Ramen mit Rindfleisch und Ei

Kennt ihr Ramen? Das sind, wie auch z.B. Somen und Udon eine eigene Art japanischer Nudeln. Bei uns ist unter Ramen vor allem die aus den Nudeln hergestellte Suppe bekannt. Ursprünglich stammen die Ramen aus China, im 19. Jahrhundert allerdings haben die Japaner dieses Gericht für sich entdeckt und nach ihren Wünschen angepasst.

Neben Fleisch oder Fisch landen verschiedene Gemüse und Pilze in einer Ramen. Die Basis bietet dabei aber immer eine defitge Brühe. Diese kann eine deftige Fleisch- oder auch Gemüsebrühe sein. Bei den Einlagen gibt es keine Beschränkungen.

Legt einfach in die Suppe, was euch am Besten schmeckt. Fisch oder Fleisch, Zwiebeln oder Lauch, Paprika oder Karotten. Da sind eurer Fantasie wirklich keine Grenzen gesetzt.

Ich toppe Ramen immer ganz gerne noch mit frischer Chili, das gibt einen extra Schärfekick.

Das braucht ihr:

500 ml Rinderfond (z.B. Grizzlysnacks)
200 ml Wasser
100 g Mie Nudeln
2 Frühlingszwiebeln
50 g Champignons
2 Eier
250 g Rinderfil
40 ml Sojasauce
1 TL frisch geriebener Ingwer
1 Knoblauchzehe
1 TL Honig
1 Chilischote

Und so gehts:

Die angegebene Menge reicht für 2 Portionen.

Schneidet das Rinderfiletsteak in schmale Streifen. Für die Marinade vermischt ihr die Sojasauce mit geriebenem Ingwer, geriebener Knoblauchzehe und etwas geriebener Chilischote (ich nehme hier ca. eine halbe Schote). Die andere Hälfte der Chilischote nutze ich gerne in Ringe geschnitten als Deko. Gebt noch den Honig hinzu und verrührt alles zu einer homogenen Masse. Legt die Rinderfilet-Streifen für mindestens 1 Stunde in die Marinade ein.

Schneidet die Frühlingszwiebeln in feine Ringe und die Champignons in Scheiben.

Die Eier kocht ihr in einem Topf oder in einem Eierkocher. Die Eier sollten nicht komplett hart sein – das Eigelb darf noch weich sein.

Gebt die Rinderbrühe und das Wasser in eine Topf und kocht beides auf. Gebt dann die Mienudeln, Frühlingszwiebeln und Champignons in den Topf und kocht alles für ca. 5 Minuten. Nehmt den Topf dann vom Herd und rührt das Fleisch mit der Marinade ein. Lasst es im heißen Topf für ca. 3 Minuten ziehen.

Pellt währenddessen die Eier und halbiert sie.

Teilt die Ramen auf zwei Teller auf und garniert mit jeweils einem Ei und ein paar Chili-Ringen.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

Tipp: Dadurch, dass das Fleisch inklusive der Marinade in die Ramen kommt, muss in der Regel nicht nachgesalzen werden. Falls ihr es aber gerne etwas salziger mögt, könnt ihr natürlich noch mit Salz oder einfach Sojasauce nachwürzen.

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2 Comments

  1. Julia

    Ich liebe Ramen und habe sie auch schon mehrfach selbst zubereitet. Den Fond dafür kochen wir dann meist selbst, weil das für einen großen Topf Brühe wirklich lohnend ist. Besonders köstliche Ramen habe ich übrigens in Düsseldorf gegeseen. Dort gibt es ja ein ganzes japanisches Viertel. Ach, ich hab schon wieder Lust auf so eine Suppenschale!

    1. Tina

      Liebe Julia,
      klar, eine selbst gemachte Brühe schmeckt immer besser, als eine gekaufte.
      Ich koche meine Brühe immer in einer großen Aktion und wecke mir dann einzelne Gläser ein. So habe ich immer was auf Vorrat.

      Ein japanisches Viertel??? Ich bin neidisch! Das fehlt hier in Nürnberg definitiv!

      Liebe Grüße,
      Tina

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