Salatdressings für leckere Salate

Immer wieder werde ich gefragt, wie ich ein meine Salatsaucen mache. Viele Menschen bereiten Salat zu, aber trotzdem fehlt vielen eine Idee oder das Gespür dafür, wie man ein Salatdressing interessant gestaltet.

Ich werde von meiner Mum immer als die Salatqueen bezeichnet, weil sie meine Dressing so gerne mag. Und sind wir mal ehrlich: ein Salat wird erst durch das Dressing richtig lecker.

Ich finde ja, ein gutes Restaurant erkennt man am Salatdressing – taugt das nichts, kann man sich meist die restlichen Gerichte auch sparen.

Zum Glück ist es ziemlich einfach leckere Dressings zu machen. Man muss nur wissen wie! Das Wichtigste: die 4 S! Süß, Sauer, Scharf und Salzig. Und dann sollte ein Dressing ausserdem nicht zu wässrig sein, denn es sollte ja auch am Salat haften bleiben.

Ich nutze dafür gerne Gemüse oder Obst als Basis – keine Milch oder Joghurt. 1. Gibt das Obst/Gemüse im Dressing eine zusätzliche Geschmackskomponente, 2. macht es ein Dressing auch direkt cremig und 3. ist ein Dressing ohne Joghurt oder Milch auch bei heißen Temperaturen unbedenklich zu genießen.

Meine drei liebsten Varianten dieses Sommers habe ich euch hier mal zusammengeschrieben.

Das braucht ihr:

Zucchini-Senf Salatdressing (250 ml)
1 Zucchini (ca. 120 g)
40 ml Öl
20 ml heller Essig (z.B. Balsamico Bianco)
1 EL Agavendicksaft (oder Zucker)
1 TL Salz
1/2 TL weißer Pfeffer
1 TL Senf

Tomaten-Basilikum Salatdressing (200 ml)
200 g Tomaten
10 Basilikumblätter
20 ml Aceto Balsamico di Modena
40 ml Olivenöl
1 TL Salz
1/2 TL schwarzer Pfeffer
1 EL Agavendicksaft (oder Zucker)
zusätzlich, wer mag: 1 EL frisch geriebener Parmesan

Apfel-Oregano Salatdressing (250 ml)
1 Apfel (ca. 100 g)
40 ml Öl
20 ml heller Essig (z.B. Apfelessig)
1 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
1 EL Agavendicksaft (oder Zucker)
2 TL Oregano (getrocknet oder frisch)
40 ml Hafermilch (oder Vollmilch)

Und so gehts:

Für alle drei Dressings braucht ihr einen Pürierstab und einen hohen Mixbecher.

Beim Öl könnt ihr verwenden, was euch am Besten schmeckt. Ich verwende gerne Distelöl als geschmacksneutrales Öl oder Olivenöl. Aber auch Raps- oder Sonnenblumenöl könnt ihr verwenden.

Ein guter Balsamico wäre auf jeden Fall eine Kaufempfehlung – hell und dunkel. Damit mache ich meine meisten Dressings.

Alle Dressings passen natürlich zu Blattsalaten oder generell bunten Sommersalaten. Aber natürlich auch zu Nudel oder Kartoffelsalaten – seid ruhig kreativ und verratet mir in den Kommentaren, zu was ihr die Dressings gegessen habt.

Zucchini-Senf salatDressing

Schneidet die Zucchini in grobe Stücke und gebt die restlichen Zutaten mit in den Mixbecher. Püriert das Dressing zu einer homogenen sämigen Masse.

Tomaten-Basilikum SalatDressing

Entfernt von den Tomaten den Strunk und  die Kerne, diese würden nämlich das Dressing verwässern. Gebt dann alle restlichen Zutaten hinzu und püriert das Dressing. Besonders würzig wird das  Salatdressing, wenn ihr 1 EL geriebenen Parmesan miteinarbeitet.

Apfel-Oregano SalatDressing

Den Apfel grob schneiden – natürlich ohne das Kerngehäuse und mit den anderen Zutaten zu einem Dressing pürieren. Wenn ihr keinen Agavendicksaft habt geht alternativ Zucker oder auch Honig.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

 

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