Apfel-Nuss-Muffins | Erntedank im Frankenland

Dieser Beitrag enthält Verlinkungen zu anderen Bloggern im Rahmen der Blogparade: Erntedank im Frankenland und ein Rezept für köstliche Apfel-Nuss-Muffins.

Heute habe ich ein wunderbares Rezept für euch, das meiner Meinung nach einfach großartig in den Herbst passt. Für mich sind sie die Herbstfrüchte schlechthin: Äpfel, Birnen und Nüsse.

Lange habe ich hin und her überlegt, was ich damit backen könnte. Und dann habe ich einfach mal wieder in meinem Blog gestöbert und mit erschrecken festgestellt, dass ich sehr wenige Muffin Rezepte auf dem Blog habe. Das geht so natürlich nicht. Statt Zucker habe ich diesmal mit Honig gebacken. Das gibt den Muffins eine zusätzliche Geschmackskomponente. Denn Honig hat ja, neben der Süße auch eine leicht bittere Note und diese rundet die Kombination aus Apfel, Nuss und Zimt einfach hervorragend ab.

Noch besser traf es sich, dass sich meine Freundin Ina von Ina Is(s)t dazu entschieden hat eine Blogparade zum Thema Erntedank ins Leben zu rufen: Erntedank im Frankenland zu dem ich natürlich sehr gerne meine Apfel-Nuss-Muffins mitbringe.

Was ist eigentlich Erntedank?

Das Erntedankfest hat seinen Ursprung im Christentum. Traditionell wird mit diesem Fest das Ende der Ernte im Herbst gefeiert und Gott für die Gaben der Ernte gedankt. In einigen Gemeinden wird das Erntedankfest auch mit einer Prozession gefeiert, bei der ansässige Vereine mit bunt geschmückten Wagen durch die Straßen ziehen. Übrigens: die römisch-katholische Kirche hat den ersten Sonntag im Oktober zum Festtermin erkoren, allerdings ohne diesen Termin für alle Gemeinden verbindlich auszusprechen.

Habt ihr Lust auf weitere Rezepte zum Thema Erntedank im Frankenland? Dann schaut doch mal bei den anderen fränkischen Bloggern vorbei:

Ina Is(s)t – Herbstlicher Spitzkohlsalat mit buntem Quinoa und Apfel || Die Küche brennt – Kürbis Cookies & ein Besuch auf dem Kürbisfeld || ninamanie – Herzhafter Kürbisstrudel || BackIna – Kartoffelsuppe mit zweierlei Toppings || Madame Dessert – Gedeckter Apfelkuchen mit Käse-Kruste || Backzauberin: Kürbis-Haselnuss-Waffeltörtchen mit Pflaumenkompott || Lebkuchennest – Radicchio-Grapefruitsalat mit Honig-Senfdressing und lackierter Entenbrust || zartbitter & zuckersüss – Wirsing Tarte mit Ziegenkäse

Und bevor ihr nun das Rezept bekommt muss ich euch noch schnell meine selbstgetöpferte Muffinsform zeigen. Wie findet ihr die?

Das braucht ihr:

Für das Topping:
1/2 Apfel
1/2 TL Zimt
1 TL Honig (ca. 20 g)

Für den Teig:
2 Eier (L)
70 g Dinkel Vollkornmehl
45 g weiche Butter
150 g Honig
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1/2 TL gemahlene Vanille (oder 2 TL Vanillezucker)
50 g gemahlene Haselnüsse

Und so gehts:

Die angegebene Menge reicht für 6 Apfel-Nuss-Muffins.

Schneidet den Apfel in kleine Stücke – die Schale müsst ihr dazu vorher nicht entfernen. Vermischt sie mit Honig und Zimt und lasst sie für einige Minuten stehen während ihr den Teig anrührt.

Heizt den Ofen auf 180°C Umluft auf.

Verrührt die Eier mit der Butter, dem Honig, der Vanille und einer Prise Salz und gebt anschließend die trockenen Zutaten hinzu. Verrührt alles zu einem glatten Teig.

Füllt den Teig in die Muffinförmchen und verteilt die Apfelstückchen darauf. Backt die Apfel-Nuss-Muffins nun für 25 Minuten.

Anschließend abkühlen lassen und wer mag, kann die Apfel-Nuss-Muffins noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

Tipp: wer keine Äpfel mag, kann die Muffins auch mit Birnen backen. Das schmeckt auch wunderbar.

 

 

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8 Comments

    1. Tina

      Danke Dir meine Liebe, dass Du zur Blogparade aufgerufen hast.

      Ich hab ne Idee: Picknick im Kohlfeld – ich bring Muffins und du deinen Spitzkohlsalat mit?!

      Drück Dich,
      Tina

    1. Tina

      Vielen lieben Dank für das Kompliment!

      Ich war auch mega Stolz auf meine erste Muffinform… leider ist die Glasur nicht ganz so geworden, wie ich es mir vorgestellt hatte… aber: macht ja nix! Die zweite Form habe ich schon begonnen… *lacht

      Liebe Grüße,
      Tina

  1. Ina | BackIna

    Liebe Tina,
    ich backe gerne mit Honig statt Zucker – da kommt dein Muffinrezept wie gerufen! Vor allem auch, weil wir von der Apfelernte noch gefühlte 50 kg Äpfel zu verbrauchen haben und die so langsam etwas mürbe (also ideal zum Backen) werden 😉
    Die selbstgetöpferte Muffinform ist echt der Hammer, ein echter Hingucker!
    Liebe Grüße,
    Ina

    1. Tina

      Liebe Ina,

      erstmal vielen lieben Dank für dein Kompliment. Ich bin heute Abend wieder beim Töpfern und freue mich schon auf die zweite Muffinform, die ich vor zwei Wochen begonnen habe.

      Oh, das klingt als hättet ihr einen Apfelkeller?! Das ist ja wirklich großartig! Das hätte ich auch gerne! Aber vermutlich würde ich dann jeden Abend Kuchen- oder Strudel backen! 😉

      Liebe Grüße,
      Tina

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