NYC New York City Manhattan Empire State Building

NYC | Brooklyn Bridge und Eisenberg Sandwich Shop in Manhattan

LECKER&Co in New York City

Tag 1 | Brooklyn Bridge und Eisenberg Sandwich Shop

Tag 2 | MoMA und Broadway „Phantom der Oper“

Tag 3 |Andy Warhol und China Town

Tag 4 |Russ and Daughters, Freiheitsstatue und MET

Tag 5 |Central Park, Tacos und Brownstone Jazz

Tag 6 |Brooklyn Tabernacle, SoHo und Katz´s Delicatessen

Tag 7 |American Museum of Natural History und Times Square

Tag 8 |Top of the Rock und The Halal Guys

Tag 9 |Williamsburg

Original New York Style Rezepte:

Roggen Sandwich

Reuben Sandwich New York Style

Mac’n’Cheese

Hot Dog New York Style

Wir landeten am 03.12.18, einem Montag Abend, am New York JFK und machten uns von dort aus auf in die Stadt. In Brooklyn haben wir in einem Wohnhaus eines Künstlerehepaares das Penthouse gemietet.

Direkt nachdem wir unsere Unterkunft Brooklyn Getaways (167 Hancock Street , Bed-Stuy, Brooklyn, NY 11216, USA,) bezogen und unsere Gastgeber kennengelernt haben mussten wir auch wieder los um dem Jetlag zu entgehen. David und Jaqui – Künstlerehepaar – die seit 17 Jahren in Brooklyn leben, empfahlen uns das Peaches (393 Lewis Ave, Brooklyn, NY 11233, ca. 25$ p.P. inkl. Getränk.), wenn wir Lust auf echtes Southern Fried Chicken hätten. Wir brauchten nur 5 Minuten zu Fuß von unserer Unterkunft aus dorthin und bestellten uns einmal das Hähnchen und einmal Garnelen. Es war köstlich! Der kleine Laden war bis auf den letzten Platz besetzt. Wer keinen freien Tisch mehr bekommt trägt sich in eine Warteliste auf einer Tafel im Eingangsbereich ein.

Unsere Unterkunft in Brooklyn
Unsere Küche im Penthouse – links kann man auf die Dachterrasse raus.

Fürs Frühstück wollten wir uns Müsli und Milch mit in die Unterkunft nehmen, da wir kein hübsches Café in der näheren Umgebung entdeckt hatten. Bei den Müslipreisen verschlug es uns aber dann den Atem: 12$ zahlt man hier für ca. 300 g Granola, wenn man in den falschen Laden geht. Besser sind kleine Supermärkte in denen man auch schon für 6$ ein Müsli bekommt.

Dumbo

Am nächste Morgen, unserem allerersten Tag in NYC, machten wir uns zunächst auf den Weg nach Manhattan. Von unserer Unterkunft aus fuhren wir ein paar Haltestellen mit der U-Bahn. (Die ist in NYC wirklich einfach zu benutzen und immer voll. Es gibt ein 7-Tages-Ticket für ca. 30$ das sich auf jeden Fall lohnt.) Wir stiegen in Dumbo aus und erkundeten ein bisschen das Viertel. Klar, den Hotspot, der berühmte Blick auf die Brooklyn Bridge, besuchten wir direkt und trafen dort auch einige andere Touristen die hier die wildesten Shootings veranstalteten.

Brooklyn Bridge

Über die Brooklyn Bridge wollten wir dann nach Manhatten rüber laufen. Es war ein sonniger Tag und ich genoss den Spaziergang auf der alten Brücke sehr, obwohl der Wind einem um die Ohren bläst. Verrückt, dass nur 2 m unter einem die Auto vorbei rauschen, man aber auf dem Fußweg trotzdem eine gewisse Ruhe erleben kann. Der Anblick der Skyline ist dann schon wirklich beeindruckend. Diese riesigen Wolkenkratzer, die so dicht gebaut sind, dass es so aussieht als hätte auch nicht die winzigstes Straße zwischen ihnen Platz. Achtung vor Genickstarre: ich musste ständig nach oben sehen.

9/11 Memorial

Unsere erste Anlaufstelle in Manhattan war das 9/11 Memorial. Hier erschlich mich ein beklemmendes Gefühl. Dieser riesige Platz mit den großen viereckigen Brunnen, die einmal das Fundament der beiden großen Twin Towers gewesen sind. Um das quadratische Fundament herum sind Gedenktafeln montiert in denen die Namen aller Gefallenen und Helfer von 9/11 eingraviert sind.

An den Geburtstagen der Gefallenen werden, zum Gedenken, weiße Rosen in die Namen gesteckt. Es ist so traurig und gleichzeitig auch wunderschön.

Direkt neben dem 9/11 Memorial kann man die St. Paul´s Chapel besichtigen. Diese kleine Kirche hat die Anschläge unbeschadet überstanden. Göttliche Fügung?

Eisenberg Sandwiches

Wir machten uns auf den Weg zu einem unserer Hotspots, die wir schon zu Hause auf unsere Bucket List gesetzt haben. Leckere Sandwiches in einem jüdischen Schnell-Restaurant: Eisenberg´s Sandwich Shop (174 5th Ave, New York, NY 10010, ca. 12$ für ein Sandwich)! Hier kann man aus verschiedenen Brotsorten und Belägen das Lieblingsssandwich zusammenstellen. Als Beilage liegt mind. eine Salzgurke auf dem Teller.

Ich bestellte ein Reuben Sandwich, mein Liebster ein Sandwich mit gehackter Leber. Beides war wirklich lecker, obwohl mein Reuben Sandwich durch das Kraut, den Käse und die Sauce einfach viel viel saftiger war.

Vom Reuben Sandwich war ich so begeistert, das ich dieses auch zu Hause nachkochen wollte. Lust auf ein Reuben Sandwich? Dann bitte einmal hier entlang zu meinem Rezept -> KLICK

Im Eisenberg´s Sandwich Shop sitzt man im Gang an winzigen Tischen, im hinteren Teil des Ladens hat man, falls man einen Platz bekommt, etwas mehr Platz oder einfach an der Bar. Es ist ein geschäftiges Treiben und gefühlt geht jede Minute ein Sandwich über die Ladentheke. Leitungswasser mit Eis gibt es hier kostenlos auf den Tisch.

Flatiron Building

So gestärkt machten wir uns auf den Weg die Fifth Av entlang. Entlang der Fifth Avenue reiht sich ein Luxus Kaufhaus an das nächste. Mir ist dieser Protz irgendwie zu viel… die Straßen sind total verstopft, Fußgnger treten sich gegenseitig auf die Füße und in den Schaufenster sind unglaublich unnütze und überteuerte Dinge hübsch aufgebaut. Man sollte das mal gesehen haben ja.

Hier an der Fifth Av befindet sich auch das 1902 erbaute Flatiron Buidling (Fuller Building) an der Kreuzung Fifth Av des Broadway und 23rd Street. Seine besondere Keilform hat es auf der ganzen Welt berühmt gemacht. An der dünnsten Stelle ist es gerade mal einen guten Meter breit. Echt verrückt, wenn man davor steht und merkt, dass man ein Gebäude umarmen kann.

New York Public Library

Ebenfalls in der Fifth Av befindet sich das Hauptgebäude der New York Public Library (kostenloser Eitritt). Ein unglaublich schönes altes Gebäude, das regelrecht Erfurcht ausstrahlt. Wir gingen hinein und schauten uns die großen Lesesääle an. Die Holzvertäfelungen und die bemahlten Decken sind einen Besuch wert.

Vor der Bibliothek sahen wir auch den ersten Mitarbeiter der Salvation Army, der Spenden sammelte, in dem er zu lauter Weihnachtsmusik, mit zwei Glocken in der Hand, tanzte.

Weihnachtsbaum am Rockefeller Center

Schon lange bevor wir nach NYC flogen waren wir ganz aufgeregt den riesigen Weihnachtsbaum am Rockefeller Center zu sehen. Für uns war genau das der Inbegriff des New Yorker Weihnachtens: dieser Weihnachtsbaum. Nachdem wir die New York Public Library verließen und die Fifth Avenue entlang flanierten waren wir ganz aufgeregt. Langsam ging auch die Sonne unter und die Weihnachtsbeleuchtung an den Geschäften entlang der Fifth Av begann zu leuchten.

Wir bogen links um die Ecke und da stand er – und vor ihm gefühlt 100000 Menschen. Es war – leider – irgendwie ernüchtern. Der Weihnachtsbaum war gar nicht soooo groß, wie wir ihn uns vorgestellt hatten. Klar immer noch mächtig im Gegensatz zu dem was man sich so ins eigene Wohnzimmer stellt, aber trotzdem irgendwie – umringt von den riesigen Wolkenkratzern – gar nicht mehr so beeindruckend. Und auf der Rockefeller Plaza, am Besten Spot um Fotos zu machen, war ein kleiner Bereich abgesperrt. Hier konnte man sich anstellen und von einem Profi Fotografen ein Bild machen lassen. Stolze 30$ pro Bild sollte der Spaß kosten. Das machten wir natürlich nicht und suchten uns einen anderen Platz um uns zu positionieren. Die Eisfläche war proppenvoll mit Eiskunstläufern, solchen die es werden wollen und auch einigen, die es wohl nie werden. Ein buntes Schauspiel und nett zu beobachten.

Als wir von dem bunten Treiben genug hatten machten wir uns noch auf den Weg zum Times Square um von dort dann wieder zurück in die Wohnung zu fahren.

Times Square

Laut, voll, grell, blinkend, schillernd, verrückt, riesig – so würde ich den Times Square beschreiben. Ich war im ersten Moment total überfordert, weil ich gar nicht wusste wo ich als erstes hinsehen sollte. Überall über unseren Köpfen blinken Reklame Tafeln, vor uns auf der Straße gaben sich Mickey Mouse, ein Sturmtruppler und ein Wookiee die Hand und buhlten um unsere Aufmerksamkeit. Für 2$ kann man hier ein Foto mit den verkleideten Fernsehfiguren machen.

Wir liesen die Atmosphäre etwas auf uns wirken: Hier fühlt man den Puls der Stadt wie an keinem andere Ort in NYC.

New York: the city that never sleeps but always dreams.

Neben heulenden Sirenen und hupenden Autos hört man Ghettoblaster und Motorengeräusche. Obwohl ich noch nie hier war kommt mir die Geräuschkulisse unglaublich vertraut vor. Klar, aus Kinofilmen kennt man den Times Square.

Übrigens: sogar die U-Bahn ist am Times Square blinkend und glitzernd beleuchtet.

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