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Chili con Carne

Soulfood aus der TexMex Küche: mein Chili con Carne koche ich mit dunklem Bier, typisch mexikanischen Gewürzen und serviere dazu Guacamole und Sourcream. Natürlich kommen neben Bohnen und Mais auch Hackfleisch, Tomaten, Chilischoten und Zwiebeln zum Einsatz. Reichlich Zwiebeln, denn diese geben dem Eintopf eine g´schmackige Grundlage.

Das Geheimnis meines Chilis ist dabei danz einfach: Zeit! Deshalb ist mein Chili con Carne auch echtes Slow Food. Geduld braucht ihr nämlich vor allem beim Zwiebeln anbraten bzw. karamellisieren. Das dauert relativ lange, aber eine große Menge goldbraun karamellisierter Zwiebeln gibt einen so tollen Grundgeschmack, den ihr mit nichts anderem herstellen könnt.

Welche Gewürze kommen ins Chili con Carne?

Ganz typisch natürlich: Kreuzkümmel und Oregano. Beides Gewürze, die auch in Mexiko in fast jedem Gericht zu finden sind. Letztes Jahr war ich in Mexiko im Urlaub – möchtet ihr mit mir in die Ferne schweifen? Dann klickt Euch doch mal durch meine Reiseberichte… es gibt vor allem viel leckeres Essen zu bestaunen >> MEXIKO. Aber ausserdem gebe ich noch >> Bockshornklee* und Fenchelsamen hinzu. Letztere machen das Chili bekömmlich und der Bockshornklee gibt eine nussig-bittere Note, die einfach herrlich zu dem Hackfleisch und den Bohnen passt. Ausserdem wichtig: Cayennepfeffer – denn neben frischen Chilischoten, die schön fruchtig sind ist der Cayennepfeffer vor allem für das Feuer im Chili con Carne verantwortlich. Etwas brauner Zucker rundet das Chili ab – ihr wisst ja: die „4 S“. Säure, Schärfe, Salz und Süße. Die Säure kommt übrigens durch die Tomaten ins Chili.

Zusätzlich serviere ich zum Chili con Carne Guacamole und Sourcream. Die Guacamole mit frischer Zitrone gibt einen tollen Frischekick. Hier kommt ihr zu meinem Rezept für >> GUACAMOLE. Und die Sourcream brauchen vor allem alle Zartbeseiteten, denen das Chili ein bisschen zu scharf ist.

Welche Beilage zum Chili con Carne?

Ich mag am liebsten gesalzene Tortilla Chips mit Käse überbacken, hier verwende ich einen mittelalten Cheddar. Alternativ schmecken mir noch Weizenfladen und schnelle Fladenbrote aus der Pfanne besonders gut. Ich verlinke Euch direkt mal alle passenden Beilagenrezepte.

Das passt perfekt zum Chili con Carne

Und jetzt wünsche ich Euch viel Spaß beim Kochen und Genuss beim Essen. Übrigens eignet sich das Chili con Carne wunderbar um es wieder auszuwärmen. Dadurch wird es nämlich noch besser.

Chili con Carne
Kalorien: 650kcal

Zutaten

Für das Chili con Carne:

  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 1 kg weiße Zwiebeln
  • 1 kg Hackfleisch gemischt
  • 3 Chilischoten
  • 6 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 660 ml dunkles malziges Bier (zwei Dosen)
  • 1,5 kg geschälte Tomaten (aus der Dose)
  • 1 kg Kidneybohnen (Abtropfgewicht)
  • 500 g Mais (Abtropfgewicht)

Für die Gewürzmischung:

  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 2 TL Bockshornklee
  • 5 TL Oregano
  • 3 TL Fenchelsamen
  • 1 TL Cayennepfeffer
  • 2 TL Pfeffer schwarz
  • 3 TL Salz
  • 5 TL brauner Zucker

Zubereitung

  • Die angegebene Menge ergibt 10 Portionen Chili con Carne.
  • Zwiebeln schälen, grob würfeln und im Öl in einem Topf solange dünsten/braten, bis die Zwiebeln komplett karamellig-braun sind. Das dauerte bei mir 40 Minuten. Währenddessen Chilischoten in Ringe schneiden und die Knoblauchzehen fein hacken.
  • In einen Mixer gebe ich alle meine Gewürze und mixe diese solange, bis daraus ein feines Pulver geworden ist.
  • Dann das Hackfleisch hinzugeben und komplett durchbraten. Nun die Hack-Zwiebel-Masse im Topf zur Seite schieben und das Tomatenmark auf der "Freifläche" anrösten. Gewürze, Chili und Knoblauch hinzugeben und ebenfalls kurz anrösten bis die Gewürze gut duften. Nun mit dem Bier ablöschen und dieses auf die Hälfte einkochen lassen.
  • Dann die geschälten Tomaten hinzugeben und auf niedriger Stufe für mind. 1 Stunde köcheln.
  • Kidneybohnen und Mais in einem Sieb abtropfen lassen, kurz abspülen, dann hinzugeben und auf niedrigster Stufe für mind. 30 Minuten ziehen und heiß werden lassen. Nun solltet ihr nochmals mit Salz abschmecken, denn die Bohnen und der Mais ziehen Salz aus dem Chili.
  • Ich serviere Chili con Carne am liebsten mit frischer >> Guacamole, >> Tortilla Chips und >> Sour Cream. Die Tortilla Chips überbacke ich gerne im Ofen noch mit mittelaltem Cheddar. Alternativ schmecken aber auch >> Weizenfladen oder >> kleine Fladenbrote aus der Pfanne.

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10 Kommentare

  1. Pit am Herd

    5 stars
    Hallo Tina,
    ich bin erst vor drei Tagen auf deinen Blog gestoßen und habe nun für den Anfang mal das Chili con care gemacht.

    Das war richtig gut!
    Genau wie auch deine gesamte Website mit den tollen Bildern und guten Beschreibungen. Ich werde wohl öfter mal vorbeischauen.

    Vielen Dank und beste Grüße aus Hamburg

    Bleibt alle gesund!
    Gruß
    Pit

    1. Tina

      Lieber Pit,

      ich freue mich total, dass Du mich gefunden hast und noch viel mehr, dass Dir mein Chili con Carne so gut geschmeckt hat.

      Ich freue mich, wenn Du mich wieder besuchst.

      Liebe Grüße,
      Tina

  2. Angelika

    5 stars
    Liebe Tina,
    Vielen Dank für das super Rezept. Es war eine Freude, die Komplimente der family zu bekommen. Mein Mann, der in einem Restaurantbetrieb groß geworden ist und sogar meine 2 jährige waren begeistert. Dickes Dankeschön!

  3. Björn

    Hallo,
    bin über die Kitchen Impossible Rezepte auf deine Seite aufmerksam geworden…
    Chili con Carne Rezepte gibt es ja wirklich wie Sand am Meer und es wird ja auch oft darüber gestritten. 😀
    Aber Bockshornklee habe ich bisher noch nie in einem Chili con Carne, Texmex oder einem authentischen mexikanischen Rezept gesehen. Kenne das nur aus indischen Rezepten.
    Wie bist du da drauf gekommen bzw. welchen Hintergrund könnte das haben?
    Ich mache gerne Paprika mit rein. Sind ja im eigentlichen Sinne auch gezüchtete Chili ohne Schärfe.

    1. Tina

      Hallo Björn,

      du hast Recht, Bockshornklee ist kein typisches Gewürz der Tex Mex Küche, aber mein Chili con Carne erhebt auch nicht den Anspruch „original“ oder „korrekt“ zu sein. Ich kenne Bockshornklee ursprügnliche auch aus der indischen Küche und liebe den nussig-bitteren Geschmack. Die Samen habe ich vor Jahren das erste Mal mit in ein Chili gekocht und war davon so begeistert, dass ich das seit dem immer tue.
      Klar, auch Paprika kann man wunderbar in das Chili kochen. Das Wichtigste sind aber die vielen Zwiebeln, die lange geschmort werden, denn diese geben einen vollen Geschmack und binden die Sauce.

      Liebe Grüße,
      Tina

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