Französische Zwiebelsuppe mit gratinierten Tortelli

Dieser Beitrag enthält Werbung für die feinen Landschinken-Käse-Tortelli von Steinhaus.

Habt ihr schon mal Französische Zwiebelsuppe gegessen? Ich kenne ehrlich gesagt niemanden, der diese Suppe nicht mag. Und obwohl ich rohe Zwiebeln überhaupt nicht mag, kann ich von gekochten oder geschmorten Zwiebeln gar nicht genug bekommen. Der Clou an der französischen Variante ist allerdings das Topping. Traditionell wird eine Zwiebelsuppe nämlich mit krossem Baguette, das mit Gruyère oder Comté überbacken ist, serviert. Das ist richtig lecker – ganze zwei Minuten lang. Leider weicht aber Baguette imme so schnell durch, wenn es in einer Suppe liegt.

Da kam mir die Idee, warum die Französische Zwiebelsuppe nicht mit Pasta überbacken – Pasta weicht schließlich nicht durch?! Gesagt, getan, oder besser noch: gedacht, gekocht! Natürlich brauchte ich für dieses Unterfangen eine wirklich leckere Pasta und da kamen mir die Landschinken-Käse-Tortelli von Steinhaus gerade recht.

Steinhaus wurde im Jahre 1841 von Johann-Peter-Steinhaus in Bergisch-Born gegründet. Damals war Steinhaus noch eine Ochsen- und Schweinemetzgerei – heute wird das Familienunternehmen schon in 5. Generation geführt und stellt neben Wurst- und Fleischwaren auch leckere Pasta her. Vor allem die Pasta rustica hat es mir besonders angetan. Ich konnte mich kaum entscheiden, welche davon ich am leckersten finde. Denn neben den Landschinken-Käse-Tortelli gibt es auch die ebenfalls sehr leckeren Sorten Steinpilz-Champingon-Tortelli und Trüffel-Ricotta-Tortelli. Alle drei Tortelli Sorten passen gut zur Zwiebelsuppe, da aber die Landschinken-Käse-Tortelli die Deftigsten sind, waren sie meine erste Wahl beim Topping des würzigen Süppchens.

Um der Französische Zwiebelsuppe mit gratinierten Tortelli Eleganz zu verleihen habe ich sie mit Cremant statt Weißwein gekocht – warum? Naja, ich mag Prickelndes einfach lieber zum Essen als Wein. Und dieser trockene feinperlige Schaumwein ist einfach perfekt zu einem würzigen Süppchen. Es bleibt vom Cremánt übrigens genausoviel übrig, dass jeder ein großes Glas trinken kann.

Das braucht ihr:

2 Gemüsezwiebeln (ca. 250 g )
1 Knoblauchzehe
3 Zweige Thymian
1 Lorbeerblatt
50 g Butter
400 ml Cremánt (alternativ trockener Weißwein)
500 ml Rinderfond
2 TL Salz
1 TL Pfeffer weiß

Als Topping:
ca. 80 g Gruyère
1 Packung Landschinken-Käse-Tortelli von Steinhaus

Und so gehts:

Schält die Zwiebeln, halbiert sie und schneidet sie in Ringe. Diese dünstet ihr in Butter für einige Minuten an. Achtet darauf, dass die Zwiebeln nicht braun werden.

Löscht die Zwiebeln mit dem Cremant ab, gebt dann den Rinderfond und die restlichen Gewürze hinzu. Die Knoblauchzehe schäle ich und drücke sie nur etwas an.

Köchelt die Zwiebelsuppe für ca. 30 Minuten. Die Zwiebeln sollten weich aber noch nicht matschig sein. Probiert einfach, wann sie euch gut schmecken.

Heizt euren Backofen auf 200°C Oberhitze auf oder nutzt die Grillfunktion.

In einem separaten Topf kocht ihr die Landschinken-Käse-Tortelli nach Packungsanleitung. Reibt währenddessen den Käse.

Verteilt die Zwiebelsuppe auf zwei Teller und verteilt die Tortelli darauf. Streut den Käse darüber und gratiniert die Suppe für ca. 2 bis 3 Minuten, bis der Käse stellenweise leicht bräunt.

Zur Französische Zwiebelsuppe mit gratinierten Tortelli passt ein Gläaschen Cremánt wunderbar.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

 

TEILEN MIT:
FacebookGoogle+PinterestWhatsAppFlipboardPrint

Schreibe einen Kommentar