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Weihnachtsmenü | Vorspeise | Knoblauchsud mit geschmorten Gurken und Kaviar

Klingt erst mal unspektakulär, aber dieses Knoblauchsüppchen ist der absolute Oberknaller. Das erste Mal habe ich dieses beim Supperclub von Henkell gegessen, das zweite Mal beim Supperclub mit COSTA – beide Male, hat uns Uwe von Highfoodality verköstigt. Und diese Suppe, da waren wir uns alle einig: war einfach unglaublich köstlich, sämig und – ach einfach zum Reinlegen.

Im ersten Moment denkt man bei Knoblauchsud bestimmt an eine intensiv und stinkende Suppe mit der man Vampire vertreiben könnte, oder?! Da kann ich euch beruhigen: das ist der Knoblauchsud nämlich überhaupt gar nicht. Ich würde sogar behaupten, dass man damit Vampire verköstigen könnte. Der Sud hat einen feinen Knoblauchgeschmack, aber nichts Scharfes. Und das Beste: der feine Knoblauchgeschmack bleibt nicht im Mund. Ist die Suppe aufgegessen, ist der Geschmack auch gleich wieder weg.

Das liegt daran, dass die Suppe sehr lange bei niedrigen Temperaturen gekocht wird und die Knoblauchzehen nicht püriert werden. Im Ganzen werden sie ausgekocht – das macht den besonders zarten Geschmack aus.

Als Einlage habe ich Schmorgurken und Forellenkaviar gewählt – etwas Frisches und Leichtes ergänzt die sahnige Supper wunderbar.

Zutaten:

Für den Knoblauchsud:
17 frische (!!!) Knoblauchzehen (ca. 1,5 bis 2 Knollen)
250 ml Hühnerbrühe
500 ml Sahne
1 TL Salz

Für die geschmorten Gurken:
2 Bauerngurken
1 EL Öl
Prise Salz

Als Topping:
20 g Forellenkaviar

Zubereitung:

Es ist wichtig, dass ihr frischen Knoblauch und keinen getrockneten Knoblauch verwendet!

Die angegebene Menge ergibt 5 Teller Vorspeisensuppe.

Knoblauchsud

Schält die Knoblauchzehen und gebt sie im Ganzen (nicht andrücken oder hacken oder ähnliches) in eine Auflaufform zusammen mit der Hühnerbrühe. Die Knoblauchzehen sollten von der Brühe bedeckt sein. Deckt die Auflaufform mit Alufolie möglichst dicht ab und stellt sie bei 120° Ober-/Unterhitze für drei Stunden in den Ofen.

Anschließend gießt ihr die Sahne hinzu, stellt den Ofen auf 60°C und lasst die Suppe für weitere 4 Stunden ziehen.

Nun könnt ihr den Knoblauchgeschmack anpassen: entweder ist der Knoblauchgeschmack schon perfekt, oder ihr püriert einzelne Knoblauchzehen um den Geschmack noch zu intensivieren. Ich habe noch 2 kleine Knoblauchzehen püriert und einen Teelöffel Salz zum Würzen hinzugegeben.

Kurz vor dem Servieren habe ich die Suppe dann mit einem Zauberstab nochmal ordentlich aufgeschäumt.

Schmorgurken

Schält die Gurken und hölt die Kerne mit einem Löffel aus. Schneidet die Gurke dann in Halbringe und bratet sie kurz richtig heiß in etwas Öl an. Würzt mit einer Prise Salz.

Anrichten

Richtet die Schmorgurken auf den Tellern an und gebt jeweils einen Teelöffel Forellenkaviar darauf. Gießt dann die Suppe im Teller an.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

 

Das komplette Menü im Überblick – zu den einzelnen Rezepten gelangt ihr durch Klick auf den Rezeptitel über dem jeweiligen Bild:

Amuse Gueule | Sülze von Sauren Zipfeln mit Brotchip

Vorspeise | Knoblauchsud mit geschmorten Gurken und kaviar

Zwischengang | Endiviensalat mit Ente

Hauptgang | Kalbsbäckchen mit Herzoginkartoffeln, Blumenkohlpüree und roten Zwiebeln

Dessert | Schokoladenparfait mit Birne, weißer Schokoladensauce und Tonkabohnenstreuseln

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2 Kommentare

    1. Tina

      Vielen lieben Dank Uwe!

      Es war wirklich oberköstlich und ich finde es immernoch total genial die Suppe im Ofen zuzubereiten! Danke Dir, für das tolle Rezept!

      Liebe Grüße,
      Tina

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