Rettich Pickles

Heute habe ich Rettich Pickles für Euch im Gepäck. In Franken sagen wir zum Rettich Radi und wir essen ihn traditionell zur Brotzeit. Besonders gerne allerdings zum Obazda.

Traditionell wird es nicht einfach in Scheiben geschnitten sondern als Spirale serviert. Das habt ihr bestimmt schon mal gesehen. So sieht der Radi (Rettich) nicht nur besonders hübsch aus, sondern kann auch wunderbar gewürzt werden. Zur Brotzeit meist einfach nur mit ein bisschen Salz, das den Rettich etwas bekömmlicher macht.

Nichts desto trotz – der Rettich ist ein schwer zu verdauendes Gemüse. Weil wir aber letzte Woche den 40. Geburtstag von meinem Liebsten gefeiert haben und dafür ein „Oktoberfest“ ausgerichtet haben musste auch Rettich auf den Tisch. Zum Glück schauten wir ca. 3 Wochen vor dem Geburtstag eine Folge Profi-Dinner in der Lucki Maurer einen eingelegten Rettich serviert. Super Idee, dachte ich und machte kurzerhand auch Rettich Pickles.

Beim Rezept habe ich mich an dem von Lucki orientiert, aber trotzdem etwas abgewandelt.

Zwei Wochen lang durfte der Rettich dann durchziehen und auf der Party war er einfach perfekt. Lecker, nicht so scharf und leicht bekömmlich.

Das braucht ihr:

2 Rettich
150 ml Reisessig
150 ml Apfelessig (naturtrüb mit Essigmutter)
300 ml Wasser
50 g Senfkörner
4 Lorbeerblätter
4 Wacholderbeeren
50 g Ingwer
150 g Zucker
20 g Salz

Und so gehts:

Röstet die Senfkörner und Wacholderbeeren in einem Topf etwas an, bis sie gut duften und löscht dann mit Essig und Wasser ab. Gebt den Zucker, Lorbeerblätter und das Salz hinzu. Schneidet den Ingwer in dünne Scheiben und gebt auch diesen zum Sud. Köchelt den Sud nur kurz auf und stellt ihn dann beiseite.

Schält den Rettich gründlich und schneidet ihn anschließend in feine Scheiben. Schlichtet den Rettich in ein hohes Glas und übergießt ihn dann mit dem Sud.

Nun das Glas verschließen und ca. 2 Wochen an einem nicht sonnigen Platz stehen lassen.

Nach 2 Wochen sind die Rettich Pickles fertig und halten sich danach beim Raumtemperatur ca. 1 Jahr.

Mir schmecken sie am Besten zum Obatzda. Generell könnt ihr die so eingelegten Rettich Pickles aber natürlich auch für alles andere wie z.B. Salate verwenden.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

Tipp: der eingelegte Rettich eignet sich auch hervorragend als Geschenk.

 

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