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Klassisches Osterbrot

Ostern naht und damit auch die Lust auf klassisches Osterbrot, Hefezopf und alle möglichen anderen Hefegebäcke. Ich persönliche backe sehr gerne mit Hefe, mag es aber nicht, wenn die Hefe vorschmeckt. Daher backe ich grundsätzlich mit sehr wenig Hefe – ca. die Hälfte von dem, was in den meisten Rezepten angegeben wird – und gönne meinen Hefeteigen dafür eine lange Gehtzeit. Das macht nicht nur das Gebäck schön geschmeidig, luftig und locker sondern auch verträglich. Zu viel Hefe bekommt vielen Menschen nicht so gut, aber beim Osterbrunch wollen wir ja schließlich ohne Reue schlemmen?!

Für mein klassisches Osterbrot habe ich mich für die traditionelle Füllung mit Rosinen, und Mandeln entschieden. Ich nutz hier gehobelte Mandeln, weil ich diese lieber mag als gehackte Mandeln. Oft findet man in Osterbrot Orangeat und Zitronat, aber ich mag beides nicht so gerne. Daher greife ich zu einer frischen Zitrone und einer frischen Orange und nutze die abgeriebene Schale um mein Osterbrot zu aromatisieren. Die Rosinen lege ich natürlich in Rum ein – so mag es mein Liebster nämlich am liebsten. Tatsächlich bin ich nicht so ein Rum Fan, aber ich habe auch schon mal mit Grand Manier experimentiert. Göttlich! Wenn ihr also keine Fans von Rum im Gebäck seid, dann legt eure Rosinen doch in einen anderen Schnaps wie z.B. Grand Manier ein. Die zusätzliche Orangennote schmeckt so schön frisch und nach Frühling.

Mit dem Osterbrot wird das Fasten gebrochen.

Ich habe schon mehr köstliche Gebäcke für Ostern gebacken. Möchtet ihr euch auch davon inspirieren lassen? Dann klickt Euch doch mal durch:

Osterrezepte

Ich glasiere mein Osterbrot nicht mit Zuckerguss sondern streue Hagelzucker vor dem Backen darauf. Mit gefällt das besser und ich liebe es auf die Zuckerkörner zu beissen. Dieser süße Knack ist einfach total lecker. Wenn ihr das nicht so gerne mögt könnt ihr den Hagelzucker naütrlich auch weglassen und dafür einen Zuckerguss über das fertig gebackene Osterbrot streichen. Falls ihr euch für Letzteres entscheidet solltet ihr euer klassisches Osterbrot aber direkt nach dem Backen, also noch heiß, mit der Glasur einpinseln. Dadurch zieht die Flüssigkeit schneller in den Teig ein und ihr bekommt eine süße Zuckerkruste.

Osterrezepte 2020

Habt ihr Lust auf noch mehr leckere Rezepte zu Ostern? Ihr möchtet einen >> Hefezopf oder ein klassisches >> Osterbrot backen? Oder dann doch lieber ein >> Osterlamm oder was mit Karotten? Egal, alle meine leckeren Rezepte zum Thema Ostern habe ich euch hier zusammengestellt >> Osterrezepte 2020

Klassisches Osterbrot
Kalorien: 320kcal

Zutaten

  • 230 ml Milch (3,5% Fett)
  • 110 g Zucker
  • 1/3 Würfel Hefe
  • 1 Ei (Größe M)
  • 130 g weiche Butter
  • Prise Salz
  • 500 g Mehl
  • 50 g gehobelte Mandeln
  • 50 g Rosinen
  • 2 cl Rum
  • 1 Zitrone
  • 1 Orange

Als Topping:

  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • 1 EL Hagelzucker

Zubereitung

  • Erwärmt die Milch (Diese sollte aber nur lauwarm sein. Ihr müsst euren Finger für 5 Sekunden in der Milch belassen können, dann hat sie die perfekte Temperatur. Ist die Milch zu heiß töten wir die Hefe und das Osterbrot geht nicht auf.) Löst 2 TL vom Zucker in der Milch auf und gebt die Hefe dazu – rührt um, bis sich die Hefe aufgelöst hat und lasst die Mischung nun solange stehen, bis sich ein Schaum bildet. Das dauert ca. 15 Minuten.
  • Anschließend gebt ihr alle Zutaten für das Osterbrot in eine Schüssel, gießt die Hefemilch dazu und knetet den Teig (am Besten mit dem Knethaken mit eurer Küchenschmaschine) für 15 Minuten.
  • Deckt den Teig ab und lasst ihn für 2 bis 3 Stunden an einem warmen Ort gehen. Ich stelle dafür meinen Ofen auf 40°C.
  • Wenn der Teig fertig gegangen ist, ein Laib daraus formen. Bitte nicht mehr kneten, die Luft im Teig wollen wir behalten. Ich falte dazu den Teig auf einer bemehlten Unterlage mehrmals von aussen nach innen und bekomme so eine glatte Oberfläche. Natürlich drehe ich dann den Teig mit den Faltkanten nach unten und lege ihn auf ein Backblech mit Backpapier.
  • Nun den Teig nochmals gehen lassen. Das Volumen sollte sich nun nochmals um ca. 30% vergrößern.
  • Verquirlt das Eigelb mit der Milch und bestreicht das Osterbrot damit und streut Hagelzucker auf die Oberfläche. Nun die Oberfläche kreuzweise einschneiden und im vorgeheizten Ofen bei 200°C Umluft für 10 Minuten backen. Nach den 10 Minuten den Ofen auf 120°C Umluft herunterstellen und für ca. 30 Minuten fertig backen.
  • Etwas abkühlen lassen und direkt servieren.
  • Mein klassisches Osterbrot hält luftdicht verschlossen 3 Tage – ungewöhnlich lange für ein süßes Hefegebäck.

Tipp

  • Ihr mögt keine Rosinen? Kein Problem. Nutzt doch einfach Cranberries, getrocknete Aprikosen oder andere Trockenfrüchte? Oder ihr macht ein nussiges Osterbrot und gebt noch Haselnüsse, Pistazien oder Pinienkerne mit in den Teig.
  • Ihr mögt keinen Rum? Nun, stattdessen könnt ihr die Rosinen auch z.B. in Grand Manier oder – für die Männer – Whisky einlegen. So bekommt ihr einen interessanten neuen Geschmack.

Wie kann ich mein Osterbrot zusätzlich aromatisieren?

  • Wie wäre es mit etwas Vanillezucker oder Schokoladenstückchen? Beides passt gut in das Ostergebäck. Alternativ könnt ihr auch auf andere Nüsse ausweichen und statt der Mandeln z.B. Haselnüsse, Pistazien oder auch Walnüsse verwenden. Besonders leckern: viel Zitronenschale und dazu Pistazien.

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Lasst es euch schmecken, eure Tina.

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7 Kommentare

  1. Angela

    5 stars
    Den Zopf durften wir schon vor einer Woche probieren & was soll ich sagen, kein Wunder, dass er fast schon aufgegessen war. Total fluffy und ein zarter Geschmack. Muss ich unbedingt nachbacken!

  2. Marion

    Hi Tina,
    Lässt du den Teig beim zweiten Gehen gleich in der richtigen Form „wachsen“ ?
    Hast du den überhaupt in einer Form gebacken oder den runden Laib nur so aufs Blech gelegt?
    Liebe Grüße
    Stolli 🙂

    1. Tina

      Hallo Marion,
      ich lasse den Teig beim 2. Mal nur auf dem Blech gehen. Du kannst aber natürlich auch ein Gärkörbchen nutzen und den Teig dann auf das Blech stürzen, nötig ist das aber nicht.

      Lebe Grüße,
      Tina

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