

Gebt alle Zutaten in einen Mixbecher und püriert zu einer feinen Paste mit dem Pürierstab.

In einem luftdicht abgeschlossenen Glas hält sich das Harissa ca. 6 Wochen. Am Besten gießt ihr etwas Öl auf die Oberfläche, sodass die Paste nicht im direkten Kontakt mit der Luft stehen kann.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

 

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