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Allgäuer Krautkrapfen aus Kitchen Impossible

Kitchen Impossible in Scheidegg, im Allgäu. Da wo die Welt noch in Ordnung ist muss Tim Mälzer zwei sehr traditionsbehaftete Gerichte nachkochen. Einmal die Allgäuer Käsespätzle und die Allgäuer Krautkrapfen. Viel zu leicht von Max Strohe gewählt, dachte ich.

Der Originalkoch ist kein geringerer als Markus Stöckeler, der den Gasthof Zum Hirschen schon in dritter Generation führt. Die Gerichte, die er Tim serviert, hat schon seine Oma genauso gekocht. Echte Familientradition. Aber genau das ist ja Tims Stärke…

Ich freue mich jede Woche auf die neue Folge von Kitchen Impossible. Auch, wenn ich die Folgen schon immer online unter der Woche gucken kann, sitze ich am Sonntag Abend trotzdem gebannt auf dem Sofa und sehe mir die Folge nochmals an – einfach ein schönes Ritual.

Und dieses Mal haben es mir die Krautkrapfen und die Käsespätzle besonders angetan. Ich liebe diese traditionellen Gerichte die eine Geschichte haben. Herzküche, wie sie Tim Mälzer immer bezeichnet.

Möchtet ihr auch die Käsespätzle aus Kitchen Impossbile nachkochen? Das Rezept habe ich hier für euch >> Allgäuer Käsespätzle

Zutaten:

500 g Weizenmehl Typ 405
5 Eier (M)
110 ml Helles Bier
1 gestr. TL Salz und Pfeffer
1 kg Weißkohl
250 g geräucherter Speck
100 g Butter
500 ml Rinderbrühe (ich mag die von Grizzly Foods)
1 große Gemüsezwiebel (ca. 300 g)

Zubereitung:

Die angegebene Menge ergibt gute 4 Portionen Allgäuer Krautkrapfen.

Teig

Verknetet das Mehl mit den 4 Eiern, Salz und Bier zu einem glatten Teig und schlagt diesen in Frischhaltefolie ein. Lasst den Teig ca. 30 Minuten ruhen.

Krautfüllung

Schneidet das Weißkraut in feine Streifen und bratet diese in ca. 20 g Butter an. Das dauert ca. 30 Minuten, da ihr den Herd nicht zu heiß stellen solltet. Das Kraut soll schmoren aber nicht braun braten. Würzt mit einem gestr. TL Salz.

Schneidet den Speck in Würfel und bratet diese in der Pfanne an.

Krautkrapfen füllen und backen

Teilt den Teig auf drei Portionen auf und rollt diese auf einer bemehlten Oberfläche ca. 2 mm dünn zu einem langen Rechteck aus. Gebt ein Drittel der Krautfüllung darauf und lasst an der langen Seite ca. 3 cm frei. Verquirlt das 5. Ei und streicht damit das freigelassene Stück Teig ein. Rollt nun den Teig zu einer Rolle auf und schneidet die Teigrolle in ca. 10 cm lange Stücke. Diese bratet ihr nun einzeln zuerst auf der Faltkante und dann ringsherum in ca. 1 EL Butter an. Stellt die angebratenen Krautkrapfen hochkant dicht nebeneinander in eine Topf oder eine Auflaufform mit Deckel. Gießt die Rinderbrühe hinein, sodass die Krautkrapfen ca. 2 cm hoch in der Brühe stehen.

Nun werden die Krautkrapfen zugedeckt für 60 Minuten bei 140°C Umluft im Ofen gebacken. Anschließend kommt der Deckel weg und sie müssen noch weitere 30 Minuten backen, sodass sie oben schön rösch werden.

Schmelzzwiebeln zubereiten

Während die Allgäuer Krautkrapfen in der letzten halben Stunde im Ofen backen, kümmert ihr euch um die Schmelzzwiebeln. Schneidet dazu die Zwiebel in ca. 5 mm dicke Halbringe und bratet sie in der restlichen Butter an. Macht das unbedingt behutsam nicht mit zu viel Hitze, damit die Zwiebeln nicht verbrennen sondern langsam karamellisieren.

Anrichten

Serviert die Allgäuer Krautkrapfen mit der Brühe in einem Teller und toppt diese mit Schmelzzwiebeln.

Lasst es euch schmecken, eure Tina.

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