Kalbsbäckchen mit Maronen und Gin-Zwiebeln

Dieser Beitrag enthält Werbung für den köstlichen Needle Gin aus dem Schwarzwald.

„Fröhöliche Weihnacht überall!“ tönet durch die Lüfte froher Schall… gestern bin ich wieder in Deutschland gelandet. Nach nun fast 2 Wochen Weihnachts-Overkill in New York City freue ich mich auf unsere lokalen Weihnachtsmärkte und die besinnliche Weihnachtszeit. Für Euch habe ich neben dem köstlichen Rezept für Kalbsbäckchen mit Maronen und Gin-Zwiebeln ebenfalls eine Überraschung: ich verlose 3 mal eine Flasche Needle Gin an Euch.

Und weil es ab heute noch genau 10 Tage bis Heilig Abend sind, mache ich mir schon mal Gedanken, was ich dieses Jahr an Heilig Abend kochen könnte. Ganz oben im Kurs stehen bei mir dieses Jahr Kalbsbäckchen. Nachdem ich das erste Mal vor 6 Wochen geschmorte Kalbsbäckchen gegessen habe, bin ich verliebt. So zartes Fleisch. Seit dem experimentiere ich, wie man Kalbsbäckchen alternativ zu Rotwein zubereiten könnte.

Infos zur Verlosung findet ihr weiter unten im Blogpost. beendet

Ich bin leider überhaupt kein Rotwein Fan. Ich trinke ihn nicht, verkoche ihn aber ganz gerne. Aber: da muss es ja auch noch Alternativen geben. Nachdem ich dann mit meinem Liebsten zusammen den Needle Gin verkostet hatte, war mir sofort klar: damit muss ich kochen!

So kam mir dann auch die Idee die Kalbsbäckchen im Needle Gin zu schmoren. Genau hierfür ist er nämlich perfekt. Dieser leckere Gin wird im Schwarzwald destilliert und der Name ist Programm. Denn neben den typischen Aromen wie Wacholder, Lavendel, Orange, Zitrone und Ingwer finden sich auch noch Gewürze wie Piment und Zimt im Needle Gin. Das besondere allerdings sind die frischen Schwarzwälder Fichtentriebe. Genau diese machen den besonderen Charakter dieses Gin aus: er schmeckt förmlich nach Wald.

Da war es für mich dann eigentlich nur logisch meine Kalbsbäckchen zusammen mit „Wald“ auf den Teller zu bringen. Neben den in Needle Gin eingelegten Kalbsbäckchen kombinierte ich dazu Maronen und Pfifferlinge. Man sagt ja auch, was zusammen wächst passt zusammen und Pfifferlinge sind für mich der Inbegriff der Waldpilze.

Um zusätzlich noch etwas Farbe auf dem Teller zu bringen, legte ich rote Zwiebeln in eine Gin-Essig-Marinade ein. Ein erfrischender Geschmack der das erdige des Maronenpürees und der Pfifferlinge ausgleicht.

Meine Getränke Empfehlung zu den Kalbsbäckchen mit Maronenpüree und Gin-Zwiebeln? Klar: ein Gin Tonic mit Needle Gin. Das prickelt mindestens genauso schön wie ein Champagner, ist aber mal was anderes.

Das braucht ihr:

Für die Kalbsbäckchen:
250 ml Needle Gin
ca. 200 ml Mineralwasser
4 Kalbsbäckchen
2 rote Zwiebeln
1 Petersilienwurzel
ca. 100 g Sellerie
1/2 Stange Lauch
2 kleine Karotten
80 ml Sojasauce
1 EL Tomatenmark
500 ml Rinderfond
3 Lorbeerblätter
10 Pfefferkörner schwarz
2 EL Butterschmalz
ca. 30 g kalte Butter

Für das Maronenpüree:
600 g Maronen vorgegart
500 g Schlagsahne
2 frische Knoblauchzehen
Salz nach Geschmack

Für die Gin-Zwiebeln:
1 rote Zwiebel
50 ml Balsamico Bianco
1 TL Salz
80 ml Gin
50 g Zucker

Für die Pfifferlinge:
20 g getrocknete Pfifferlinge (alternativ 100 g frische Egerlinge)
Wasser
1 TL Butterschmalz
Salz & Pfeffer

Und so gehts:

Die angegebene Menge ergibt 4 Portionen.

Kalbsbäckchen

Einen Tag, bevor ihr die geschmorten Kalbsbäckchen servieren möchtet legt ihr diese in Gin und soviel Mineralwasser ein, bis sie gerade bedeckt sind. (Ihr braucht die Kalbsbäckchen übrigens nicht zu parieren. Durch das Schmoren werden alle Teile super weich und zart.)

5 Stunden bevor ihr die Kalbsbäckchen servieren möchtet hol ihr sie aus ihrem Gin-Bad. Schüttet die Flüssigkeit aber nicht weg, darin schmoren wir das Fleisch später.

Bindet die Kalbsbäckchen mit Bratengarn zusammen und bratet sie scharf von allen Seiten im Bräter an. Holt sie wieder heraus und gebt das klein geschnittene Wurzelgemüse/Zwiebeln hinein. Röstet das Gemüse gut an, gebt dann das Tomatenmarkt hinzu und bratet auch dieses solange, bis es schön gebräunt aber nicht verbrannt ist. Nun löscht ihr mit der Sojasauce ab, gebt das Gin-Bad (Gin-Mineralwasser) und den Rinderfond und die restlichen Gewürze hinzu. Legt die Kalbsbäckchen hinein und kocht die Flüssigkeit einmal auf.

Nun lasst ihr die Kalbsbäckchen bei geschlossenem Deckel bei 140°C Umluft im Ofen für 4 Stunden schmoren.

Eine halbe Stunde vor dem Servieren holt ihr die Bäckchen aus dem Bräter, entfernt das Garn und seiht die Sauce ab. Haltet die Bäckchen warm und reduziert die Sauce noch etwas ein. Kurz vor dem Servieren könnt ihr diese nochmals mit etwas kalter Butter binden und evtl. nochmals mit Sojasauce abschmecken.

Gin-Zwiebeln

Bringt Gin, Essig, Zucker und Salz in einem Topf zum Kochen. Schält die rote Zwiebel und schneidet diese in feine Spalten (wie auf dem Bild zu sehen). Köchelt die Zwiebeln für 5 Minuten in dem Sud und füllt sie dann samt Sud in ein Glas. So halten sich die Zwiebeln mehrere Wochen und ihr könnt sie natürlich auch schon gut einen Tag vorher vorbereiten.

Pfifferlinge

Weicht die Pfifferlinge in warmem Wasser ein. Gießt das Wasser ab und köchelt die Pilze in frischem Wasser für ca. 10 Minuten. Seiht die Pilze ab und tupft sie trocken.

In einer Pfanne bratet ihr die Pfifferlinge in etwas Butterschmalz an und würzt mit Salz und Pfeffer.

Falls ihr keine Pfifferlinge bekommt oder sie nicht mögt, könnt ihr auch Egerlinge (braune Champignons) zubereiten. Diese einfach halbieren und dann in einer Pfanne anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Maronenpüree

Schält die Knoblauchzehen und schneidet sie in dünne scheiben. Köchelt diese zusammen mit der Sahne für 1,5 Stunden auf niedriger Flamme. Gebt dann die Maronen hinzu und kocht diese für ca. 10 Minuten weich. Würzt mit Salz und püriert zu einem sämigen Püree. Ggfs. nochmals mit Salz abschmecken.

ANRICHTEN

Serviert die Kalbsbäckchen auf dem Maronenpüree mit den Pfifferlingen und den Gin-Zwiebeln. Dazu passt ein Glas Gin Tonic wunderbar.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

 

 

VERLOSUNG von 3 Mal 1 Flasche Needle Gin bis 17.12.2018 – beendet

Herzlichen Glückwunsch an Antonia, Julia und Illi!

Ja, ist denn heut schon Weihnachten? Noch nicht ganz, aber fast! Deshalb bekommt ihr von mir auch schon heute die Geschenke. Damit ihr zu Hause an Weihnachten die Möglichkeit habt dieses leckere Gericht zu kochen könnt ihr bei mir drei Mal eine Flasche Needle Gin inkl. passender Gläser gewinnen.

Was müsst ihr dafür tun? Verratet mir bis zum 17.12.2018 in den Kommentaren: Wie trinkt ihr euren Gin am liebsten? Pur oder mit Tonic? Als Punsch oder Cocktail? Ich bin gespannt, auf eure Anworten!

Teilnahmebedingungen für die Verlosung

Das Gewinnspiel läuft bis zum 17.12.2018 23:59 Uhr.

Der Gewinn wird dann unter allen gültigen Kommentaren am 18.12.2018 verlost. Hinterlasst dazu bitte eine gültige E-mail Adresse (im Kommentarfeld – wird nicht veröffentlicht), damit ich Euch im Gewinnfall benachrichtigen kann.

Für die Gewinnzusendung braucht ihr eine Postadresse in Deutschland. Außerdem müsst ihr über 18 Jahre alt sein.

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22 Comments

  1. Antonia

    Hmmmm, das klingt so lecker und sieht auch so gut aus!
    Ich kann mir richtig gut vorstellen, dass das Maronenpüree zum Rest wahnsinnig gut passt!

    Gin trinke ich tatsächlich am Liebsten mit Tonic – gerne jedoch auf ein abgewandelter Gin-Tonic mit fancy Extras!

    Liebe Grüße aus Amsterdam
    Antonia

  2. Maike

    Tolles Rezept und so schöne Bilder!
    Meinen Gin trinke ich je nach Jahreszeit mal mehr fruchtig (mit Himbeeren oder Blaubeeren), erfrischend sommerliche (mit Limette) oder auch gerne mal ganz pur oder maximal mit Tonic. Kommt definitiv auf den Gin an und dann muss ja auch noch das optimal passende Tonic da sein, um wirklich einen perfect serve zu erreichen 🙂

  3. Lynn

    Liebe Tina, ein tolles Gericht dass du da mit dem Gin gezaubert hast, Ich trinke den Gin am liebsten als Cocktail mit Grapefruitsaft und Rosmarin Sirup im Sommer und mit Cranberrysaft, Granatapfelkernen und Rosmarin Sirup im Winter. Den Needle Gin kann ich mir auch hervorragend mit einem Schuss von meinem Fichtennadelhonig vorstellen. Mmhh. Herzliche Grüße Lynn

  4. Kai

    Hi, Tina!

    Bäckchen in Gin schmoren, das ist ja mal ne tolle Idee! Ich trinke Gin jahreszeitlich angepasst: Im Herbst und Winter eher pur, im Frühling und Sommer mit Tonic und dann verfeinert mit dem, was der Garten und Obstkorb so gerade hergibt. Mal ein Blättchen Minze und ein bis zwei gefrorene Blauberren ins Glas, mal etwas Zironenthymian und eine gefrorene Kirsche oder Himbeere dazu.

    Grüße!
    Kai

  5. Julia

    Hallo Du Liebe!
    Das sieht ja so köstlich aus – eine tolle Inspiration! Ich trinke meinen Gin am liebsten im Cocktail oder mit Ginger Ale! Super lecker!
    Ich würde mich riesig freuen, wenn ich den tollen Gin zum nächsten Mädelsabend mitbringen kann!
    Allerliebste Grüße, Julia :-*

  6. Thorsten

    Hi Tina,

    ein Gin Tonic geht bei mir immer, doch am liebsten trinke ich einen Gin Buck – das ist ein Longdrink, bei dem der Gin mit Ginger Ale verlängert wird. Dazu eine Scheibe Orange und die Party kann kommen! 🙂

    Liebe Grüße
    Thorsten

  7. Claudia

    Ich trinke Gin aktuell am liebsten als Gin-Punsch. Dazu wird Apfelsaft mit frisch gepresstem Orangensaft, Bio-Orangenschale, Ingwer, Nelken, Sternanis und einer Zimtstange erhitzt. Der Gin kommt dann erst hinterher in der Tasse dazu. Das schmeckt viel besser als Glühwein.
    Im Sommer trinke ich am liebsten Gin Tonic mit einem guten Tonic und passenden Botanicals, besonders gerne Blaubeeren oder Zitronenzesten.

  8. Patze

    Hallo liebe Community,

    ich bin vor zwei Jahren auf Gin gestoßen und habe den puren Geschmack sehr genossen. Mit Tonic oder O-Saft ist er auch nicht schlecht, aber nichts geht über den puren Genuss.

    Viele Grüße, Patze.

  9. Sylvia

    Also, ich trinke meinen Gin am liebsten mit tonic, Johannisbeersaft, Granatapfelkernen und rosa Pfeffer. Sehr lecker und sieht toll aus. Nennt sich glaub ich pink gin.

    LG Sylvia

  10. Illi

    GIN GIN – ich liebe ihn!
    Im Urlaub habe ich ihn mit Tonic und ganz dünn geschnittenen Gurkenscheiben getrunken und das war richtig gut!
    Kürzlich habe ich eine Art Gin-Glühwein Rezept entdeckt, das muss ich unbedingt auch mal probieren.
    Schöne Weihnachten wünscht
    Illi

  11. Julia

    Liebe Tina, ich mag meinen Gin im Sommer am liebsten mit Tonic und im Winter gerne auch pur! Mir gefällt es super verschieden Gins mit verschiedenen Tonics zu kombinieren und somit immer einen neuen Geschmack zu entdecken! Als Weihnachtsgeschenk mach ich mich auch mal dran Wodka mit Wacholder selbst zu aromatisieren, ähnlich wie die ganzen DIY Sets zum Gin ansetzen…. mal sehen was da rauskommt! Vielleicht mit ein paar Tannennadeln aromatisieren so wie bei deinem Gin Und gekocht hab ich damit noch nie, werd ich mit deinem tollen Rezept aber gleich mal ändern! Vg Julia

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