New York City NYC russ and daughters

NYC | Russ and Daughters, Freiheitsstatue, MET und Grays Papaya

LECKER&Co in New York City

Tag 1 | Brooklyn Bridge und Eisenberg Sandwich Shop

Tag 2 | MoMA und Broadway „Phantom der Oper“

Tag 3 |Andy Warhol und China Town

Tag 4 |Russ and Daughters, Freiheitsstatue und MET

Tag 5 |Central Park, Tacos und Brownstone Jazz

Tag 6 |Brooklyn Tabernacle, SoHo und Katz´s Delicatessen

Tag 7 |American Museum of Natural History und Times Square

Tag 8 |Top of the Rock und The Halal Guys

Tag 9 |Williamsburg

Original New York Style Rezepte:

Roggen Sandwich

Reuben Sandwich New York Style

Mac’n’Cheese

Hot Dog New York Style

Wie kann man den Tag besser starten als mit einer Teigtasche von Golden Crust? Nachdem wir in der früh massig Zeit vertrödelt hatten (muss auch mal sein) waren wir etwas spät dran und so holten wir uns auf dem Weg nach Manhattan nur schnell zwei Teigtaschen von Golden Crust.

Golden Crust

Es gibt dort die verschiedensten Karibischen Eintöpfe (auch morgens um 9 Uhr) und viele verschiedene gefüllte Teigtaschen. Eine Teigtasche gibt es für ca. 2$ und neben verschiedenen Fleischfüllungen warten auch Käse-, Fisch- und Gemüsefüllungen auf Euch. Ich fand es richtig lecker.

Staten Island Ferry | Freiheitsstatue

Gestärkt machten wir uns zunächst auf den Weg zur Staten Island Ferry um die Freiheitsstatue zu sehen. Die Fähre ist kostenlos und fährt alle 20 bis 30 Minuten hin und zurück.  Auf dem Weg zur Fähre entdeckten wir unseren ersten Coca Cola Truck – sehr weihnachtlich. 😉

Natürlich gibt es auch eine extra Fähre zur Freiheitsstatue, wenn Euch aber, wie uns, der Blick auf sie genügt, könnt ihr auch die kostenlose Fähre nehmen.

Um zum Mittagessen zum kommen machten wir einen Spaziergang durch Downtown – unser Ziel: Russ and Daughters.

Russ and Daughters

Wenn ihr Fisch mögt müsst ihr unbedingt hier her. Russ and Daughters (179 E Houston Street, Manhattan Downtown, ca. 12-15$ für einen Bagel). Unweit des berühmten Katz Deli gibt es hier die köstlichsten Bagels und einfach phänomenal leckeren Räucherfisch. Im Laden selbst müsst ihr eine Wartenummer ziehen und euch auf ca. 30 bis 50 Minuten Wartezeit einstellen (Mittagszeit unter der Woche).

Wo man in NYC nicht queuen muss, gibt es auch nichts Gutes.

Dafür bekommt ihr dann aber den Räucherfisch für euren Bagel frisch vom Stück herunter geschnitten. Neben Irischem oder Schottischen Lachs bietet Russ and Daughters auch geräucherten Thunfisch an.

Wir ließen uns zwei Bagel belegen. Lachs, Lachskaviar, Tomate, Frischkäse war auf meinem Bagel. Mein Liebster entschied sich für die Variante mit Thun, Wasabi und Dillfrischkäse.

Wir setzten uns auf die Bank vor den Laden und aßen dort unsere Bagels. Die neidischen Blicke der noch immer Wartenden müsst ihr dabei aushalten können.

Neben herzhaften Köstlichkeiten gibt es auch einiges an süßem Gebäck zu kaufen. Trockenfrüchte und süße Kleinigkeiten. Wir kauften uns ein Stück Schokoladen Babka und Kokosmakronen. Sehr lecker.

So gestärkt spazierten wir wieder durch NYC. Hier gibt es wirklich so viele tolle Ecken zu entdecken – eigentlich ist die ganze Stadt ein Sightseeing Hot Spot.

In dem kleinen Laden Doughnut Plant (220 W 23rd St) in Manhattan entdeckten wir viereckige Doughnuts. Abgefahrene Füllungen, viel besser als bei Dunkin Donuts, und eine schönes Ambiente machten die Pause in dem Laden perfekt. Ich aß einen Schokoladen Doughnut und mein Liebster einen Peanutbutter Doughnut mit Banane.

Die Toilette ist hier sehenswert – komplett verspiegelt. Echt witzig!

Zurück in die Unterkunft und schnell hübsch gemacht für einen besonderen Abend, denn für heute hatten wir Karten für die MET für La Traviata.

MET | Metropolitan Opera „La Traviata“

Als wir uns entschlossen hatten nach New York zu fliegen, war mir klar, dass ich unbedingt in die MET möchte. Mein Liebster war noch nie in der Oper, also war das hier der perfekte Start. Man sagt ja immer, entweder liebt man die Oper von Anfang an oder man hasst sie. Hier in der MET muss man sie einfach lieben.

Alleine schon das Gebäude ist so imposant. Die Konzerthalle einfach riesig und prunkvoll. Es ist ein sehr würdevolles Ambiente. Im Treppenhaus kann man die Menschen beim Schaulaufen beobachten – von der stilsicheren New Yorkerin mittleren Alters in Abendrobe bis hin zum völlig geschmacklosen Designerfummel aus dem 80er-Jahre-Secondhand-Laden an einem Anfang 20 jährigen Model findet man hier wirklich alles.

Im Konzertsaal saßen wir auf einem kleinen Seitenbalkon im 3. Rang ($120 pro Ticket). In der ersten Reihe im Parkett zahlt man schon mal gerne $800 für einen Sitzplatz. Wir hatten gute Sicht aufs Orchester und die Bühne (auf der rechten Seite der Bühen fehlten uns ca. 5 Meter – stört aber nicht) und vor jedem Platz gibt es einen kleinen Display, der die Operntexte in verschiedensten Sprachen anzeigt. Auch Deutsch!

Die Musiker sind exzellent. Ich war schon viel in Opern, aber hier gibt sich wirklich die Créme de la Créme die Ehre. In „La Traviata“ singt die Würzburgerin Diana Damrau die Hauptrolle und brilliert mit einem warmen, brillianten aber auch sanften Ton, auch in den Höhen. Wirklich beeindruckend. Der Lohn für die Künstler waren minutenlange Standing Ovations.

Was macht man nach einem solchen Opern Abend? Genau: man geht Hot Dogs essen. Und zwar nicht irgendwo sondern in die ollste Kaschemme, die NYC wohl zu bieten hat: Grays Papaya.

Grays Papaya

Wer behaupten möchte in New York Hot Dogs gegessen zu haben, kommt nicht drum rum und muss zu Grays Papaya gehen. Die Hot Dogs sind nicht besonders gut, aber Kult. Sie sind klein in einem labbrigen Brötchen und werden mit einem Papaya Drink serviert, der so künstlich aussah, dass ich ihn mir nicht gegönnt habe.

Der Laden ist schon ziemlich schmuddelig… die Theke zum essen wird – ganz offensichtlich – nicht so oft abgewischt.Macht aber nix. Wir sind in unserer Opern Abendgarderobe sowieso total fehl am Platz. Oder auch nicht?! Das Kraut ist wirklich lecker und man sieht hier vom Bauarbeiter bis zum Konzertbesucher einfach jeden einen Hot Dog essen.

Eigentlich muss man sich bei Grays Papaya auf lange Wartezeiten einstellen, zu dieser späten Stunde (ca. 23 Uhr) geht es aber ganz fix und man muss gar nicht anstehen.

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